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Ruhestätten und Grabpflege

Ein Ort des Trauerns

Grabmale Schick: Bedeutung einer Grabanlage für Hinterbliebene nimmt zu

Viele Möglichkeiten der individuellen Gestaltung: Firmenchef Markus Schick zeigt einen Grabstein, in den eine mit mehrfarbigen Kieselsteinen gefüllte Rinne eingearbeitet ist. FOTO:MONIKA KLEIN

27.07.2021

Ist ein Mensch verstorben, zehren die Hinterbliebenen von Erinnerungen an die gemeinsame Zeit. Dass für sie ein Ort des Trauerns wichtig ist, weiß Markus Schick aus langjähriger Berufserfahrung. Der Steinmetz- und Steinbildhauermeister leitet den nach der Familie benannten Betrieb in vierter Generation.

Schick hat zahlreiche Kongresse und Seminare besucht und sich intensiv mit dem Thema Trauerbewältigung auseinandergesetzt. Aufgrund dieses Wissens, aber auch aus den vielen Gesprächen mit Hinterbliebenen sagt er: „Erinnerungsorte tun gut.“ Laut vieler Experten und Studien stelle der Friedhof mit einer Grabstätte einen eben solchen Ort dar.

Um mit dem Verlust besser umgehen zu können, seien das Ablegen eines Blumenstraußes, das Bepflanzen und Säubern der Anlage oder auch das Verharren in stillem Gedenken Schritte auf diesem Weg. „Man weiß aus der Trauerpsychologie, dass eine Grabanlage ein Bezugspunkt ist“, betont Schick.

Insbesondere dann, wenn sie individuell gestaltet ist. Sprich, wenn sie von dem Verstorbenen erzählt, von dem was ihn als Person ausgemacht hat und von dem, was ihn mit anderen verbunden hat. Hier spielt die Symbolik eine entscheidende Rolle. „Sie lösen Erinnerungen aus“, weiß Schick. „Wenn jemand vor dem Grab steht, auf den Stein schaut und sagt ,Ja, das war er oder sie’, dann habe ich alles richtig gemacht.“

Mit Symbolkraft: eines der Ausstellungsstücke. FOTO: LMO
Mit Symbolkraft: eines der Ausstellungsstücke. FOTO: LMO

Nach seinem Empfinden stößt diese Erkenntnis zunehmend wieder auf offene Ohren. Denn die individuelle Gestaltungsfreiheit sei heutzutage anders als noch vor wenigen Jahrzehnten durch die technischen Möglichkeiten und die Vielfalt des Materials in Form- und Farbe gegeben. Das Eingravieren einer Abbildung, eines Motorrads, eines Fußballs und vieles mehr sei möglich.


Damit verbunden sind für ihn eine ausführliche Beratung, bei der er auch Musterbeispiele seiner Arbeit zeigt. Sie geht meist mit zwei oder drei Gesprächsterminen einher, um Details zu klären und abzustimmen, wo beispielsweise das Symbol seinen Platz findet oder wie die Schrift aussehen soll.

Aus seiner Erfahrung heraus kennt der Handwerksmeister die Problematik, dass viele Menschen ihre Angehörigen entlasten wollen, indem sie ihre Beerdigung und ihr Grab bis ins kleinste Detail planen. Gleichzeitig sagt er aber auch, dass die Vorstellungen nicht immer den Wünschen und Bedürfnissen der Hinterbliebenen entsprechen. „Den eigenen Tod stirbt man, mit dem des anderen muss man leben“, zitiert er die Dichterin Mascha Kaléko. Schick plädiert dafür, sich gemeinsam abzustimmen, denn: „Erinnerungsorte tun gut.“

Der familiengeführte Meisterbetrieb wurde vor 111 Jahren gegründet. Zu den Leistungen zählen auch Bildhauerarbeiten und Bauobjekte. Der Firmenchef hätte gerne im vergangenen Jahr das runde Jubiläum gefeiert und auch in diesem Jahr hat er darauf gehofft, dass es möglich ist, Gäste einzuladen. Doch die Pandemie hat diese Pläne zunichte gemacht. „Ob es in diesem Jahr noch klappen wird, ist offen“, will er noch etwas abwarten, wie sich die Lage entwickelt. Beratungstermine sollten vorab vereinbart werden. lmo

Info

Grabmale Schick
Kirchenstraße 30a, 67688 Rodenbach
Telefon: 06374 1386
Web: www.steinmetz-schick.de

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