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Region mit Zukunft

Die Westpfalz ist auf dem Weg zur Wasserstoffregion

Der Verein Zukunftsregion Westpfalz nimmt beim bundesweiten „HyStarter“-Wettbewerb die erste Hürde

Ein Prototyp eines Lasters, wie ihn Daimler vorgestellt hat. Er fährt mit Strom aus Wasserstoff. Die Technologie will der Kaiserslauterer „Blue Corridor“ beispielsweise für die Flotte der Abfallverwertung nutzen. FOTO: BRITTA PEDERSEN/DPA

7.10.2021

Die Westpfalz gehört zu den 15 Gewinnern des vom Bundesverkehrsministerium ausgeschriebenen Wettbewerbs. Nun geht der Verein ZRW daran, ein passgenaues Konzept zu schneidern. Partner gibt es schon.

Hoch hinaus mit Wasserstoff. So lässt sich der Sinn von „HyStarter“ in etwa erfassen: Hy steht für das englische Wort Hydrogen und spielt gleichzeitig mit dem Begriff high – hoch. 65 Regionen nahmen am Wettbewerb teil, 15 können nun als „HyStarter“ auf umfangreiche Beratungsangebote zurückgreifen. Im Rahmen der Bundesstrategie „HyLand“ gibt es weitere Wettbewerbsstufen mit den Namen „HyExperts“ und „HyPerformer“. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in einer Mitteilung: „Mit ,HyLand‘ bringen wir die Technologie raus aus dem Labor und hin zu den Menschen im Land. Eine Technologie, die es uns ermöglicht, Mobilität neu und ganzheitlich zu organisieren – von der Produktion der Energie über die Antriebstechnologie bis hin zur Tankinfrastruktur.“

Auf dem Weg vom „HyStarter“ zum „HyExpert“ macht sich der Verein Zukunftsregion Westpfalz (ZRW) nun daran, ein Netzwerk für lokale Wasserstoffakteure aufzubauen. „Mit Hilfe der bundesweiten Expertise der betreuenden Unternehmen Energy Engineers, Spilett new technologies und Nuts One soll in den kommenden Monaten ein schlagkräftiges Akteursnetzwerk aufgebaut und eine Potenzialuntersuchung erarbeitet werden“, teilt Projektbetreuer Arne Schwöbel mit, was mit dem „HyStarter“-Zuschlag verbunden ist.

Westpfalz

Ganz am Anfang des Wegs steht die Westpfalz indes längst nicht mehr. Als ersten starken regionalen Partner hat der ZRW nach eigenen Angaben die Pfalzwerke im Boot. „Auch zur Energieagentur Rheinland-Pfalz und der in Kaiserslautern verorteten Initiative ,Blue Corridor‘ von Stadtwerken, WVE und Zentraler Abfallwirtschaft bestehen vielversprechende Kontakte“, sagt Schwöbel. Ideen und erste Projekte seien da, jetzt sei der Punkt erreicht, sie zu fundieren. Bei einer reinen Potenzialuntersuchung werde der ZRW nicht stehen bleiben.

Der ZRW hat dabei nicht nur die Mobilität im Blick. Es geht um mehr als Wasserstofftankstellen. ZRW-Geschäftsführer Hans-Günther Clev sieht einige vielversprechende Ansatzpunkte. Er nennt den anstehenden Ausbau im Bereich Erneuerbarer Energien und die hierdurch zu erwartenden Überschüsse, die gespeichert werden wollen, aber auch einige ungenutzte Potenziale im Bereich der Versorgungsinfrastruktur als Beispiele. Auch bei besonders energieintensiven Unternehmen seien Anwendungen denkbar.

Überdies sollen die Nähe und die bestehenden Kooperationsstrukturen zur Metropolregion Rhein-Neckar genutzt werden. Diese gehört als „HyPerformer“ zu den wenigen europäischen Vorreiterregionen für Wasserstofftechnologie. Punktet auch die Westpfalz in weiteren Runden des Wettbewerbs, stehen Investitionen im Millionenbereich in Aussicht. kgi

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