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50 Jahre Verbandsgemeinde Landstuhl

Leistungsfähige Verwaltungseinheiten erwünscht

Zuordnung der Gemeinde Hauptstuhl zu Landstuhl mit politischen Widerständen verbunden

Leistungsfähige Verwaltungseinheiten erwünscht

Die Burgund Schlossruine Nanstein ist das Wahrzeichen der Sickingenstadt Landstuhl. FOTO: POTDEVIN

Vor der Verwaltungsreform waren in der Pfalz die Gemeinden für viele Aufgaben selbst zuständig. Es fehlte ihnen aber aufgrund der geringen Einwohnerzahl und Finanzkraft zunehmend an den Mitteln, die erforderlichen Verwaltungsleistungen zu bringen.

Die Verwaltung der Stadt Landstuhl und der Ortsgemeinden erfolgte in eigener Zuständigkeit. Mit Ausnahme der Gemeinde Hauptstuhl, die zum damaligen Zeitpunkt der Bürgermeisterei Bruchmühlbach zugeordnet war. Sitz der Verwaltungen war in den jeweiligen Gemeinden, die in der Regel auch eigenes Personal beschäftigt hatten. Bei der Bildung der ehemaligen Verbandsgemeinde Landstuhl gab es bei Landstuhl, Bann, Kindsbach, Mittelbrunn und Oberarnbach keine Probleme. Da jedoch die Gemeinde Hauptstuhl zur Bürgermeisterei Bruchmühlbach gehört hatte, war die Zuordnung zur ehemaligen Verbandsgemeinde mit politischen Widerständen verbunden.

Die Wahl der damaligen Verbandsgemeinde Landstuhl fand am 24. Oktober 1971 und die konstituierende Sitzung des Verbandsgemeinderates am 16. November 1971 statt, weil sich die Verbandsgemeinde Landstuhl bereits in der sogenannten Freiwilligkeitsphase zusammengefunden hatte.

Der erste Bürgermeister der ehemaligen Verbandsgemeinde Landstuhl, Franz Grünenthal, wurde am 2. März 1972 gewählt. Dieser Tag wurde bei der 40-Jahr-Feier als Gründungstag gewertet. pot