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Mutterstadt

Übung macht den Hör-Meister

Hörakustik-Meisterin Heike Schreiber führt Geschäft in Mutterstadt seit vier Jahren - Einfühlungsvermögen sehr wichtig

Übung macht den Hör-Meister

Hören auch das, was Kunden nicht unbedingt in Worte fassen können: die Hörakustik-Meisterinnen Heike Schreiber (links) und Jaqueline Pflanz-Bieringer. FOTO: CLEMENS

Seit vier Jahren betreibt Hörakustik-Meisterin Heike Schreiber in Mutterstadt ihr Geschäft. Sie bietet einen umfassenden Service vom Hörtest über Beratung und Anpassung bis hin zur Nachsorge von Hörgeräten an. Seit 2021 wird sie von Jaqueline Pflanz-Bieringer unterstützt, die ebenfalls Hörakustik-Meisterin ist.

Hörgeräte bieten eine gute Möglichkeit, den Verlust des Hörvermögens auszugleichen. Damit wird die Lebensqualität gesteigert, da die Betroffenen wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Von Schwerhörigkeit sind rund 16 Prozent der Erwachsenen in Deutschland betroffen. Diese Störungen können vielfältige medizinische Ursachen wie Vernarbungen, Hörstürze, Verknöcherungen haben oder auf ein altersbedingtes Nachlassen des Gehörs zurückgehen. Kann der Hörverlust nicht

,,Kann der Hörverlust nicht durch medizinische Therapie behoben werden, ist er in der Regel nicht umkehrbar und kann nur durch ein Hörgerät ausgeglichen werden", erklärt Heike Schreiber. Sie ist auch ausgebildete Audiotherapeutin und bietet Hörtrainings an. Besteht ein Verlust der Hörvera beitung, so verlernen auch G hörnerv und Gehirn die Vera beitung von Klängen. Mit eine Training kann man das Hö zentrum wieder anregen un stimulieren und damit auch de Erfolg beim Einsatz eines He gerätes steigern.

Hat man den Verdacht, dass ein Funktionsverlust des Hörvermögens vorliegt, sollte man einen Hörtest machen lassen. Dafür können Hörgeräteakustiker eine erste Anlaufstelle sein, die kostenlose Tests anbieten. „Stellen wir eine Störung des Hörvermögens fest, schicken wir den Kunden zur Abklärung medizinischer Ursachen zum Facharzt“, erläutert Heike Schreiber. Diagnostiziert der Facharzt eine Indikation für eine Hörgerät, stellt er eine entsprechende Verordnung aus.

Beim Hörgeräteakustiker erfolgen dann detaillierte Messungen und eine ausführliche Beratung, in der die Kundenwünsche mit den technischen Möglichkeiten abgeglichen werden. Dabei gilt es, aus der Vielzahl der auf dem Markt befindlichen Hörgeräte verschiedenster Größer, Form mit Batterie oder Akku, mit Bedienung direkt am Hörgerät oder über Handy-App das für den jeweiligen Kunden und seine Bedürfnisse passende herauszufinden. „Neueste Entwicklung sind Hörgeräte, die wie Smartwatches Vitalfunktionen, etwa die Herzfrequenz, aufzeichnen", berichtet Jaqueline Pflanz-Bieringer. 

Zunächst werden dann ein oder mehrere Testgeräte ausgewählt und je zwei bis drei Wochen getragen. „Der Zeitraum ist individuell verschieden", sagt Schreiber. Bei der Einstellung des Hörgerätes ginge es dann vor allem darum, was der Kunde als angenehm empfinde, und nicht nur um die Lautstärke. Dabei sei Empathie mit den Kunden gefragt: „Es geht darum, die richtigen Fragen zu stellen und auch zu hören, was der Kunde nicht sagt oder auch nicht gut in Worte fassen kann."

Ist die Entscheidung für ein Hörgerät gefallen, beginnt die Phase der Nachsorge und Begleitung in Form von technischer Wartung, Nachjustierung. Reinigung, Alle drei bis sechs Monate sollte man sein Hörgerät überprüfen lassen, und alle ein bis zwei Jahre den Hörtest wiederholen, um entsprechende Anpassungen des Hörgerätes vornehmen zu lassen. Der allgemeine Rat von Schreiber zum Thema Hörgerät ist: ,,Anziehen, anziehen, anziehen - erst muss man das Handling lernen und dann mit dem Hörgerät quasi hören lernen, und das funktioniert nur, wenn man es möglichst viel trägt." acl

INFO

Schreiber Hörakustik

Oggersheimer Straße 42
67112 Mutterstadt,
Telefon: 06234 8130518