Anzeigensonderveröffentlichung
Zukunftsregion Westpfalz

Einzelhandel und Gesundheitswesen im Ausbildungssektor besonders gefragt

Breite Branchenstruktur in der Westpfalz: Fachkräftemangel bringt sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich

Im Gesundheitswesen ist der Personalbedarf weiter groß. FOTO:SWK/STOCK.ADOBE.COM
Im Gesundheitswesen ist der Personalbedarf weiter groß. FOTO:SWK/STOCK.ADOBE.COM

Die Westpfalz ist eine vielfältige Wirtschaftsregion, die sich durch eine breite Branchenstruktur auszeichnet. Hier sind viele unterschiedliche Wirtschaftszweige vertreten, die sowohl die Beschäftigung als auch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung maßgeblich beeinflussen.

Einer der größten Sektoren ist der Einzelhandel, mit 16.620 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Mit über dreihundert gemeldeten offenen Stellen stellt der Einzelhandel zudem eine wichtige Quelle für neue, zukunftssichere Arbeitsplätze dar: Die Branche profitiert von der fortschreitenden Digitalisierung, wobei der Onlinehandel und die E-Commerce-Plattformen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Dadurch verschieben sich die Tätigkeitsfelder. Neben dem klassischen stationären Einzelhandel, rücken zunehmend auch Logistik, IT und digitale Vertriebsstrategien in den Fokus.

Neben dem Einzelhandel spielt auch das Gesundheitswesen mit über 13.800 Beschäftigten eine zentrale Rolle in der Westpfalz. Die demografische Entwicklung und der wachsende Bedarf an Gesundheitsdienstleistungen sorgen für eine gleichbleibend starke Nachfrage nach Arbeitskräften. Gerade in der Altenpflege und in Krankenhäusern ist der Fachkräftemangel ein drängendes Thema, was sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die Region mit sich bringt. Schlüsselbranchen wie die öffentliche Verwaltung, der Bereich Erziehung und der Maschinenbau bieten ebenfalls eine Vielzahl von Arbeitsplätzen.

Viele Branchen stehen jedoch vor der Herausforderung, sich angesichts von Digitalisierung und demografischem Wandel anzupassen. Damit die Region Westpfalz auch in der Zukunft in Zeiten schwächerer Konjunktur und strukturellem Wandel sichere Arbeitsplätze bieten kann, braucht es eine sinnvolle Vernetzung der einzelnen Unternehmen. Hilfreich sind dabei Netzwerke, wie das der Zukunfts-Region Westpfalz (ZRW), in dem sich die verschiedensten Akteure aus Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft zusammenfinden. Auch die Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens vernetzt bereits jetzt Unternehmen, die tendenziell Arbeitnehmer abgeben wollen, mit Unternehmen, die Arbeitskräfte suchen. So fand in diesem Jahr im Haus der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens eine Messe statt, auf der Vertreter der US-Streitkräfte, die Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen suchten, sich mit Vertretern abgebender Unternehmen trafen.

Der frühzeitige Austausch kann Arbeitnehmern helfen, ohne den Umweg in die Arbeitslosigkeit das Unternehmen zu wechseln.

In einer zunehmend digitalisierten und globalisierten Arbeitswelt bietet die Westpfalz durch die Zusammenarbeit vieler regionaler Akteure und Netzwerke eine starke Grundlage für eine zukunftsfähige Arbeitsmarktstruktur. mide