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SOMMER LIEGT IN DER LUFT - VG Römerberg und Dudenhofen

Waldfestplatz in Dudenhofen: "Beliebt und weltbekannt"

Spargelfest vom 24. bis 26. Mai: Spargel und "rote Teufel" werden gefeiert, Public Viewing mit Großbildleinwand, Live-Musik mit der Band Liquid, Open-Air-Tanzfläche, Olympiade für Minis und vieles mehr.

Das Königsgemüse wird gefeiert in Dudenhofen. Dazu wird der Waldfestplatz an der Iggelheimer Straße vom 24. bis 26. Mai zur Festzone. Nicht nur der Genuss von Spargel wird den Kick bringen.

Gesang zum Auftakt: Kita-Kinder unterstützen Bürgermeister Jürgen Hook bei der Eröffnung des Spargelfestes. FOTO:XSM
Gesang zum Auftakt: Kita-Kinder unterstützen Bürgermeister Jürgen Hook bei der Eröffnung des Spargelfestes. FOTO:XSM

Am Spargelfest-Wochenende sehen Fußballfans Rot - zumindest die, die dem 1. FC Kaiserslautern stringent die Treue halten. Der 25. Mai wird daher zum doppelten Feiertag werden. Dann nämlich treten die roten Teufel in Berlin im Pokalfinale gegen Bayer Leverkusen an.

Wer zum Fest gehen möchte, wird den sportlichen Höhepunkt nicht verpassen, denn der FV Dudenhofen sorgt vor. Es wird ein Public Viewing mit Großbildleinwand geben. Wer weniger fußballaffin ist, kann sich gleichzeitig auf die Live-Musik mit der Band Liquid konzentrieren und das Spargelfest mit Bewegung auf der Freilufttanzfläche feiern.

Eröffnet wird die Veranstaltung freitags, 18.30 Uhr, durch Bürgermeister Jürgen Hook. Ab 20 Uhr spielt die Band „xxtra“. Zum Auftakt des letzten Festtags, dem Sonntag, werden ab 10.30 Uhr Weißwürste aufgetischt. Begleitet wird der zünftige Einstieg von der Stadtjugendkapelle Speyer.

Olympiade für Minis

Für den Nachwuchs wird der Sonntag der Höhepunkt des Spargelfests sein, denn an diesem organisiert der Verein Glückswerkstatt zum dritten Mal eine Kinderolympiade. Bei dieser dürfen sich die Kleinen einigen stellen, Herausforderungen die Geschicklichkeit und einen guten Draht zu Fortuna erfordern. Verschiedene Disziplinen wie Dosenwerfen und Weitsprung gilt es zu meistern.

Letztendlich gehen alle Teilnehmer als Gewinner hervor, denn jedes Kind erhält für seine sportlichen Leistungen einen Preis. Zusätzlich steht am Stand der Glückswerkstatt eine Tombola bereit, die mit zahlreichen Gutscheinen und Sachleistungen bestückt ist.

Dass Dudenhofener Spargel bereits seit Jahrhunderten in aller Munde ist, kann mit Hilfe von Geschichtsbüchern eindeutig belegt werden. Dass die leckeren Stangen sogar ihre eigene Hymne erhalten haben, ist ebenfalls nachzulesen. Bis diese allerdings an den Himmel kam, verging eine gewaltig lange Zeit.

Obschon bereits 1873 die ersten Spargelsamen in Dudenhofen in die Erde gebracht wurden, rückte das Gemüse erst Mitte der 1970er ins musikalische Rampenlicht. Ausgelöst wurde selbiges nicht von einem Dudenhofener, sondern von Werner Jester aus Berghausen. Als Mundart- und Heimatdichter fand er die richtigen Worte, um dem Spargel in angemessener Form zu huldigen.

Das Lied schaffte es auf eine Schallplatte. Im Laufe der Zeit verstummte der gesungene Lobpreis auf den Spargel allerdings - bis 2012 ein Revival erfolgte, ausgelöst Oskar Müller. Selbstverständlich wurde auch das neuzeitliche Spargelfest dann wieder vom Klang der Spargelhymne, gesungen von stolzen Jung-Dudenhofenern, begleitet. Bis heute hat der Text nichts an Gültigkeit verloren.

So heißt es in der letzten Strophe: „Jedes Johr frät man sich Sparschel-Gaumeuff en Schmauẞ, uff die wertvoll, beliebt Sparschel-Kur! Mit de Brüh treibt ma sicher die Giftstoffe aus Sparschelsaft formt die Figur! Sparschle, wachsen, liewe Leit - bei uns isch Sparschelzeit.“ Der Refrain lautet: „Dudehöfer Sparschle, zart, delikat und stets pikantschäne lange, dicke, kerzegrade, korze, krumme, bloe alle Arte ...Dudehöfer Sparschle, sind beliebt und weltbekannt.“

Ob das Königsgemüse aus Dudenhofen tatsächlich rund um den Globus verköstigt wird, ist nicht belegt, jedoch steht fest: Überregional hat es Bedeutung errungen. Die Basis dafür legten Mitglieder des Obstbauvereins Dudenhofen, die dem Reichspräsidenten von Hindenburg sowie dem Kronprinzen Rupprecht von Bayern schon 1930 je eine Auslese ihres besten Spargels zukommen ließen. xsm