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Weihnachten in Grünstadt

Trotz Corona gibt’s ein Auto

Die Weihnachtsaktion des Wirtschaftsforums Grünstadt läuft – 12.500 Stempelkarten

Acht solcher Weihnachtsinseln sind in der Fußgängerzone aufgebaut worden. FOTOS: BENNDORF

26.11.2021

In diesen Zeiten, in denen wegen der Pandemie nahezu täglich neue Vorschriften gelten und quasi nichts mehr so ist, wie es vor März 2020 einmal war, will das Wirtschaftsforum Grünstadt (WF) eine Konstante bieten: Auch in diesem Jahr findet die große Weihnachtsaktion statt.

Wie gewohnt schüttet die Werbegemeinschaft Gewinne im Wert von mehr als 20.000 Euro aus. Darunter ist auch wieder ein Kleinwagen als Hauptpreis. Nach einem Peugeot 108 aus dem Autohaus Christmann in 2020 steht nun wieder ein Pkw von Hyundai-Vertragspartner Schläfer auf dem Podest vor dem Fitnessstudio Körperformen. Diesmal ist es ein i10.

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Die Chance darauf, nach dem Fest damit unterwegs zu sein, haben alle Kunden der 74 teilnehmenden Einzelhändler vor Ort. Sie müssen sich nur ihre Einkäufe auf einer der 12.500 Stempelkarten quittieren lassen und diese vollständig ausgefüllt in das Weinfass neben dem Hyundai stecken. Damit nehmen sie automatisch an der Verlosung teil, bei der es darüber hinaus jede Menge Warengutscheine zu ergattern gibt. Die Ziehungen sind für Samstag, 11. Dezember, und Heiligabend terminiert.

Der Hauptpreis: ein Hyundai
Der Hauptpreis: ein Hyundai

Dass außer der Aktion gerade irgendwie alles anders ist, zeigt sich unter anderem an den 150 Plakaten, die die Werbegemeinschaft drucken ließ, wie der Geschäftsführer Ernst-Uwe Bernard berichtet. Auf der ersten Version war noch der Adventsmarkt auf dem Carrièressur-Seine- und auf dem Schillerplatz angekündigt. Er war coronakonform mit weniger Ständen geplant gewesen und sollte an allen vier Wochenenden vor dem Heiligen Abend geöffnet sein. Doch aufgrund der gegenwärtig rasant steigenden Infektionszahlen und eines schlecht zu kontrollierenden Zugangs haben sich das Wirtschaftsforum und die Stadt schweren Herzens dazu entschlossen, die Veranstaltung kurzfristig abzusagen.

Also mussten neue Plakate angefertigt werden. Das sei nicht einfach gewesen, sagt Bernard: „Die Druckereien haben kein Papier.“ Letztendlich ist es aber doch gelungen. Für die Beschicker, die sich lange schon auf den Budenzauber vorbereitet haben, täte ihm das Ganze sehr leid, betont er. Aber eine Verlegung auf den Luitpoldplatz, den man– wie schon beim Streetfood-Festival erprobt – hätte gut absperren können, um eine 2G-Regel umzusetzen, kam nicht infrage. „Mitten im Weihnachtsgeschäft verzichtet man in der Innenstadt nicht auf Parkraum“, erläutert er. Im Übrigen habe er nur positive Rückmeldungen bekommen auf die Entscheidung, den Markt ausfallen zu lassen – auch von den Anbietern.

Auf Adventstimmung soll aber dennoch im Herzen Grünstadts nicht verzichtet werden. Ähnlich den österlichen Blumenbeeten um die freundlichen Holzhasen herum sind acht Weihnachtsinseln in der Fußgängerzone angelegt worden. Jeweils auf einem dicken Bett aus Rindenmulch liegen zahlreiche bunt verpackte Geschenke und ein Weihnachtsmann wünscht lächelnd ein frohes Fest. Er wird flankiert von einem Christbaum aus Holz und einigen echten Exemplaren. „Wir haben rund 50 Nadelbäumchen in der Innenstadt verteilt“, erzählt Bernard. Diese werden – wie es schon lange Tradition ist – von Kindern aus den örtlichen Kitas und Grundschulen mit selbstgebastelten Dekorationsartikeln geschmückt. Der WF-Geschäftsführer versichert: „Wie immer erhalten die Einrichtungen ein kleines Dankeschön von der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz, auch wenn die übliche Übergabe bei der Eröffnung des Adventsmarktes nicht über die Bühne gehen kann.“ Drei, vier Stände mit weihnachtlichen Präsenten und Leckereien – in großem Abstand zueinander aufgebaut – komplettieren zusammen mit Beleuchtung über den Straßen das festliche Flair. abf


„Gemeinsam Wirtschaft und Stadt stärken“

Der Hyundai-Vertragshändler Michael Schläfer ist seit vielen Jahren Partner des Wirtschaftsforums (WF) Grünstadt für die Weihnachtsaktion. Schon als er in Sausenheim ansässig war, wo er ein Fiat-Autohaus übernommen hatte, stellte er als Hauptgewinn einen Fiat Seicento zur Verfügung. Dabei kommt er der Werbegemeinschaft jeweils preislich entgegen. „Auch wenn wir nach 15 Jahren in Grünstadt eine gewisse Bekanntheit haben, nutzen wir gern diese Möglichkeit, zusätzlich auf uns aufmerksam zu machen“, erklärt der Kfz-Meister, der seit Gründung seiner Firma 2006 WF-Mitglied.

In Bad Dürkheim, wo Schläfer eine weitere Niederlassung hat, sei er mit der Lebenshilfe vernetzt und stehe durch das Sponsoring des Marathons Deutsche Weinstraße auch mit der Kreisverwaltung in engem Kontakt. In Bürstadt hat der Hyundai-Händler ebenfalls eine Filiale und ist dort auch im Gewerbeverein aktiv. „Es ist immer gut, gemeinsam Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Schließlich lässt sich so die Wirtschaft vor Ort und damit die Stadt stärken“, findet er. abf

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