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Donnerstag, 10.10.2019 Drucken

Limburgerhof

Sakura Tattoo-Studio: Körperkunst in verschiedenen Stilarten

Das Sakura Tattoo-Studio in Limburgerhof legt Wert auf Professionalität und Kunstfertigkeit

In Limburgerhof sorgt seit Anfang des Jahres das Sakura Tattoo-Studio von Samir Jakabli dafür, dass sich Freunde dieses Körperschmucks Bilder ganz nach ihrem Geschmack in die Haut stechen lassen können. Das Studio liegt im Trend: Einer Umfrage zufolge trägt heute etwa jeder 15. Deutsche eine Tätowierung.
  

Das Team des Sakura Tattoo-Studios (von links): die Tätowierer Sebastian und Nino sowie Kosmetikerin Marielle Münch und Chef Samir Jakabli. FOTO: KÖHLER
Das Team des Sakura Tattoo-Studios (von links): die Tätowierer Sebastian und Nino sowie Kosmetikerin Marielle Münch und Chef Samir Jakabli. FOTO: KÖHLER

Eröffnet hat das Studio Samir Jakabli. „Tattoos waren schon immer meine Leidenschaft, sie haben mich immer fasziniert“, berichtet der 28-Jährige. In seinem Studio in der Speyerer Straße 40 übernehmen seine Mitarbeiter Nino und Sebastian das Tätowieren.

Die beiden haben jeweils eine Ausbildung mit Zertifikat in Italien durchlaufen. In Deutschland sei der Beruf des Tätowierers kein anerkannter Ausbildungsberuf. Und Schulungen in deutschen Tattoo-Studios seien kostspielig,weiß Chef Jakabli.

Sebastian tätowiert seit knapp 20 Jahren, davon etwa zehn Jahre professionell. Er ist spezialisiert auf den realistischen Stil. Nino ist seit fünf Jahren Tätowierer und bevorzugt unter anderem Schriftzüge sowie die Stilart „Dotwork“, bei der viele kleine Punkte aneinandergereiht werden und die bei Mandalas zum Einsatz kommt. Seine Mitarbeiter bringen sowohl das handwerkliche Rüstzeug als auch das künstlerische Talent mit, hebt Chef Jakabli hervor: „Die machen das ganz perfekt.“ Neben Tattoo-Kunst bietet das Studio auch Permanent Make-up an, für das Kosmetikerin Marielle Münch zuständig ist.
  

Ein Tattoo entsteht: Eine Sitzung dauert mindestens acht Stunden. FOTO: KÖHLER
Ein Tattoo entsteht: Eine Sitzung dauert mindestens acht Stunden. 
FOTO: KÖHLER

Er habe sich mit 16 Jahren sein erstes Körperbild stechen lassen, erzählt Samir Jakabli. Weitere Körperbilder folgten erst mit 23 Jahren. Und dann habe er auch bald schon Tattoos für sich selbst und für Freunde geplant. Zum Ablauf der kunstvollen Körperbilder erklärt Jakabli: Ein Tattoo-Bild muss vollständig geplant sein, bevor das Tätowieren beginnen kann. Man muss schon wissen, welches Motiv in genau welcher Größe mit welcher Technik auf welche Körperstelle gebracht werden soll: „Damit fängt unsere Arbeit an, denn wir beraten unsere Kunden sehr eingehend.“

Die Vorliebe, seinen Körper mit Tattoos zu schmücken, sei nicht nur der jungen Generation vorbehalten. Seine Kunden stammen aus allen Altersgruppen von 18 bis über 65 Jahren . Es können sich auch Jugendliche ab 16 mit einer Einverständniserklärung der Eltern tätowieren lassen: „Es geht schließlich um eine Körperverletzung, da hat der Gesetzgeber sehr strenge Auflagen gemacht.“

Ebenso streng sei auch die Verwendung der Tinten geregelt. Es gebe zum Beispiel Zusammensetzungen, die in Österreich erlaubt sind, aber nicht den deutschen Richtlinien entsprechen. Entsprechend genau sind die Kontrollen des Gesundheitsamtes. Ebenso achte das Team auf eine saubere Vorgehensweise beim Tätowieren, betont Jakabli. So werde zunächst die betroffene Körperstelle rasiert und sorgfältig sterilisiert, bevor die Einwegnadeln der Verpackung entnommen und in kleine Module eingesetzt werden. Erst dann tritt der Tätowierer mit der Tattoo-Maschine in Aktion. „Ob das Ganze völlig schmerzfrei abläuft, ist individuell verschieden. Mancher ist halt schmerzempfindlicher als der andere. Es kommt auch drauf an, wo das Körperbild platziert wird. Eigentlich fühlt sich das nur an wie ein Kratzen.“ dkr

INFO
Sakura Tattoo-Studio, Speyerer Straße 40, Limburgerhof, Telefon 6930158; Öffnungszeiten: montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr sowie samstags von 11 bis 17 Uhr.
  


Aufklärung für ein selbstbestimmtes Leben

Patientensymposium mit Hilfsmittelausstellung für Menschen mit Netzhauterkrankungen in Limburgerhof

Für Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen mit ihren Angehörigen sowie für alle Interessierten findet am Samstag, 26. Oktober, in Limburgerhof ein Patientensymposium statt.

Die Veranstaltung, die auch eine Hilfsmittelausstellung bietet, findet von 11 bis 16 Uhr im Pfarrheim der katholischen Kirche St. Bonifatius am Dekan-Finck-Platz statt. Der Eintritt ist frei. Veranstalter ist die Regionalgruppe Pfalz von Pro Retina Deutschland, eine Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhauterkrankungen. Für die Regionalgruppe ist es das erste Patientensymposium: „Unser Anliegen ist es aufzuklären“, sagt Regionalgruppenleiter Wolfgang Schweinfurth. Die Besucher erwartet zum einen eine Ausstellung mit Hilfsmitteln von Firmen aus ganz Deutschland. Sie stellen laut Pro Retina neue Produkte für mehr Lebensqualität im Alter vor. Dazu zählen unter anderem Vorlesegeräte und Vergrößerungssoftware.

Darüber hinaus werden nach der offiziellen Begrüßung um 12 Uhr verschiedene Fachärzte Vorträge halten. Um 12.15 Uhr wird Professor Dr. Bernhard Stoffelns von der Mainzer Augenklinik die Aufgaben des Landes-Blindenarztes vorstellen. Um 13 Uhr wird Privatdozent Dr. Boris Stanzel von der Augenklinik Sulzbach über die Perspektiven für Patienten mit Makula-Degeneration und Retinitis pigmentosa sprechen. Ein Vortrag über erbliche bedingte Augenerkrankungen von Professor Dr. Carsten Bergmann, Facharzt für Humangenetik, schließt sich um 13.45 Uhr an. Zudem beraten Mitglieder von Pro Retina Betroffene und laden zum Gespräch ein. mmö
  

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