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Liebe zum „Lanz-Geblubber“

Peter Oppinger organisiert Sonderschau für Schlepperfreunde

Liebe zum „Lanz-Geblubber“

Herzblut für den Bulldog: Peter Oppinger und seine Töchter bei einer Ausfahrt mit dem Lanz. FOTO: OPPINGER/GRATIS

Peter Oppinger ist Lanz-Liebhaber aus Leidenschaft. Der Mann aus Speyer gehört den Schlepperfreunden Römerbergan. Für die organisiert er für deren Oldtimertreffen am 1. Mai diesmal die Sonderschau, die zu seiner persönlichen Neigung passt.

Noch kann Oppinger nicht genau sagen, was die Besucher konkret bei der Veranstaltung erwartet. Die Informationen sind gerade gestreut, auch in Fachzeitschriften. Eine Hoffnung hat Oppinger: „Unser Wunsch ist, dass wir 60 bis 70 Lanz-Bulldog vor Ort haben werden.“ 

Geplant ist, einige Prämierungen vorzunehmen. Vom jüngsten und ältesten Fahrer beispielsweise, beziehungsweise von demjenigen, der die weiteste Anfahrt auf der Maschine zurückgelegt hat. Vorgesehen ist laut Oppinger zudem, zwischendurch „den einen oder anderen Glühkopf“ anzuwerfen – weil’s für die Besucher spannend und für Lanz-Fans die helle Freude ist.

Schon einmal haben die Schlepperfreunde die Bulldogs in einer Sonderschau gezeigt. Damals war Oppinger noch nicht mit seinem eigenen Lanz dabei. Der lag da nämlich noch auseinandergenommen in der Garage. 

Seit 70 Jahren ist der Lanz in Familienbesitz, lässt Oppinger wissen. Das gute Stück, Baujahr 1956, wurde vom Großvater in der Landwirtschaft eingesetzt. Der Vater übernahm es. Als dieser starb blieb der Lanz stehen.

„2007 habe ich ihn in alle Einzelteile zerlegt und 2022 erst wieder zu neuem Leben erweckt“, berichtet Oppinger. Eine spannende Sache sei das gewesen, zumal er intensive Erinnerungen mit dem Bulldog verknüpft. „Ich war mit einem Jahr zum ersten Mal auf dem Schoß von meinem Vater drauf gesessen und bin mit sechs Jahren zum ersten Mal damit auf dem Feld gefahren“, erzählt der Schlepperfreund.

Megahappy ist Oppinger, den Lanz immer noch zu besitzen – sogar mit den identischen Nummernschildern wie damals. Was ihn an der Maschine fasziniert, kann Oppinger ohne nachzudenken sagen: „Dieses Lanz-Geblubber ist einfach toll.“ Schon von weitem habe er das Geräusch gehört, wenn die Lanz-Bulldogs bei früheren Treffen im Speyerer Technik Museum zur Ausfahrt gestartet sind.

Nach wie vor liebt er es, den Glühkopf zu starten. Das geschieht häufiger einmal, nicht nur zu speziellen Oldtimertreffen. Beispielsweise war es am 5. Januar dieses Jahres so weit. Nach einer Nacht in der geheizten Garage ist Oppinger bei null Grad Außentemperatur mit seinem Lanz spazieren gefahren. 

„Manchmal mache ich auch einfach eine Spritztour zu Bekannten“, merkt er an. Verbunden sind die dann immer mit Gedanken an die Vergangenheit. Die eigene Geschichte hat Oppinger mit seinen Töchtern auch geschrieben: „2007 bin ich mit ihnen spazieren gefahren, bevor ich den Lanz zerlegt habe. 2022 haben wir das wiederholt.“

Immer wieder bastelt Oppinger an dem Bulldog, um ihn in Schuss zu halten. „Für meinen Lanz gibt’s alle Ersatzteile“, kann er beruhigt sein. 

Verkaufen will der Domstädter das Familienstück nicht. Die Freude darüber, es zum ersten Mal bei einer Ausstellung der Schlepperfreunde zeigen zu dürfen, ist groß.

Kurz nach der Gründung im Jahr 2004 wurde Oppinger Mitglied. Zu einem Treffen kommen wollte er erst, wenn sein Lanz fertig ist. In diesem Jahr ist es soweit. Am 1. Mai, ab 11 Uhr, wird das Oldtimertreffen in den Rauhweiden in Heiligenstein ausgerichtet – die Lanz-Sonderschau inklusive. xsm