
Seit über 50 Jahren unterstützt und begleitet die Evangelische Heimstiftung Pfalz (EVH) Kinder, Jugendliche und Familien, Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung sowie Menschen mit (psychischen) Erkrankungen und Beeinträchtigungen. Mit ihren 13 Einrichtungen an über 60 Standorten in der Pfalz und Rheinhessen und ca. 1200 Mitarbeitenden gehört sie zu den großen diakonischen Arbeitgebern.
Rund die Hälfte aller Mitarbeitenden sind an den Standorten in der Westpfalz aktiv. „Dabei ist es uns immer wichtig ein Teil der jeweiligen Region zu sein und uns aktiv in das Leben vor Ort einzubringen“, hebt Meike Gottinger, Leiterin der Fachdienste für Arbeit und Integration und interne Ansprechpartnerin für die ZRW, hervor. Im Mittelpunkt aller Angebote steht das Ziel, Menschen zu befähigen ein selbstbestimmtes Leben zu führen und am gesellschaftlichen Leben gleichberechtigt teilhaben zu können.
Im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe werden daher insbesondere im Donnersbergkreis, in Kaiserslautern und Waldfischbach-Burgalben Kinder, Jugendliche und deren Familien sowohl in Tages- und Wohngruppen, als auch durch aufsuchende Familienhilfe auf diesem Weg unterstützt. Das Rehazentrum am Donnersberg in Kirchheimbolanden bietet mit seinen 72 Behandlungsplätzen Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung durch medizinische Rehabilitation die Möglichkeit, wieder ein suchtmittelfreies Leben zu führen.
Als Leistungen der Eingliederungshilfe erhalten Menschen mit Assistenzbedarf durch die Sozialeinrichtung „Wichern.Wohnen.Assistenz“ Unterstützung bei einem selbstbestimmten Leben in der eigenen Wohnung und der Gestaltung ihres Alltags. Für Arbeitnehmer mit gesundheitlichen Problemen am Arbeitsplatz bieten die Fachdienste für Arbeit und Integration u. a. für den Donnersbergkreis ein spezielles Beratungsangebot an. „Ziel ist es, Arbeitsverhältnisse trotz der gesundheitlichen Probleme zu sichern und eine Wiedereingliederung zu ermöglichen“, erklärt Gottinger. red