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Donnerstag, 11.04.2019 Drucken

Ludwigshafen

„Wir empfehlen gerne Betriebe weiter“

Gedankenaustausch, guter Kontakt zu Medien und Networking sind Vorteile einer Mitgliedschaft im Gewerbeverein

Egbert Fecht, Vorsitzender des Gewerbevereins Friesenheim, glaubt an die Zukunft des Vereins. Nach dem runden Geburtstag des Zusammenschlusses im vergangenen Jahr gab es Änderungen im Vorstand, die Mitgliederzahl liegt konstant bei knapp 100 Mitgliedern.

Kleines Dankeschön: Gewerbevereins-Mitgliedsbetriebe verschenken Ostereier an die Kunden. FOTO:WOKANDAPIX/ PIXABAY
Kleines Dankeschön: Gewerbevereins-Mitgliedsbetriebe verschenken Ostereier an die Kunden. FOTO:WOKANDAPIX/ PIXABAY

Herr Fecht, im vergangenen Jahr feierte der Gewerbeverein Friesenheim sein 40-jähriges Beste- Gedankenaustausch, guter Kontakt zu Medien und Networking sind Vorteile einer Mitgliedschaft im Gewerbeverein hen. Das hört sich nach viel Arbeit an.

Es war schon eine große Herausforderung für uns. Und ja, die Planung und Umsetzung der Festlichkeiten waren für unseren Vorstand viel Arbeit. Aber wir haben es gut gemeistert. Unser Festakt fand im Turmrestaurant im Ebertpark statt. Unsere Mitglieder und andere geladene Gäste, darunter auch Vorsitzende von anderen Gewerbevereinen in Ludwigshafen, waren voll des Lobes. Sie waren begeistert von der Durchführung, dem Ambiente und dem Programm. Das hat uns bestätigt.

Gab es wegen der Feierlichkeiten einen Mitglieder zuwachs?

Das kann man so nicht sagen. Es sind ja schon sehr viele Friesenheimer Gewerbetreibende bei uns Mitglied. Aktuell können wir drei Friesenheimer Neuzugänge verbuchen.


Gewerbeverein Friesenheim

Sorgen um genügend Mitglieder haben Sie also nicht?

Nein, eigentlich nicht. Wir sind mit knapp einhundert Mitgliedern nach Oggersheim der zweitgrößte Gewerbeverein Ludwigshafens. Man muss allerdings auch festhalten, dass andere Ludwigshafener Ortsteile keine Gewerbevereine mehr haben, weil sich kaum jemand findet, der bereit ist, die Vereinsarbeit zu leisten. Bei uns ist da alles im grünen Bereich.

Egbert FechtFOTO: SMB
Egbert Fecht
FOTO: SMB

Was können Sie neuen Mitgliedern im Gewerbeverein bieten?

Wir haben unsere Stammtische für den Gedankenaustausch und wir haben gute Kontakte zu den lokalen und regionalen Medien, wo sich die Unternehmen redaktionell vorstellen und günstig Anzeigen schalten können. Und dann spielt bei uns das Networking eine große Rolle. Wenn man etwa als Vereinsmitglied von einem Kunden nach einer Dienstleistung oder einem Geschäft gefragt wird, so kann man guten Gewissens eine Empfehlung aussprechen.

Aktuell kam es zu Veränderungen im Vorstand ...

Ja. Gerd Hilbert, der bisher unsere Pressearbeit gemacht hatte, ist altersbedingt ausgeschieden. Diese Aufgabe haben jetzt Manuela Blätzer und Thorsten Müller gemeinsam übernommen.

Und welche Aktion steht als nächste auf dem Programm?

Das wäre eigentlich das traditionelle Sternstraßenfest gewesen, aber das ist ja leider abgesagt worden.

Was war der Grund dafür?

Das war – neben der Sternstraßensanierung – der Vorstandswechsel bei der Arbeitsgemeinschaft der Friesenheimer Vereine. Es gibt mittlerweile einen neuen Vorstand, aber für die Organisation des Sternstraßenfests war die Zeit zu knapp. Interview: Stephen Mohrbacher


5000 Ostereier für die Kunden

Auch in diesem Jahr verschenken die Mitgliedsbetriebe des Gewerbevereins Friesenheim wieder bunt gefärbte Ostereier an ihre Kunden. „Etwa 5000 Stück haben wir dieses Mal bestellt“, verrät Gewerbevereinsvorsitzender Egbert Fecht. Start der Osteraktion ist am Montag, 15. April. Die ganze Woche vor Ostern gibt es zu jedem Einkauf ein Ei. Das kleine Dankeschön für treue Kunden kam in den Vorjahren gut an. „Die Eier stammen aus Freilandhaltung und erfreuen sich auch wegen ihrer Frische bei den Kunden großer Beliebtheit“, berichtet Fecht. smb


Lammbraten und Barschroulade am Willersinnweiher

Eheleute Duvancic betreiben seit 18 Jahren WSV-Gaststätte in Friesenheim– Spezialität: Fisch 

Tolle Lage am See: die WSV-Gaststätte. FOTO:MAGIN
Tolle Lage am See: die WSV-Gaststätte. FOTO:MAGIN

Manch einer träumt vom Umzug nach Westerland auf Sylt, um der Tristesse des Alltags zu entfliehen. Dass man auch in umgekehrter Richtung sein Glück finden kann, beweisen die Eheleute Duvancic. Seit 18 Jahren ist ihre WSV-Gaststätte am Willersinnweiher ein Bestandteil der Ludwigshafener Gastronomie-Szene.

Bereits auf Sylt führte Goran Duvancic ein Restaurant, suchte aber nach etwas Eigenem. Ein Freund machte die Eheleute auf die Ausschreibung des WSV Ludwigshafen aufmerksam. Schon beim ersten Besuch erkannten die beiden das Potenzial der Lokalität. „Natürlich war es keine leichte Entscheidung. Aber am 1. April 2001 die Unterschrift unter den Pachtvertrag zu setzen,war genau das Richtige für uns“ berichtet Duvancic.

Seit Jahren sind die insgesamt rund 260 Plätze der Gaststätte stets gut besetzt, an Spitzentagen im Sommer gehen bis zu 500 Gerichte über die Theke. Besonders stolz ist der Gastronom auf die vielen Stammgäste aus Politik, Wirtschaft sowie der näheren und sogar weiteren Umgebung. „Wir kochen alles frisch, verstehen uns als Dienstleister, behandeln alle Gäste gleich und sorgen für eine persönliche Atmosphäre“, beschreibt der Gastronom sein Erfolgsgeheimnis.

Beim Einkauf achtet Duvancic auf größtmögliche Regionalität. „Gerade im Sommer ginge es auch gar nicht anders, denn wir brauchen tägliche Lieferungen, um die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen.“ Die Tageskarte sei von der Jahreszeit geprägt. Jetzt zu Ostern dürfen sich die Gäste unter anderem auf Lammbraten mit Schwarzwurzelgemüse sowie Lammkarree mit Schafskäse-Pesto freuen. „Aufgrund des teilweise etwas strengen Geruchs ist Lamm nicht jedermanns Sache“, weiß Duvancic. „Bei Lämmern aus Neuseeland ist das nicht der Fall, deshalb setzen wir hier auf überregionale Händler. Noch besser wären wegen des hohen Salzgehalts der Gräser natürlich Sylter Deichwiesenlämmer, doch die sind selten und daher auch teuer“, weiß Duvancic.

Die Betreiber der WSV-Gaststätte gelten aber auch als „Fisch-Profis“. So stehen Schwertfischkoteletts und Barschroulade mit Lachsmoussefüllung auf der Osterkarte. „Gerade bei Fisch ist Frische eine absolute Grundvoraussetzung. Achten Sie beim Einkauf auf Augen, Schuppen und Kiemen. Verblasste Augen? Schmierige Schuppen oder rot gefärbte Kiemen? Lassen Sie die Finger davon!“, rät der Gastronom. Ist aber erst der richtige Fisch ausgewählt, ist die Zubereitung gar nicht so schwierig: „Etwas Mehl, drei bis vier Minuten anbraten und dann bei 180 Grad ein paar Minuten in den Ofen zum Nachziehen, das war’s schon.“ tmx

INFO
WSV-Gaststätte: Bremmenweg 2, 67063 Ludwigshafen, Telefon: 0621 6339952, Internet: www.wsv-gaststaette.de

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