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Pirmasens

Zur Premiere gleich größer als gedacht

Am Samstag startet die Messe „Katapult“ als Forum für Beruf und Bildung in Pirmasens

Zur Premiere gleich größer als gedacht

Von 10 bis 16 Uhr bietet die Katapult-Messe Information direkt vom Arbeitgeber an den neuen Mitarbeiter. FOTO:M.SCHLÖSSER/FREI

Für Pirmasens wird es am Samstag eine Premiere sein. Hinter der Messe „Katapult“ steckt jedoch ein bewährtes Konzept für Berufs- und Bildungsmessen. Der Düsseldorfer Michael Schlösser kann beim Start in Pirmasens gleich auf so große Ausstellerzahlen verweisen, dass die große Messehalle genommen werden musste.

Die Pirmasenser Messe begründet Schlösser mit dem hohen Bedarf an Nachwuchs und Fachkräften der hiesigen Wirtschaft. „Kurze Wege, aufgeschlossene Menschen, lockere Atmosphäre, persönliche Gespräche, direktes Feedback, tolles Ambiente und überhaupt kein Termindruck“, nennt Messe-Organisator Schlösser als Haupteigenschaften seiner Messe, die Jobsuchende und Arbeitgeber zusammen bringen will. Nach erfolgreichen Katapult-Messen in Frankenthal und Landau hat Schlösser Pirmasens als weiteren Standort in der Pfalz gewählt. „Ich kenne Pirmasens gut durch den Fußball“, erzählt der Düsseldorfer. „In der Stadt ist echt Bewegung“, so seine Einschätzung, was die Wirtschaft betrifft. Wirtschaftlich passiere viel in Pirmasens und bei einem der FKP-Spiele, die Schlösser als Gast miterlebte, lernte er Mark Schlick von der Wirtschaftsförderung kennen. Der Pirmasenser Wirtschaftsförderer begeisterte Schlösser von der Idee einer Katapult- Messe in Pirmasens und der Düsseldorfer habe es nicht bereut.

Ursprünglich sei die Alte Post als Veranstaltungsort vorgesehen gewesen, erzählt Schlösser. „Die Zahl der Aussteller ist inzwischen so groß, dass die Messe für Beruf und Bildung mehr Platz benötigt“, begründet Schlösser den Wechsel in die üppig bemessene Messe in der Zeppelinstraße.

Über 2000 Besucher wurden bei der vergangenen Messe in Landau gezählt. FOTO:M.SCHLÖSSER/FREI
Über 2000 Besucher wurden bei der vergangenen Messe in Landau gezählt. FOTO:M.SCHLÖSSER/FREI

Im Unterschied zu der seit Jahren laufenden Berufsinformationsbörse werden am Samstag keine Schulklassenmit Bussen in die Messe gekarrt. Wer zur Katapult-Messe kommt, gehe aus eigenem Antrieb hin, betont Schlösser. Insofern sei die Besucherzahl nicht so groß, aber dafür handele es sich ausschließlich um konkret Interessierte und nicht um Schüler, die quasi zur Teilnahme verpflichtet sind. „Jeder, der kommt, hat hier Interesse“, wirbt Schlösser für den Vorzug seines Messemodells. Was nicht bedeute, dass keine Schüler kommen werden. Im Gegenteil sei ein großer Teil der Besucher auch unter Schülern zu finden, die oft mit den Eltern zur Katapult-Messe gehen, so seine Beobachtung. Zielgruppe seien Auszubildende, Arbeitssuchende, Beschäftigte jeden Alters, die sich qualifizieren oder beruflich neu orientieren sowie Jugendliche, die eine Ausbildung suchen oder studieren wollen. „Ziel ist es, eine analoge Informations- und Angebotswelt zu schaffen, die eine Kommunikation eins zu eins ermöglicht und für alle Teilnehmer von Interesse ist“, beschreibt Schlösser sein Konzept. Von der Schülergeneration bis zu Menschen über 50 sieht er das Spektrum der Besucher.

Zu den Besucherzahlen konnte der Organisator noch keine Schätzung nennen. In Frankenthal seien zuletzt 1800 Besucher gekommen. In Landau waren es laut Schlösser 2000 Interessierte. Für Pirmasens rechnet er mit ähnlichen Größenordnungen, zumal zum Start bereits 50 Unternehmen, Behörden und Weiterbildungsträger mitmachen. „Nächstes Jahr wird die Messe noch größer“, ist Schlösser sicher, der auf jeden Fall jedes Jahr eine Katapult-Messe in Pirmasens anbieten wolle.

Die Aussteller, die auf der Suche nach neuen Mitarbeitern oder Auszubildenden sind, kommen aus allen Bereichen. Vom Bundeskriminalamt über Deichmann, Kaufland, Lidl, der AOK oder Ausbildern wie Dr. Künkele, einer Fachschule für Heilerziehungspflege und der Hochschule Kaiserslautern finden sich auch lokale Anbieter wie die Krankenhäuser in Pirmasens und Rodalben oder die Pirmasenser „Solor Schuhforschung und Entwicklung GmbH“, die neben Ausbildungsplätzen auch erfahrene Schuhstepperinnen sucht. kka

KATAPULT-MESSE
— Am Samstag, 6. April, 10 bis 16 Uhr, Messehalle 6A, Zeppelinstraße, Pirmasens.
— Unter www.katapult-messe.de findet sich eine Messebroschüre.


Langjährige Erfahrung mit Messen

Katapult-Messen von Red Braid Event gibt es an fünf Standorten

Hinter der Katapult-Messe steckt die Düsseldorfer Firma Red Braid Eventmit GeschäftsführerMichael Schlösser.

Die bisherigen Standorte von Katapult-Messen finden sich in Frankenthal, Landau, Oberhausen und Sindelfingen. Neu dazu gekommen ist jetzt Pirmasens. „Die Firmen haben Bedarf ohne Ende“, begründet Schlösser sein Messekonzept, das auf Kontinuität vor Ort setzt. In Landau wird im November die Katapult-Messe im neunten Jahr stattfinden und in Frankenthal im fünften Jahr. In Pirmasens will Schlösser auch über mehrere Jahre hinweg die Messe anbieten.

Für die Messen findet der Düsseldorfer immer herausragende Veranstaltungsorte. In Landau ist dies die Jugendstilfesthalle und in Frankenthal das Congress-Forum.

Der Eintritt ist frei. Die Aussteller werden mit Häppchen und Getränken versorgt. Schirmherrin der Messe ist die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig. kka

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