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Region mit Zukunft

Autoren fürs Online-Heimatlexikon gewinnen

Dank forcierter Beteiligung von Bürgern wächst Westpfalz-Wiki stetig weiter

Autoren fürs Online-Heimatlexikon gewinnen

Ein facettenreiches Bild der Westpfalz zu vermitteln, dabei profunde Information und allerlei Wissenswertes am Rande zu den sehenswerten Seiten der Region zu liefern: Es ist ein hoher Anspruch, den das Projekt verfolgt. Doch kann (und soll) bei der Online-Enzyklopädie Westpfalz-Wiki jedermann mitstricken, der sich für seine Heimat interessiert. Die Suche nach weiteren Autoren läuft.    

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Sie ist ein Wahrzeichen des Kuseler Landes: Klar, dass auch der Burg Lichtenberg ein Beitrag im Westpfalz-Wiki gewidmet ist. FOTO: HAMM

Und sie lässt sich gut an. Während sich die Konturen des Gesamtbildes weiter schärfen, gilt es gleichzeitig, weitere Autoren zu begeistern. Um Mitstreiter zu gewinnen, geht der Verein Zukunftsregion Westpfalz als Initiator und Träger des ambitionierten Projekts seit geraumer Weile neue Wege. Bürger gezielt ansprechen, sie vor Ort „abzuholen“ und ihr Interesse an einer Mitarbeit zu wecken, das ist Ziel spezieller Bürger-Informationsveranstaltungen.

„Es läuft gut“, freut sich Sonja Kasprick, die bei der ZRW-Geschäftsstelle unter anderem für das Wiki-Projekt verantwortlich zeichnet. Erste Versuche, Bürger zum Mitmachen zu animieren, sind in den Kaiserslauterer Stadtteilen gestartet worden. Jüngst war Sonja Kasprick in Erfenbach und auf dem Einsiedlerhof zu Gast, um Wiki zu präsentieren. Dieses Online-Heimatlexikon – das westpfälzische Marksteine vorstellt, etwa Naturdenkmäler und Bauten vor Augen führt, deren Geschichte und viele Hintergründe erläutert – funktioniert und füllt sich schließlich nur, wenn möglichst viele Menschen mitgestalten.

Dass ein schier unerschöpflicher Reichtum an Wissen in ungezählten Köpfen der Westpfälzer schlummert beziehungsweise auch abrufbar ist, davon ist nicht nur die Projektleiterin überzeugt. Dieses ungeheure Potenzial gelte es zu erschließen, zu wecken und zu nutzen.

Demnächst sind die Mölschbacher dran. Am 9. April soll dort das Projekt präsentiert werden. Mölschbachs Ortsvorsteher Jörg Walter forciert die Sache – und wünscht sich einen Nebeneffekt: Bei der Gemeinschaftsveranstaltung soll auch der Versuch gestartet werden, eine Neuauflage der Mölschbacher Chronik in die Wege zu leiten – rechtzeitig zur 800-Jahr-Feier in zwei Jahren. cha

INFO
www.westpfalz.wiki