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Region mit Zukunft

Wegweiser, Innovationstreiber, Manager

Der Verein ZRW greift Ideen auf und stößt Projekte an, die konkrete Verbesserungen bringen

Wegweiser, Innovationstreiber, Manager

An einem Sonnenaufgang am Donnersberg gibt es nichts zu verbessern. Die höchste Erhebung der Pfalz ist trotzdem Thema beim ZRW: im Westpfalz-Wiki etwa. ARCHIVFOTO: J. HOFFMANN

Größere Vorhaben kann der Verein ZRW nur in Kooperation mit Partnern umsetzen. An Projekten zur Verbesserung von Standort- und Lebensqualität in der Westpfalz mangelt es aber nicht. Ein Überblick.

Für eine Region zu werben oder auch den Finger in Wunden zu legen, ist eine Sache. Die Situation konkret zu verbessern, eine andere. Im Verein Zukunftsregion Westpfalz hat diese Verbesserung den Rang einer "strategischen Achse", sie ist eines von vier zentralen Handlungsfeldern in der Arbeit des ZRW.

Ideen und Initiativen für große und kleine Projekte gibt es in dem Verein mit knapp 400 Mitgliedern viele. Sie betreffen sowohl die Verbesserung des kulturellen Angebots in der Westpfalz (Seite 18), als auch die allgemeinen Freizeitmöglichkeiten und die Inwertsetzung von touristischen Qualitäten. Auch die Erinnerungskultur fehlt nicht: Das Westpfalz-Wiki etwa ermöglicht Westpfälzern und Auswärtigen, sich ein Bild von der Region zu machen, digital und unkompliziert. Über 100 Autoren haben sich schon im Wiki beteiligt (Seite 19).

Besonders wichtig ist es dem ZRW, die technologische und internationale Kompetenz innerhalb der Region auszubauen. Letzteres spiegelt sich etwa in der Internationalen Schule Westpfalz in Landstuhl, für die der ZRW sich lange stark gemacht hat. Das Ziel dabei: Die internationale Ausrichtung der Region zu stärken und sie für ausländische Unternehmen und ihre Mitarbeiter attraktiver zu machen (Seite 17).

Ein großes Manko war noch vor zehn Jahren die digitale Infrastruktur - weiße Flecken gab es quasi überall zwischen Donnersberg und deutsch-französischer Grenze. Die Datenautobahn zu bauen, war dem ZRW aus eigenen Mitteln nicht möglich, man setzte entsprechend auf Kooperation. Die Themen waren schnell gesetzt: freies W-Lan in den Innenstädten und Mobilfunkausbau. Es gab Fachworkshops, Runden der politischen Entscheider und nicht zuletzt eine Initiative auf Bundesebene, die zu einem innerdeutschen Roaming führte. Die Westpfalz war vorne dabei. Und zu Zeiten, als freies W-Lan weltweit alltäglich, in Deutschland aber noch weitgehend unbekannt war, entstanden in Städten und Städtchen der Region freie W-Lan-Netze, finanziert je zu einem Drittel vom ZRW und den jeweiligen Werken und Kommunen. Inzwischen wurde die Palette erweitert um mobile Sets, die beispielsweise Vereine bei Veranstaltungen nutzen können (Text unten).

Die Westpfalz spielt bei den Großen mit

Die Innenstädte zu beleben, stand in den vergangenen Jahren auch mit Blick auf den Handel und die Gründer auf der Aufgabenliste des ZRW: Getreu dem Motto, dass man auch Spielraum braucht, um etwas auszuprobieren, sind in Pirmasens Pop-up-Stores entstanden. In Zweibrücken sollen sie im Herbst kommen. Außerdem stieß der Verein westpfalzweit gültige Gutscheine an: Geschenke, die sich sowohl privat als auch von Unternehmen für ihre Mitarbeiter nutzen lassen (Seite 18). 

Millionenschwere Energieprojekte

Den Blick ganz weit nach vorne richten zwei aktuelle Initiativen, für die der ZRW die Rolle des Koordinators und Projektmanagers übernommen hat: Es geht um innovative Kreislaufwirtschaft und grünen Wasserstoff (Seite 19). Beide Male steht eine erfolgreiche Wettbewerbsteilnahme dahinter.

Geschenkt, dass der ganz große Coup nicht geklappt hat: Die Westpfalz war ins Rennen gegangen, als der amerikanische E-Autobauer Tesla einen Standort für eine Gigafabrik in Europa suchte (Seite 17). Am Ende war es richtig knapp - „wer hätte das vorher gedacht", sagt Bernhard Matheis, eine der treibenden Kräfte hinter der Bewerbung. kgi