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Basar von Frau zu Frau

„Frühjahrskollektionen“ kommen in Hanhofens Kulturscheune

Basar von Frau zu Frau

Der Kleiderbasar in der Kulturscheune von oben gesehen. FOTO: KÜHNER

Eine erfolgreiche im Spätjahr 2025 war ausschlaggebend dafür, dass ein Grüppchen engagierter Hanhofenerinnen nun im Frühjahr mit einem Angebot nachlegt, das gleich mehrfachen Nutzen bringt. Beim Basar von Frau zu Frau können private Schränke leer gemacht und direkt neu befüllt werden.

Das Aufploppen ähnlicher Veranstaltungen im Umkreis haben Susanne Lecherbourg und ihre Mitstreiterinnen bewusst miterlebt. Ebenso die große Resonanz auf die Aktivitäten. „Im Freundeskreis haben wir darüber gesprochen und alle fanden, das ist eine tolle Sache“, erzählt Lecherbourg auf Nachfrage. 

Schnell keimte die Lust auf, selbst einen Basar auf die Beine zu stellen, und zwar im eigenen Dorf. Wie gut so etwas ankommt, kannte Lecherbourg bereits aus der Erfahrung des Dorfflohmarktes heraus, an dem sie bereits teilgenommen hatte. 

Tolle Dorfgemeinschaft

Gespendet: Susanne Lecherbourg (links) brachte 570 Euro ins Frauenhaus. FOTO: LECHERBOURG/GRATIS
Gespendet: Susanne Lecherbourg (links) brachte 570 Euro ins Frauenhaus. FOTO: LECHERBOURG/GRATIS

„Unsere Dorfgemeinschaft ist einfach toll“, schwärmt sie von den Bürgerinnen und Bürgern in Hanhofen. Mit entsprechendem Spaß machten sich insgesamt sechs Damen an die Organisation des ersten Basares von Frau zu Frau. Bewusst entschieden sie sich dafür, die Kulturscheune statt das Haus Marientraut als Durchführungsort anzufragen.

„Dort ist zwar weniger Platz, aber die Atmosphäre ist einfach viel schöner“, meint Lecherbourg. Der Erfolg hat den Organisatorinnen Recht gegeben. „Der erste Basar war total nett. Die Frauen sind durchgeschlendert, haben zusammengestanden und ein Sektchen getrunken“, beschreibt Lecherbourg das entspannte Flair. 

Bewusst ist ihr Team mit dem zweiten Termin in den April gegangen. Die Kinderbasare sind dann passé und die Frauen können sich voll auf sich konzentrieren. Die Vorbereitungen sind auf alle Schultern verteilt – vom Erstellen des neuen Plakates bis zum Kontakt für die Anmeldungen.

Erste Änderungen werden beim Frühjahrs-Basar jedoch vorgenommen. Weniger Teilnehmer wird es geben, um die Logistik besser stemmen zu können. Statt im oberen Bereich der Kulturscheune auch noch Stände aufzubauen, sollen dort Stehtischchen zum Verweilen aufgestellt werden. „Wir haben so schwer geschleppt beim letzten Mal“, denkt Lecherbourg zurück.

16 Tische im Erdgeschoss können diesmal gegen eine Standgebühr belegt werden. Diese werden – inklusive je zwei Stühle – vom Orga-Team zur Verfügung gestellt. Verkauft werden dürfen Kleidung, Schuhe, Schmuck, Accessoires und Deko für Frauen und kleine Do it yourself-Produkte. Sogar an Ankleidekabinen haben die Planerinnen gedacht. 

Erlös fürs Frauenhaus

Aus dem kompletten Umkreis kommen die Besucherinnen, haben die Ausrichter beim letzten Mal bereits festgestellt. Die Anbieter nehmen sogar längere Anfahrten in Kauf, um ihre gut gebrauchten Waren anzubieten. Eine Frage war für die Veranstalterinnen ebenfalls schnell zu beantworten: die nach der Verwendung des Erlöses aus dem Basar nämlich. Standgebühren und Spenden für den bereitgestellten Sekt und Knabberei sollten für den guten Zweck gestiftet werden.

„Wir fanden den Gedanken, das Geld an Frauen zu spenden, optimal“, sagt Lecherbourg. Ausgewählt als Empfänger wurde daher das Frauenhaus Speyer. Im November sind 570 Euro zusammengekommen. Auf eine annähernd schöne Summe hoffen die Organisatorinnen beim nächsten Basar im Frühling ebenso. xsm

VERANSTALTUNG

Basar von Frau zu Frau, Kulturscheune Hanhofen (Hauptstraße 38), Samstag, 18. April, 17 bis 20 Uhr; Tischanmeldungen und Infos: basar-hanhofen@web.de