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21.01.2020 Drucken

Ruhestätten und Grabpflege

Biess Grabmale in Kaiserslautern: Satiniert und geflammt ist weniger schmutzempfindlich

Biess Grabmale fertigt Grabanlagen mit geringem Pflegeaufwand – Bildhauerei ist Familientradition

Die Grabstätte als Ort der Trauer gewinnt nach dem Eindruck von Stephan Biess wieder an Bedeutung. Der Steinmetz- und Bildhauermeister führt mit seinen Betrieben in Enkenbach-Alsenborn, Kaiserslautern und Otterberg die seit dem 18. Jahrhundert bestehende Familientradition fort.
    

Zeigen eine Grabplatte mit entnehmbarem Teilstück: Stephan Biess und seine Ehefrau Carmen. FOTO: LMOFOTO: LMO
Zeigen eine Grabplatte mit entnehmbarem Teilstück: Stephan Biess und seine Ehefrau Carmen. FOTO: LMOFOTO: LMO

„Wir können einen leichten Wandel hin zur Grabstätte beobachten“, erzählt Biess. Anhand von Rückmeldungen seiner Kunden sei zu spüren, dass bei Bestattungen, beispielsweise im Ruheforst oder als Rasenurnengrab, ein Ort fehle, wo ein Blumenstrauß abgelegt werden könne.

Hinzu komme, dass ältere Menschen ihren Angehörigen oft nicht die Grabpflege aufbürden wollen und sich deswegen für ein solches Grab entscheiden. „Die Hinterbliebenen kommen oft damit gar nicht klar“, erzählt er von seinen Erfahrungen.

Dabei gibt es Möglichkeiten, den Wunsch nach wenig Pflegeaufwand mit einer üblichen Grabanlage zu verbinden. Zur Auswahl steht etwa ein Grab, das von einer Platte abgedeckt ist. Darauf können Schalen oder eine Vase gestellt werden.

Eine andere Variante sind Abdeckung mit einem Teilstück, das entnommen werden kann. Hier können im freigelegten Bereich Blühpflanzen gesetzt oder versenkbare Vasen gestellt gestellt werden. „Man kann dieses Stück auch im Winter abdecken und dann ab dem Frühjahr saisonal bepflanzen“, nennt Biess eine weitere Möglichkeit.

Die Materialbeschaffenheit ist ebenfalls entscheidend für den Pflegeaufwand. Hochglänzende Oberflächen sind empfindlicher als satinierte oder geflammte, die sich laut Biess gut reinigen lassen. „Einmal im Jahr trägt man einen Grünbelagentferner auf, dann wäscht man sie vielleicht mal mit Wasser ab. Fertig.“

Biess fertigt auch individuelle Grabsteine an, die auf Hobby der Beruf des Verstorbenen hinweisen. Selbst für Haustiere kommen Grabsteine aus seiner Werkstatt. Als kostensparender Service bietet er das Ergänzen und Restaurieren von Beschriftungen auf dem Friedhof an, sodass Abbau und Transport entfallen.

Biess führt den Betrieb in der dritten Generation. Unter seiner Leitung eröffnete er 2005 den Standort in Enkenbach-Alsenborn mit Produktionshalle, im Januar 2019 übernahm er die Bildhauerei Ralf Lorenz in Otterberg. Entscheidend dafür war, dass mit Mathias Schimmel die vierte Generation eingestiegen ist.   lmo

INFO

Biess Grabmale
Mannheimer Straße 149, 67657 Kaiserslautern
Telefon 0631 3401380
www.biess-grabmale.de
    

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