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Die RHEINPFALZ in neuen Räumen - Unterzeile: Umzug innerhalb des Rheinbergers

Verlag setzt auf attraktive Arbeitsplätze

Ein Blick hinter die Kulissen der RHEINPFALZ-Mediengruppe im Rheinberger

Verlag setzt auf attraktive Arbeitsplätze

Die New-Work-Area ist das Herzstück der neuen Räume: Unser Bild zeigt Redakteurin Meike Frank im Gespräch mit Redaktionsassistent Joachim König. Hinter den beiden hängen Siebdrucke des Pirmasenser Künstlers Klaus Kadel-Magin. FOTO: ANDREAS GANTER

Alles neu, aber doch irgendwie vertraut. Dieses Kunststück hat die RHEINPFALZ-Mediengruppe mit ihrem Umzug geschafft.

2007 gehörte die RHEINPFALZ zu den ersten Mietern des damals frisch sanierten Rheinbergers. Die Redaktion und andere Abteilungen der Tageszeitung bezogen damals Räume in der ersten Etage – mit tollem Ausblick auf den Strecktalpark und das Winzler Viertel mitsamt der stadtbildprägenden Silhouette von St. Anton. 

Spätestens Anfang 2025 war klar, dass ein Umzug notwendig wird. Praktisch: Die passenden Räumlichkeiten wurden im Erdgeschoss der ehemaligen Schuhfabrik in der Schachenstraße gefunden. 

Mehrere Tochterfirmen arbeiten Hand in Hand

Wo früher die „Pirmasenser Zeitung“ residierte, ist zum Jahreswechsel die RHEINPFALZ-Mediengruppe eingezogen. Neben der Redaktion betrifft das auch Tochterfirmen wie die SÜWE, die unter anderem für das Wochenblatt verantwortlich ist, und das Mediawerk Südwest, das sich um die Werbevermarktung kümmert. Auch die PZ hat weiterhin ihre Geschäftsstelle an gewohnter Stelle. Sie dient nicht nur Leserinnen und Lesern als Anlaufstelle, sondern auch Pirmasensern und Pirmasenserinnen, die ein Paket oder ein Päckchen verschicken wollen – der Empfang der RHEINPFALZ-Mediengruppe ist zugleich ein Paketshop der DHL. 

Zwei Sofas und Sessel in der New-Work-Area

Hereinspaziert: Redaktionsleiter Andreas Ganter öffnet die Tür zu den neuen Räumen der RHEINPFALZ-Mediengruppe. FOTO: MEIKE FRANK
Hereinspaziert: Redaktionsleiter Andreas Ganter öffnet die Tür zu den neuen Räumen der RHEINPFALZ-Mediengruppe. FOTO: MEIKE FRANK

Auf mehreren Hundert Quadratmetern arbeiten rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RHEINPFALZ-Mediengruppe, die ihren Hauptsitz in Ludwigshafen hat. Bevor es jedoch zum Umzug kam, wurde die Fläche in Absprache mit der Bauhilfe als Vermieter aufwendig saniert. Wo früher ein Großraumbüro dominierte, sind mehrere, kleinere Büroeinheiten für die unterschiedlichen Tochterfirmen entstanden. Den Großteil der Räume belegt die Redaktion.

Herzstück des neuen Büros ist eine große, helle Fläche, die als New-Work-Area dient. Hinter dem englischen Fachbegriff steht die Vorstellung einer flexiblen Arbeitsweise außerhalb klassischer Bürostrukturen. Das soll Kreativität und Teamwork fördern. Konkret sieht das so aus, dass auf der Fläche mit Blick in Richtung Strecktal nicht nur zwei Sofas, sondern auch mehrere sesselähnliche Sitzgelegenheiten zur Verfügung stehen. Ergänzt wird das Ensemble durch einen Stehtisch, an dem kurze Besprechungen stattfinden.

 Kaum waren die Möbel geliefert, wurde die neue Form des Arbeitens getestet. Regelmäßig sitzen Kollegen mit Laptops auf den Sofas und diskutieren bei einer Tasse Kaffee über Themen und die Zeitung von morgen oder übermorgen. Der Verlag präsentiert sich damit als moderner Arbeitgeber. Ein Teil dieses Textes ist ebenfalls in der New-Work-Area entstanden, die es bei der RHEINPFALZ-Mediengruppe außer in Pirmasens nur am Hauptsitz in Ludwigshafen gibt. 

Pirmasenser Künstler setzt Akzente

Bunte Farbtupfer setzen Kunstwerke des Pirmasenser Künstler Klaus Kadel-Magin. So schmücken zwei seiner limitierten Siebdrucke in Neonfarben die eine Wand des offenen Raumes, während gegenüber ein rund ein Quadratmeter großes rotes Gemälde von ihm hängt. Der Künstler stellt regelmäßig in Deutschland, aber auch Frankreich aus. Er stammt nicht nur aus Pirmasens, sondern ist selbst als freier Mitarbeiter der RHEINPFALZ tätig.

Für vertraulichere Besprechungen steht dem Team jedoch nach wie vor ein klassischer Konferenzraum zur Verfügung. Der wird unter anderem genutzt, wenn die Redaktion Gäste einlädt oder größere Sitzungen anberaumt sind.

Sanierung mit Firmen aus Region gestemmt

Worauf achtet eine Redaktion, wenn es um einen Umzug geht? Die Büros sollten möglichst zentral liegen, Parkmöglichkeiten haben und auf eine gewisse Art und Weise repräsentativ sein – schließlich kommen immer mal wieder Politiker, Wirtschaftsvertreter und andere Persönlichkeiten zu Besuch. Wenn die Räume dann noch einen besonderen Bezug zur Region haben, über die die Journalisten berichten, ist das umso besser. All diese Anforderungen erfüllen die neuen Räume – und zwar genau so gut wie die alten Redaktionsräume. Aber deutlich moderner.

Das alles wäre nicht ohne die Unterstützung der Bauhilfe gelungen, aber auch nicht ohne die VSP Verwaltungs-Service Pfalz GmbH, bei der das Bau- und Gebäudemanagement der RHEINPFALZ-Mediengruppe angesiedelt ist, die weit über ein Dutzend Standorte in der Pfalz unterhält. Für die teils aufwändigen Sanierungsarbeiten setzte der pfälzische Medienkonzern auf Firmen aus der Region wie das Ingenieurbüro Lang-Merz, die Gebrüder Heumach, den Malerbetrieb Wallitt, den Renovierungsspezialisten Denis Bäsel, die Hein GmbH, den Stuckateurbetrieb Klaus Kölsch und Elektro Bullacher. 

Der stellvertretende Chefredakteur der RHEINPFALZ, Wolfgang Kreilinger, kennt Pirmasens und die Südwestpfalz gut. Schließlich war er hier selbst mal als stellvertretender Leiter der Lokalredaktion im Einsatz. Er ist begeistert von den neuen Räumen und unterstreicht die Verbundenheit der Mediengruppe mit der Südwestpfalz: „Gerade als Lokalzeitung ist es uns wichtig, vor Ort präsent zu sein.“

Bei einem kleinen Empfang mit geladenen Gästen feiert die RHEINPFALZ-Mediengruppe am heutigen Montag ihren Umzug in die neuen und doch irgendwie vertrauten Räume. ANDREAS GANTER