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Anzeigensonderveröffentlichung

Vor 50 Jahren wurde die Stadt Neustadt kreisfrei und bekam Zuwachs

Seit 50 Jahren ist Neustadt eine kreisfreie Stadt. Seitdem gehören auch acht vorher als Gemeinden eigenständige Ortsteile dazu. Das neunte Weindorf folgte fünf Jahre später.
  

Schaltzentrale der kreisfreien Stadt Neustadt: das Rathaus am Marktplatz. Foto: ffg
Schaltzentrale der kreisfreien Stadt Neustadt: das Rathaus am Marktplatz. Foto: ffg

Die Entscheidung, eine „Verwaltungsvereinfachung“ auf kommunaler Ebene anzustreben, kam 1968 vom Landtag. Rheinland-Pfalz war eines der ersten Bundesländer, die die Reform umsetzten. Landauf und landab starteten daraufhin die Vorbereitungen und vor allem die teilweise zähen Verhandlungen mit den bis dahin eigenständigen Gemeinden. Am 7. Juni 1969 war es dann soweit: Der Landkreis Neustadt wurde offiziell aufgelöst, Neustadt war fortan eine kreisfreie Stadt, zu der die Ortsteile Diedesfeld, Geinsheim, Gimmeldingen, Haardt, Hambach, Königsbach, Lachen-Speyerdorf und Mußbach gehörten. Duttweiler hatte sich gegen die Eingemeindung gesträubt und stieß deshalb erst am 16. März 1974 zur Stadt. Neustadt hatte damit auf einen Schlag rund 50.000 Einwohner, vor der Reform waren es weniger als 30.000 gewesen. Und dank der vielen Weinbaugemarkungen in den Ortsteilen durfte sich Neustadt nun „größte Weinbaugemeinde Deutschlands“ nennen – mit einer Rebfläche von fast 2000 Hektar.


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Skepsis wurde abgebaut

Aller Anfang ist bekanntlich schwer: In den eingemeindeten Ortsteilen war die Haltung gegenüber der Stadt zunächst noch skeptisch. Ein Jahr nach der Gebietsreform zog der damalige Oberbürgermeister Wolfgang Brix in einem RHEINPFALZ-Interview aber bereits eine positive Bilanz: Bei seinen Besuchen in den Ortsteilen habe er festgestellt, „dass die Reserve gegenüber der Stadt abgebaut ist“. Auch in den Ortsteilen habe man festgestellt: „Wir können gemeinsam mehr tun als vorher getrennt.“ Viele Bau- und Sanierungsprojekte wurden angestoßen, auch in den folgenden Jahren wurde kräftig investiert.
  

Alle zusammen: das Logo fürs Jubiläum.Foto: Stadt/frei
Alle zusammen: das Logo fürs Jubiläum.
Foto: Stadt/frei

Großes Fest zum Jubiläum

„Heute sind wir eine in den 50 Jahren auch organisch gewachsene und miteinander eng verbundene Struktur. Die Ressentiments und Bedenken, die es am Anfang gegeben hat, sehe ich heute als überwunden an“, sagt der aktuelle Oberbürgermeister Marc Weigel. Ihm ist es wichtig, das Jubiläum in diesem Jahr ausgiebig zu feiern – von 6. bis 8. September. Das Festprogramm gibt es in dieser Sonderveröffentlichung, außerdem Geschichten und Erinnerungen zu den Ereignissen vor 50 Jahren, Einblicke in die neun Ortsteile und noch vieles mehr. ffg
   

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