Mit dem lokalen Anerkennungspreis zeichnet Neustadt Initiativen, Organisationen sowie Bürgerinnen und Bürger aus, die sich besonders für gesellschaftlichen Zusammenhalt, kulturelle und politische Teilhabe oder Projekte der Demokratiebildung einsetzen.
Zur Begründung heißt es: Das Engagement des Vereins verbinde aktiven Natur- und Umweltschutz mit kontinuierlicher Jugendarbeit. Genannt werden unter anderem Naturverjüngung, Trashbusting und nachhaltige Landschaftspflege, Zeltlager und Wanderungen.

Außerdem beteiligen sich die „Waldschatten“ an Baumpflanz- und Saat-Aktionen im Pfälzerwald, und zwar in Revieren der städtischen Förster Klaus Burkhart und Jens Bramenkamp. Das passe, so die Begründung, zum diesjährigen Festmotto „Freiheit pflanzen“.
Auch kulturelle Beiträge wie das Wolfsburgfest und das Wolfsgeheul-Musik-Event werden hervorgehoben. Dadurch stärke der Verein das gemeinschaftliche Leben in Neustadt und schaffe Räume, in denen junge Menschen Verantwortung übernehmen und die Stadt mitgestalten können.
Der Preis ist der Stadt Neustadt zufolge mit 2.500 Euro dotiert und wird beim Festakt am Freitag, 29. Mai, auf dem Hambacher Schloss verliehen.
Namensgeber des Preises ist der Neustadter Kaufmann Johann Philipp Abresch. Er trug am 27. Mai 1832 eine Fahne in Schwarz-Rot-Gold hinauf zum Hambacher Schloss, wo sie auf dem Turm gehisst wurde. bev
Fest der Demokratie
Die Stadt Neustadt an der Weinstraße und die Stiftung Hambacher Schloss veranstalten seit 2022 im zweijährigen Rhythmus das Ereignis „1832. Das Fest der Demokratie“. Der Termin, stets rund um den 27. Mai, erinnert an den Jahrestag des Hambacher Festes von 1832. Im Jahr 2026 findet das Stadtfest vom 29. bis 31. Mai unter dem Festmotto „Freiheit pflanzen“ statt.
Für eine lebendige Festivalatmosphäre sollen der Stadt Neustadt zufolge, hochkarätige Liveacts, Konzerte und ein Bühnenprogramm sorgen. Ein fester Bestandteil sind erneut die „Treffpunkt-Formate“, bei denen Persönlichkeiten aus Politik, Medien und Wissenschaft mit dem Publikum ins Gespräch kommen und über Demokratie sowie das Festmotto diskutieren sowie Workshops, die demokratische Diskurskulturen thematisieren und fördern.
Neu ist, dass der Tag der Kulturvereine auf den Festsamstag, den 30. Mai, vorverlegt und in das Fest integriert wird. Dann präsentiert sich auch die Landesgartenschau Neustadt. Am Samstag lädt die Vereinsmeile in Laustergasse und Hauptstraße dazu ein, mit lokalen und überregionalen Vereinen, Initiativen sowie Vertretern der Partnerstädte ins Gespräch zu kommen. red
Bundespräsident mit dabei
Das Fest der Demokratie beginnt mit der Verleihung des „Hambacher Freiheitspreises 1832“ der Stadt Neustadt. Die Auszeichnung geht an den polnischer Verfassungsrechtler, Menschenrechtsaktivisten und ehemaligen Justizminister seines Landes Adam Bodnar. Verliehen wird der Preis von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der zu dem Fest in die Pfalz reist, wie die Stadt Neustadt mitteilt.
Am darauffolgenden Samstag eröffnet Bundespräsident Steinmeier demnach das „Fest der Demokratie“ auf dem Neustadter Marktplatz. red