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Ruhestätten und Grabpflege - Kaiserslautern

Ökologischer Fußabdruck bei der Beerdigung

Umweltschutz auch immer stärker beim Begräbnis ein Thema – Bestatter bieten „grüne“ Angebote

Nachhaltige Bestattung: Schon bei der Wahl des Sargs oder der Urne kann man auf umweltfreundliche Materialien achten. FOTO: BUNDESVERBAND DEUTSCHER BESTATTER/AKZ-O

21.01.2022

Kann man den eigenen Tod umweltbewusst planen? Oder die Beerdigung eines geliebten Menschen unter nachhaltigen Gesichtspunkten organisieren? Der Fokus unserer Gesellschaft auf Umwelt- und Klimaschutz kommt auch in der Bestattungskultur immer stärker zum Tragen.

Mehr und mehr Menschen wollen über ihr Leben hinaus, auch in Tod und Bestattung, auf ihren ökologischen Fußabdruck achten. Sie fragen sich, wie kann ich noch vor meinem Tod auf diese Entscheidungen Einfluss nehmen.

Umweltfreundlich und regional

Bestatter stellen sich zunehmend auf dahingehende Fragen von Vorsorgenden und Angehörigen ein und erweitern ihre „grünen“ Angebote.

Beispielsweise können so Särge und Urnen aus umweltfreundlichen Materialien gefertigt werden. Regionale Produkte schonen die Umwelt durch kurze Transportwege. Grabsteine oder Bestattungswäsche können von umweltbewussten und fair arbeitenden Herstellern bezogen werden – und nicht von Anbietern, die gegebenenfalls geringere ethische und ökologische Standards bei ihrer Produktion anlegen.

Schnelle, unkomplizierte Suche

Dreh- und Angelpunkt ist der vertrauensvolle Austausch mit einem Bestatter. In einem persönlichen Beratungsgespräch können individuelle Möglichkeiten gefunden werden, die Bestattung besonders umweltverträglich zu gestalten und somit ein umweltbewusstes Leben einen stimmigen Abschluss erfährt. Ihren Bestatter finden Menschen vor Ort. Wer kein Branchenbuch zur Hand hat, kann sich auch online informieren, etwa auf der Website des Bundesverbands Deutscher Bestatter unter www.bestatter.de. Dort kann schnell und unkompliziert ein Bestatter in der Nähe gefunden und anschließend kontaktiert werden.

Zukunftsfragen des Friedhofs

Auch die Friedhöfe selbst leisten einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Erhaltung der Artenvielfalt. Auf der Projektseite www.friedhof2030.de haben Interessierte die Möglichkeit, sich über die Zukunftsfragen des Friedhofs zu informieren – und ihre Gedanken zu teilen. |akz/msw

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