Anzeigensonderveröffentlichung
Frankenthal - Wirtschaft mit Herz und Perspektive

Wege, Waren und Wohlstand

Frankenthal ist eine Stadt im Aufbruch und ein Industriestandort mit Geschichte

Wege, Waren und Wohlstand

Die Frankenthaler Innenstadt von oben. FOTO: STADT FRANKENTHAL/SEBASTIAN WEINDEL/GRATIS

Frankenthal ist eine Schnittstelle zwischen der Pfalz und dem Rhein-Neckar-Raum. Seit Jahrhunderten ist die Stadt ein Knotenpunkt für Wirtschaft, Waren und Wege. Die besondere Lage zwischen den Regionen hat Frankenthal zu einem wichtigen Wirtschaftszentrum gemacht. Waren es früher Manufakturen für Porzellan, Tuch und andere Güter, die der Stadt einen Namen als „Fabriquenstadt“ machten, verbindet der Standort heute Tradition und Innovation und hat sich zu einem modernen Industrie- und Gewerbestandort entwickelt. 

Eine wesentliche Rolle in der Stadtentwicklung spielte Kurfürst Carl Theodor, während dessen Regentschaft sich Frankenthal von einer armen, vom Krieg gezeichneten Landstadt in ein florierendes industrielles und kulturelles Zentrum der Kurpfalz verwandelte. Über 20 verschiedene Manufakturen siedelten sich unter seiner Regentschaft in Frankenthal an. Darunter die berühmte Porzellanmanufaktur, die schnell zu einer der gefragtesten Marken Europas wurde und Frankenthal bekannt machte. Aus heutiger Sicht darf man Kurfürst Carl Theodor sicher mit gutem Gewissen Frankenthals ersten und wichtigsten Wirtschaftsförderer nennen, der die Stadt bewusst zu einem Gegenpol der Residenzstadt Mannheim aufbaute. Modern und produktiv sollte dieses Zentrum werden. Damit gab Carl Theodor die Zielrichtung vor, die Frankenthal auch heute noch verfolgt. 

Während seiner Regentschaft wandelte sich auch das Stadtbild und die Infrastruktur: Das prachtvolle Wormser Tor und das Speyerer Tor wurden als repräsentative Einlasspunkte im Barockstil errichtet. Er veranlasste zudem den Bau des Frankenthaler Kanals, um die Stadt direkt mit dem Rhein zu verbinden. So konnten die Waren der Pfalz direkt in Frankenthal umgeschlagen werden. Mit dieser vorausschauenden Planung legte der Kurfürst einen soliden Grundstein für eine prosperierende Zukunft der Stadt. 

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Frankenthal als eine der bedeutendsten Fabrikstädte der Region beschrieben. Textilien, Gold und Silberwaren, Nadeln, Feilen Tabak, Siegellack und Musikinstrumente wurden hier hergestellt, gehandelt und exportiert. Sie belegen die erhebliche Branchenvielfalt, die sich schon damals in Frankenthal fand. Wegen der besseren Anbaubedingungen und der hervorragenden Infrastruktur wurde 1843 auch eine Zuckerproduktion von Kaiserslautern nach Frankenthal verlegt. 1861 gründete hier Andreas Albert eine Maschinenbaufabrik, die bis zu seiner Schließung in diesem Jahr Druckmaschinen von Weltruf produzierte. 

Ein bis heute tragender Pfeiler der Frankenthaler Industrie ist das Unternehmen KSB. 1871 gegründet, hat der Pumpen- und Armaturenhersteller bis heute seinen Hauptsitz in Frankenthal.

Der kluge Pioniergeist, die Flexibilität und die Produktivität des 18. und 19. Jahrhunderts sind das Grundgerüst für die moderne Wirtschaftsgeschichte Frankenthals. Sie ist bis heute von strukturellem Wandel geprägt. Während einst Schornsteine klassischer Schwerindustrie rauchten, hat die Stadt schrittweise einen Übergang zu einem modernen Dienstleistungs-, Technologie- und Logistikstandort vollzogen. 

Auch heute noch spielt das Erfolgsrezept Kurfürst Carl Theodors, die gezielte Verknüpfung von zukunftsweisender Infrastruktur und attraktiven Flächen, eine wegweisende Rolle. Der Bedarf moderner Unternehmen nach schnellen Wegen und flexiblen Flächen ließ strategisch gelegene Areale an den Stadträndern in den Fokus der Stadtentwicklung rücken. Die Erschließung moderner Gewerbegebiete im Norden und Süden der Stadt sichert auch heute die Funktion der Stadt als Knotenpunkt und dynamische Schnittstelle zwischen der Pfalz und dem Rhein-Neckar-Raum im 21. Jahrhundert. red