2025 hat sich die Hochschule strategisch neu aufgestellt. Was macht die HWG LU heute aus?
Unser neuer Slogan „Gemeinsam. Praktisch. Stark.“ umreißt gut, was uns im Kern ausmacht: Gemeinsam mit unseren Partnern aus der Stadtgesellschaft und der Metropolregion richten wir unsere praxisorientierte Lehre auf hohem akademischem Niveau an den Bedarfen der Region aus, um unsere Studierenden stark für ihre berufliche Zukunft zu machen. Das wiederum zahlt ein in die Zukunftsfähigkeit von Stadt und Region – Stichwort Fachkräftesicherung.
Lehre ist das Herzstück einer Hochschule. Wie passen Sie diese an die Bedarfe der Zeit an?
Ein auf die Bedarfe der Zukunft ausgerichtetes Lehrangebot ist ohne Zweifel unser wichtigstes Ziel. Da sind wir mit unseren zukunftsrelevanten und miteinander verzahnten Themenfeldern Wirtschaft, Soziales und Gesundheit grundsätzlich gut aufgestellt. Neben der kontinuierlichen Aktualisierung fachlicher Inhalte im Austausch mit unseren Partnern spielen Querschnittsthemen wie Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Diversität sowie sogenannte Future Skills – beispielsweise Innovations- und Problemlösungskompetenz – eine immer wichtigere Rolle. Diese Themen werden in allen Studiengängen systematisch verankert und didaktisch kontinuierlich weiterentwickelt.

Ändert sich auch das Studienangebot?
Natürlich zählen auch innovative Studienangebote zu unseren zentralen Zielen. Neben der zukunftsorientierten Weiterentwicklung aller Studiengänge haben unsere Fachbereiche mit großem Engagement interdisziplinäre Studienangebote an den Start gebracht, den Ausbau dualer Studiengänge vorangetrieben und flexible Modelle geschaffen, die ein Studium mit unterschiedlichen Lebenssituationen vereinbar machen: z.B. neue Bachelor- und Masterstudiengänge in Wirtschaftspsychologie und Nachhaltigkeit, flexibles Studieren in Angewandtem Management und Gesundheitsökonomie, der duale Bachelor Soziale Arbeit oder innovative Zugangswege für internationale Studierende im Bachelor BWL mit Schwerpunkt Logistik.
Welche Rolle spielt die Metropolregion Rhein-Neckar für die Hochschule?
Die Metropolregion Rhein-Neckar und ihre Unternehmen sind für uns zugleich Partner und Impulsgeber – und wir verstehen uns umgekehrt ebenso als Impulsgeberin für die Region. Mit unseren wirtschaftswissenschaftlichen sowie sozial- und gesundheitsbezogenen Kompetenzen leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Durch unser praxisnahes Studienangebot und die Graduate School Rhein-Neckar (GSRN) – unsere Tochtergesellschaft für Weiterbildung – qualifizieren wir Fachkräfte passgenau und zukunftsorientiert für die Bedarfe der regionalen Wirtschaft und Gesellschaft.
Gleichzeitig profitieren wir von der Dynamik und Attraktivität der Metropolregion Rhein-Neckar und vom Know-how ihrer Unternehmen: Sie stärken unsere Anziehungskraft für Studierende, Lehrende und Forschende und helfen uns bei der Weiterentwicklung.
Welche Möglichkeiten bietet die HWG LU für Unternehmen?
Neben Vorträgen und Dozierendentätigkeiten bieten sich in die Lehre integrierte Praxisprojekte und Fallstudien ebenso an wie die Vergabe praxisrelevanter Themen für Abschlussarbeiten. Größere Forschungsaufträge können Unternehmen beispielsweise an unsere renommierten Institute, das Institut für Management und Innovation (IMI) oder das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE), vergeben.
Die ganze Vielfalt der angewandten Forschungs- und Transferaktivitäten wird spätestens am 22. Oktober 2026 sichtbar: Dann richtet die HWG LU den landesweiten Forschungstag der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Rheinland-Pfalz aus und gibt Einblick in studentische Projekte, Promotionsvorhaben und erfolgreich abgeschlossene Forschungs- und Transferprojekte. Info: www.hwg-lu.de

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