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Verein ZukunftsRegion Westpfalz

Verein ZukunftsRegion Westpfalz (ZRW): Neugier und Interesse wecken

Zentrale MINT-Erlebnisorte sollen in der Westpfalz entstehen und zu Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche werden- ZRW ist Projektkoordinatorin der MINT-Region Westpfalz

Die Abkürzung MINT steht für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Sie gelten als Schlüsselkompetenzen in der Berufswelt von heute und morgen. Der Verein ZukunftsRegion Westpfalz (ZRW) ist Projektkoordinator der MINT-Region Westpfalz, der mit Unterstützung von Fördergeldern Projekte auf den Weg gebracht hat und bringt, um Kinder und Jugendliche für diese Themen zu begeistern.

Wollen Kinder und Jugendliche für die Zukunft fit machen: Die Akteure der MINT-Region Westpfalz und Gäste bei der Auftaktveranstaltung im Dynamikum Pirmasens FOTO: PHILIPP MARKGRAF/GRATIS
Wollen Kinder und Jugendliche für die Zukunft fit machen: Die Akteure der MINT-Region Westpfalz und Gäste bei der Auftaktveranstaltung im Dynamikum Pirmasens FOTO: PHILIPP MARKGRAF/GRATIS

MINT-Bildung ist für die ZRW kein neues Thema. Seit sieben Jahren engagiert sich der Verein auf diesem Gebiet. Mit einer Anschubförderung der Körber-Stiftung in Höhe von 30.000 Euro konnten von 2016 bis 2019 erste Projekte umgesetzt werden. Zwei Jahre später wurden Fördermittel des Bundes in Höhe von 400.000 Euro bewilligt, die über drei Jahre hinweg ausgezahlt werden. Als Partner der MINT-Region Westpfalz sind die Rheinland-pfälzische Technische Universität mit dem angegliederten Ada-Lovelace-Projekt und die Hochschule Kaiserslautern, der Internationale Bund Südwest für Bildung und soziale Dienste sowie das Naturwissenschafts- und Technikmuseum Dynamikum in Pirmasens mit im Boot.

Im Dynamikum fand am 14. Februar auch die Auftaktveranstaltung mit über 100 Teilnehmenden statt. Zu Gast waren Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und schulischer sowie außerschulischer Bildung. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Pirmasenser Oberbürgermeister Markus Zwick. Auch Mario Brandenburg, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, war zu diesem Anlass angereist und überreichte die Förderurkunden. Neben einem Einblick in den aktuellen Sachstand, bot die Veranstaltung ausreichend Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung.

Ziel der MINT-Region ist, außerschulische Angebote für Kinder und Jugendliche auszubauen. Zum Beispiel mit dem sogenannten „Makerspace", wie er derzeit im Dynamikum entsteht. „Das ist ein Ort, an dem sich Kinder und Jugendliche frei mit MINT-Themen beschäftigen, tüfteln und werken können. Workshops zu verschiedenen Themen werden angeboten, in denen beispielsweise neue Technologien wie der 3D-Druck ausprobiert werden können", erläutert Katharina Netzwerkkoordinatorin Weisel, der MINT-Region Westpfalz.

Weitere zentrale MINT-Erlebnisorte sollen in der Westpfalz entstehen und zu Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche werden. In Zweibrücken engagiert sich die Jugendbibliothek bereits stark für MINT-Bildung. So finden am MI(N)TTwoch regelmäßig Workshops zum gemeinsamen Experimentieren und Rätseln statt. Im Kompetenzzentrum auf dem Gelände der Gartenschau (ehemalige Blumenhalle) in Kaiserslautern wird am Samstag, 22. April ein erster MINT-Workshop angeboten, bei dem Jugendliche einen Einparksensor nachbauen und programmieren. Weitere Workshops folgen, sowohl an den MINT-Erlebnisorten als auch dort, wo Jugendliche bereits anzutreffen sind. Im Jugendhaus ONE in Pirmasens beispielsweise wird eine wöchentliche MINT-AG angeboten.

Ebenfalls in dem Kompetenzzentrum der Gartenschau findet am 8. und 9. September die MI(N)Tmachwelt statt, die sich bereits zum dritten Mal jährt. Neu in diesem Jahr ist ein Programm speziell für Schülerinnen und Schüler. Am Freitag, den 8. September können sie in Workshops selbst aktiv werden und erhalten zudem einen Einblick in die vielfältigen Berufe und Studiengänge im MINT-Bereich. Eingeladen sind diejenigen, die nach den Sommerferien die Klassenstufen 8 bis 13 besuchen, eine Anmeldung ist erforderlich.

Am Samstag, den 9. September öffnet die MI(N)Tmachwelt für Kinder von 4 bis 14 Jahren. An MI(N)Tmachständen können Kinder spielerisch MINT-Phänomene entdecken und erforschen. Die Veranstaltung ist offen zugänglich für Gartenschaubesuchende, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Imo