Anzeigensonderveröffentlichung

75 Jahre DIE RHEINPFALZ

Pfälzer Dreigestirn

UNSER MANN FÜR WECK, WORSCHT & WOI: Die Cartoons von Uwe Herrmann sind ein Markenzeichen des LEO

Der zweifelhafte Erfolg von Hausmitteln: Weck, Worscht & Woi in für sie typischer Lebenslage.
KARIKATUR UND FOTO: HERRMANN

8.10.2020

Das Corona-Virus brachte Weck, Worscht & Woi ungeahnte Höhenflüge: Sonst unzertrennlich, erklommen sie, jeder für sich, entschlossen einen Pfälzer Berggipfel und demonstrierten dort – mit gebührendem und gesundheitsdienlichem Abstand –, wie sie es schon immer tun, für Pfälzer Gemütlichkeit.  

Was sie einander von dort oben – seuchenpolitisch korrekt, aber doch amüsant – zuriefen, das dachten sich mehr als 300 LEO-Leser in einem Wettbewerb aus und bescherten damit sich selbst und den LEO-Redakteuren amüsante Stunden in einer Zeit, in der das öffentliche Leben gänzlich lahmgelegt war. Die Siegerverse sind immer noch virulent: „Weck müsse die Vire, drum wäscht eich die Händ!“ – „Es derf uns net Worscht soi, weil’s jeden erwische kennt.“ – „Woinachte will die Palz widder zusamme feiere, drum dut eich net iwwer Oischrängunge aiere!“ Mike Brechtel aus Bad Dürkheim dichtete diesen prächtigen Trialog.  

Der Kopf hinter Weck, Worscht & Woi ist Uwe Herrmann, aus Grünstadt stammender und in Obersimten bei Pirmasens lebender Karikaturist und Cartoonist. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert amüsiert der freiberufliche Zeichner in der RHEINPFALZ und im LEO die Leser mit seinen Bildern. Über 16.000 Cartoons dürften es mittlerweile sein, schätzt Herrmann. Weck, Worscht & Woi ist seine umfangreichste Serie. „Ich freue mich, dass die drei WWW-Kamera den auch nach zwölf Jahren, in denen sie im LEO ihr Unwesen treiben, immer noch eine große Fangemeinde haben, wie man bei der grandiosen Mitwirkung beim Titelbildsprechblasenausfüllmitmachleserwettbewerb sehen kann!“

Uwe Herrmann
Uwe Herrmann

Allein dieser launige Kommentar des Vaters unserer drei LEO-Kafrusen beweist, dass er ihrer noch längst nicht überdrüssig ist. Und ein Blick ins Heft zeigt, dass dem Cartoonisten nach wie vor viel Amüsantes einfällt. „Noch kann ich Weck, Worscht un Woi genießen, ohne dabei an die nächste Folge denken zu müssen.“ Herrmann isst den Pfälzer Nationalimbiss saugern. Der Woi ist ihm, außer im Fall verschärften Dursts, allemal lieber als das Bier.

Die Worscht schätzt er besonders in ihrer saarländischen Variante als fleischwurstähnliche Lyoner, aber nicht durch den Grill oder heißes Wasser angesengt oder aufgequollen, und auch der Weck findet sich. Weiteren Abenteuern von Weck, Worscht & Woi steht also nichts im Wege.

Ach so – es könnte jemanden geben, der unser pfälzisches Dreigestirn gar nicht kennt? Nun, es sollten typisch pfälzische Gestalten sein, welche in manchmal derbe, manchmal feinsinnige Fährnisse eines genussbetonten Lebens geschickt werden. Der Woi vertritt dabei eindeutig, den Vorderpfälzer, die Worscht nahm Uwe Herrmann für die Westpfalz in Anspruch; blieb also der Weck für die Nordpfalz, erläutert der Cartoonist die Genese der Figuren, die auch entsprechende Dialektfärbungen aufweisen. Weck, Worscht & Woi sind derartige Spitzfindigkeiten allerdings völlig worscht: Sie haben Spaß und bringen ihn. VON ROLAND HAPPERSBERGER
                      

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