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ZukunftsRegion Westpfalz

Der westpfälzische Arbeitsmarkt ist erfreulich stabil

Arbeitsagentur-Chef Weißler: Auch die regionale Branchenvielfalt ermöglicht leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit

Der westpfälzische Arbeitsmarkt ist erfreulich stabil

Peter Weißler leitet die Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens. FOTO: MIDE

Die Arbeitsmarktsituation in der Westpfalz zeigt derzeit eine bemerkenswerte Stabilität, die im Vergleich zu anderen Regionen in Rheinland-Pfalz positiv auffällt. Der Chef der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens, Peter Weißler, nennt Zahlen und Gründe für diese erfreuliche Entwicklung und weiß, wie sie sich auf Arbeitgeber und Ausbildungsstellen auswirkt.

„Im Februar ist die Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk Kaiserslautern-Pirmasens leicht gesunken, während sie in allen anderen Bezirken des Landes zugenommen hat. Insofern haben wir in der Westpfalz derzeit tatsächlich eine erfreuliche Sonderstellung“, sagt Arbeitsagenturchef Peter Weißler. Konkret sank die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahr um 29 Personen auf insgesamt 19.405. Besonders auffällig ist der Rückgang der Unterbeschäftigung – also der Zahl derer, die zwar nicht als arbeitslos zählen, sich aber in Maßnahmen wie Sprachkursen und Weiterbildungen befinden oder kurzfristig erkrankt sind: Diese sank um über 200 Personen. „Auch wenn die Zahlen nicht spektakulär sind, bewegt sich die Westpfalz doch gegen den allgemeinen Trend“, ordnet Weißler ein. 

Die Beschäftigungsstruktur in der Region trägt wesentlich zu dieser Stabilität bei: Neben rund 30.000 Arbeitsplätzen im Verarbeitenden Gewerbe gibt es etwa ebenso viele im Gesundheitswesen, Sozialwesen, in Kindergärten und Schulen. Diese Bereiche sind konjunkturunabhängig, was die Westpfalz gegenüber wirtschaftlichen Schwankungen resilient macht. Im Vergleich zu früheren Jahren spielt Zeitarbeit nur noch eine untergeordnete Rolle: Lediglich rund 2.500 Personen sind in Zeitarbeitsverhältnissen beschäftigt. 

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit wird durch die regionale Branchenvielfalt unterstützt: „Die Westpfalz ist nicht von einem einzigen Großunternehmen oder einer dominierenden Branche abhängig, wie es beispielsweise im Großraum Ludwigshafen oder Stuttgart der Fall ist. Dadurch sind Auswirkungen von Schwächen einzelner Sektoren auf den Gesamtarbeitsmarkt begrenzt“, erklärt Weißler. Trotz der positiven Trends bleiben Unsicherheiten, unter anderem durch die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Arbeitsplätze. „Diese Unsicherheit über die kommende Entwicklung – man muss bedenken, dass der Einsatz der KI im beruflichen Umfeld ja noch in den Kinderschuhen steckt – führt dazu, dass Unternehmen in bestimmten Bereichen etwas zögerlicher einstellen, als in früheren Jahren“, erklärt Weißler. 

Auch der Ausbildungsmarkt in der Westpfalz zeigt eine durchweg positive Entwicklung. Bis einschließlich Februar wurden im Berufsberatungsjahr, das am 1. Oktober beginnt, weniger Bewerber registriert, und gleichzeitig ist die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen rückläufig. Dennoch besteht ein ausreichendes Angebot, sodass nahezu alle jungen Menschenin der Region eine passende Ausbildungsstelle finden können. Im letzten Berufsberatungsjahr blieben weniger als 100 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz. 

Die Berufswünsche der Jugendlichen sind vielfältig, und die gemeldeten Ausbildungsstellen spiegeln ebenfalls ein breites Spektrum wider. Besonders gefragt sind Berufe in Handwerk, Gesundheitswesen, Erziehung und Verwaltung.

Auch bei der Ausbildungssuche macht sich der vielfältige Branchenmix positiv bemerkbar: Mit etwas Flexibilität bezüglich des Traumberufs und gegebenenfalls Mobilität haben Schulabgänger in der Westpfalz gute Chancen, eine zukunftssichere Ausbildungsstelle im Wunschberuf zu finden. 

Die Berufsberatung unterstützt die Jugendlichen aktiv, sowohl bei der Berufswahl als auch bei der Suche nach Ausbildungsplätzen. Einen Einblick in die bunte Vielfalt der ausbildenden Betriebe in der Westpfalz bietet die Ausbildungsbörse der Agentur für Arbeit, die am 3. Juni im Fritz-Walter-Stadion junge Menschen und ausbildende Unternehmen in der Westpfalz zusammenbringt. mide