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Donnerstag, 17.01.2019 Drucken

Ludwigshafen

Die Experten für einen gepflegten Schopf

Hairpoint33 seit 93 Jahren von Familie Gehring geführt – Traditionsbetrieb mit dem Händchen für Trends

Hairpoint33 – das Friseurgeschäft von Bernhard Gehring kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Josef Gehring eröffnete den Salon bereits 1925 in der Weißenburger Straße in Mundenheim. Fünf Jahre später zog das Geschäft ein paar Häuserweiter – in der Weißenburger Straße 33 befindet es sich heute noch. Friseurmeister Bernhard Gehring, seit 47 Jahren im Betrieb, hat den Laden von seinen Eltern übernommen und wird ihn demnächst seiner Tochter Alexia Kirsch übergeben. Sie ist seit 2000 mit im Geschäft und hat 2008 ihren Meister gemacht. Damit geht der Betrieb in die vierte Generation.

Fliegender Generationswechsel: Sanja übt sich beim Haarewaschen, unterstützt von ihrer Mama, Friseurmeisterin Alexa Kirsch. Kirsch übernimmt in Kürze den Hairpoint33. FOTO: SCHAAR
Fliegender Generationswechsel: Sanja übt sich beim Haarewaschen, unterstützt von ihrer Mama, Friseurmeisterin Alexa Kirsch. Kirsch übernimmt in Kürze den Hairpoint33. FOTO: SCHAAR

Auch die Mitarbeiter sind dem Betrieb schon lange verbunden, eine Friseurin sogar mehr als 30 Jahre. „Wir arbeiten hier zu fünft und sind mit der Arbeit und dem Umsatz zufrieden. Als alteingesessener Betrieb leben wir in erster Linie von der Stammkundschaft und haben unser Geschäftskonzept den Gegebenheiten des Umfelds angepasst“, erklärt Bernhard Gehring.

Er erinnert sich an die Zeiten, als noch die Straßenbahn durch die Weißenburger Straße fuhr, es dort viele inhabergeführte Geschäfte gab und damit viel Leben im Quartier herrschte. Damals kamen die Frauen noch zu wöchentlichen Friseurbesuchen, nicht selten für neue Dauerwellen. Gehring hat aber mit dem Wandel der Zeiten Schritt gehalten und setzt weiterhin auf die Qualität der angebotenen Leistungen.

Mittlerweile ist das Geschäft vor allem auf Farben spezialisiert und bietet neben der Volltönung oder -färbung verschiedene Strähnen-Varianten mit Folie, Haube oder in Freihandtechnik an. Das Gros der Kundschaft wünscht Frisuren, die nicht viel Arbeit machen, viele bevorzugen sportliche Kurzhaarschnitte. Die meisten Kunden kommen alle vier bis sechs Wochen zur Ansatzfärbung oder zum Schneiden und sind bereit, für gute Qualität einen angemessenen Preis zu bezahlen. Manche besuchen den Salon auch jede Woche nur zum Föhnen, weil sie es genießen, ein bisschen verwöhnt zu werden.

War in den vergangenen Jahren vor allem bei jungen Männern ein glatt rasierter Kopf angesagt, liegt jetzt wieder mehr Haar im Trend, weiß die junge Friseurmeisterin Kirsch aus Erfahrung. „Akkurat ausgeführte Herrenschnitte und Bart sind sehr gefragt. Dabei legen die Männer viel Wert auf regelmäßige Pflege, vor allem bei bestimmten Bartlängen. Gerade junge Männer investieren wiedermehr in ihr äußeres Erscheinungsbild und schauen auch auf die Ausstattung eines Salons und seinem Wohlfühlfaktor“, erzählt sie. Die große Anzahl der Stammkunden könne da sicher auch als Maßstab dafür gelten, dass das Konzept der schlichten Eleganz ankommt.

Der fließende Übergang der Inhaber-Generationen über die vergangenen 93 Jahre hat sich auch auf die Kundschaft ausgewirkt: Auf die Großeltern folgten die Eltern, Kinder und Enkelkinder. Ob bei Gehrings in einigen Jahren wieder die nächste Generation nachrückt, weiß man noch nicht.Die Enkelin von Bernhard Gehring ist erst zwei Jahre alt und hat noch viel Zeit, um über ihren künftigen Berufswunsch nachzudenken. Aber im Salon an der Seite ihrer Mama hat sie jetzt schon viel Spaß. | aar

INFO

Hairpoint33
Weißenburgerstraße 33
67065 Ludwigshafen

Telefon: 0621 574423
Internet: www.hairpoint33.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 8.30-18 Uhr, Samstag 8-13 Uhr

Schwerdtfeger Kompetenz-Zentrum

Versierte und vielseitige Konzertpianistin gibt UnterrichtVersierte und vielseitige Konzertpianistin gibt Unterricht

Klavierschule Rheingönheim: Studierte Musikerin Nami Okada vermittelt Freude an der Musik

Bietet kostenlose Probestunde: Klavierschulen-Inhaberin Nami Okada. FOTO: SCHAAR
Bietet kostenlose Probestunde: Klavierschulen-Inhaberin Nami Okada. FOTO: SCHAAR

Seit September 2017 befindet sich in der Hauptstraße 292 in Rheingönheim eine Klavierschule. Nach längerem Leerstand sind die Fenster der ehemaligen Filiale einer Bäckerei mittlerweile mit hellen Gardinen und Papierblumen dekoriert und ein großes Schild neben dem Eingangweist auf die Klavierschule hin.



Nami Okada, eine junge und sehr charmante Konzertpianistin, hat in ihrem Heimatland Japan in Kyoto Musik studiert.Auf Empfehlung ihres damaligen Professors vollendete sie ihre musikalische Ausbildung in Deutschland. Deshalb studierte sie zwei Jahre an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim. Das Leben in Deutschland gefiel ihr so gut, dass sie blieb und mittlerweile seit zwölf Jahren hier lebt.

Nach Abschluss ihres Studiums und einer Tätigkeit als Klavierlehrerin in einer Mutterstadter Musikschule, verstarb ihre dortige Mentorin, die für sie wie eine Mutter war. Bei der Suche nach geeigneten Proberäumen fand sie mehr oder weniger zufällig ihr jetziges Domizil und gründete ihre eigene Klavierschule.Neben drei Tagen in Rheingönheim gibt Okada auch noch zwei Tage in Mannheim Klavierstunden und hat aktuell 25 Schüler – vom Kleinkind bis zum Erwachsenen.

Dabei hat sie noch genügend Kapazität für neue Schüler, die auch gerne erst einmal zu einer kostenlosen Probestunde kommen dürfen, wie sie erzählt. Sollten sich Eltern oder Geschwister anschließen, gibt sie für den Unterricht gerne Familienrabatt.

„Ganz wichtig ist für mich, dass ich den Schülern Spaß und Freude an der Musik und dem Instrument vermitteln kann“, sagt sie.Dazu gehört eine kleine Einführung in den Aufbau des Flügels, bevor sie verschiedene Stücke vorspielt, um aufzuzeigen, welche musikalische Bandbreite möglich ist. Anfänger sollten schon Kenntnis der Noten mit bringen und Kinder sollten natürlich selbst das ernsthafte Ziel haben, das Spielen erlernen zu wollen. Bei kleinen Kindern dauert der Unterricht anfangs nur eine halbe Stunde, bevor er je nach Alter und Fähigkeiten nach und nach bis auf eine Stunde gesteigert wird.

Die Lieblingskomponisten der Japanerin sind Wolfgang Amadeus Mozart und Frédéric Chopin. Trotzdem hat sie nach ihrem Studium zuerst einmal auf vielen Festen populäre Musik gespielt, sogar auf demelektrischen Klavier, wie sie schmunzelnd erzählt. Neben ihrer Lehrtätigkeit gibt sie gerne Konzerte und präsentiert dabei durchaus auch einmal europäische Klassik zusammen mit japanischer Filmmusik.

Ihre Vielseitigkeit und Lebensfreude zeigte Okada im vergangenen Februar, als sie passend zur fünften Jahreszeit in Mannheim ein Klavierkonzert mit Faschingsschwank spielte. Unter dem Titel „Sumo, Sushi, Dauerlächeln“ begleitete sie im Juni einen originellen Lese-Gesangsabend am Klavier, der die für Europäer oft unverständliche japanische Lebensart mit einem Augenzwinkern vorstellte. Die humorvolle Pianistin zeigt sich damit auch für Außergewöhnliches offen. Konzertanfragen aus dem Stadtteil oder der Umgebung hatte sie bisher noch keine, würde sich aber sehr darüber freuen. |aar

INFO

Klavierschule Rheingönheim
Hauptstraße 292
67067 Ludwigshafen
Telefon: 0176 63099057
E-Mail: nami.okada@web.de

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