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Ein Musical und Festvorträge zum Jubiläum

Jubiläum: 900 Jahre Augustiner Chorherrenstift - Vielfältiges Programm zwischen Anfang Mai und Ende November

Ein Musical und Festvorträge zum Jubiläum

Am 9. August in der Erkenbertruine: Irisches Feuermärchen. FOTO:WWW.MUSIC-ENTERPRISES.

Frankenthals Geschichte ist eng verbunden mit der Gründung der Kirche Maria Magdalena und des Augustine - Chorherrenstifts vor 900 Jahren. Heute zeugt nur noch die Erkenbert-Ruine von der wechselvollen Geschichte. Anlässlich dieses Jubiläums wird von Mai bis Ende November in und um die Reste des romanischen Gotteshauses gefeiert.

Die Zeit zwischen 1119 bis 2019 wird mit vielen Veranstaltungen, vom Auftakt am 3. Mai bis zum Abschluss am 28. November, in Vorträgen, Ausstellungen und Mitmachaktionen, auch für Kinder, thematisiert. Das Theater Alte Werkstatt und die Städtische Musikschule haben gemeinsam das Musical „Frankenthaler Geschichte( n)“ erarbeitet. Geschichte und Kultur werden also im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Ein Flyer der Stadtverwaltung gibt Auskunft über die Termine und Veranstaltungen.

Zur Eröffnung werden die katholische und protestantische Kirche in der Erkenbertruine an die Grundsteinlegung vor 900 Jahren und die Weiterentwicklung erinnern. Kurze Szenen aus dem Musical geben dazu schon einen Vorgeschmack auf die Vorstellung im September. Die jüdische Geschichte steht am 5. Mai im Mittelpunkt und die Ausstellung „Gatterer-Apparat“, mit Urkunden der mittelalterlichen Geschichte, wird am Folgetag in der Sparkasse Rhein-Haardt eröffnet.

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Das älteste Baudenkmal Frankenthals feiert Geburtstag: Vor 900 Jahren entstand an der Stelle der heutigen Erkenbert-Ruine die Stiftskirche St. Maria Magdalena, zunächst ein schlichter Saalbau, der noch im 12. Jahrhundert einem dreischiffigen Neubau in entwickelten romanischen Formen – siehe das perfekt gehauene Hauptportal links im Bild – weichen musste. 1562 wurde das Stift im Zuge der Reformation aufgehoben. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg brannte die Anlage 1689 nieder. In der Folgezeit mehrfach verändert – etwa durch den Einbau der protestantischen Zwölf-Apostel-Kirche 1820 im Bereich des Chors, der den alten Turm aufgestockt übernahm, und durch das Frankenthaler Museum im Bereich des Kirchenschiffs, wurde das Gebäude im Zweiten Weltkrieg zerstört. Erst 1960 wurde das romanische Mauerwerk freigelegt, später zum Atrium ausgebaut und in Erkenbert-Ruine umbenannt – eine Bezeichnung, welche die ursprüngliche kirchliche Zweckbestimmung des Baus elegant überspielt. ARCHIVFOTO: RINGELING

Den Festvortrag zur Gründung durch Erkenbert wird Sabine Klapp vom Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde des Bezirksverbandes Pfalz am 9. Mai in der Musikschule halten. Schüler der Erkenbert-Grundschule und des Albert-Einstein-Gymnasiums beteiligen sich im Mai mit ihrem Schulfest im Zeichen des Lebens im Mittelalter und einer Buchpräsentation.Das 50. Jubiläum der Städtischen Musikschule wird am 25. Mai gefeiert, mit einer „Rattenfänger-Aktion“ und mehreren Ensembles. Mit einem Konzert des Martinu String Orchesters am letzten Maitag geht der Monat zu Ende.

Mit der „Geschichte der Migration – damals und heute“, dargestellt durch Erzählungen von Mi-Jubiläum: 900 Jahre Augustiner Chorherrenstift - Vielfältiges Programm zwischen Anfang Mai und Ende November granten, sowie dem Theaterstück „Malala – ein starkes Mädchen“ mit Valentina Sadiku, geht es im Juni weiter, außerdem mit einem Sommerkonzert der Stadtstreicher und der Tanz- Wort-Klang-Collage „Gezeiten… auf den Spuren von…“, dargeboten von Semira (Birgit Karg) und Doris Preuninger. Auch Lesungen und eine Vernissage sind vorbereitet.

Der historische Mittelaltermarkt wird gemeinsam mit e ner Tanzvorführung sowohl vor dem Rathaus als auch in der Erkenbert- Ruine und in der Willy- Brandt-Anlage stattfinden, im Juli. „Reiche Kapitelle und ungewöhnliche Wölbung – die romanische Stiftskirche Frankenthal“ heißt ein Fachvortrag Ende Juli. Mit den 20. Frankenthaler Kulturtagen starten die August-Vorstellungen, Beginn 8. August. Eine Stadtführung, ein Benefizkonzert und eine Ausstellung mit Schülerarbeiten folgen. Ein Höhepunkt wird sicher das „Irische Feuermärchen“ mit Artartistica und Dhalias Lane sein, am 9. August. Dazu gibt es irische Livemusik, Akrobatik und Stelzenfiguren. Das Musical „Frankenthaler Geschichte(n)“ ist einer der besonderen Programmpunkte, vom 6. bis 8. September.

Eine mittelalterliche Modenschau für Kinder, zu der sie selbst verkleidet kommen können, wird in der Stadtbücherei im Oktober angeboten und eine musikalische Zeitreise durch verschiedene Kirchenmusikstile, ebenso wie der Bürgerempfang. Mit zwei historischen Fachvorträgen im November, zum Thema Klein-Frankenthal als geplantes Priorat und „Von den verwaisten Stiftsgebäuden der Erkenbertruine“, enden die Feiern anlässlich 900 Jahre Augustiner Chorherrenstift. ma