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Wert des Autos kann vor dem Verkauf gut geschätzt werden – Im richtigen Licht präsentieren

Ein Auto zu kaufen, ist Vertrauenssache. Das Verkaufen aber auch. Bevor ein neuer Wagen in der Garage geparkt wird, muss der alte meist weg. Dazu sollten Besitzer den Wert ihres Fahrzeugs genau kennen – um es nicht für zu wenig Geld abzugeben.
   

Geht auch professioneller: Wer sein Fahrzeug erfolgreich verkaufen möchte, gestaltet sein Angebot lieber mit etwas mehr Sorgfalt.      FOTO: MARIJANMURAT/DPA
Geht auch professioneller: Wer sein Fahrzeug erfolgreich verkaufen möchte, gestaltet sein Angebot lieber mit etwas mehr Sorgfalt.     
 FOTO: MARIJANMURAT/DPA

Eine vorherige Wertermittlung schützt vor Preisdumping bei einem unseriösen Kaufinteressenten. Darum rät Hannes Krämer vom Auto Club Europa (ACE) auch dazu. Der Justiziar fügt jedoch an: „Bei günstigen Fahrzeugen rentiert sich eine kostenpflichtige Fahrzeugbewertung oft nicht. Es kann aber nicht schaden, bei einer Online-Plattform den Wert des Autos selbst herauszufinden.“

Damit meint Krämer die Bewertungsmasken von Gebrauchtwagen-Portalen wie mobile.de, autoscout24.de, abracar.de oder wirkaufendeinauto.de, wo man mit einigen Angaben wie Marke, Modell oder Erstzulassung eine Einschätzung zum Wert des Autos erhält. Auch die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) und der Bundesverband freier Kfz-Händler (BVfK) über seine Website fahrzeugankauf.de bieten eine kostenlose Bewertung.

Die digitalen Bewertungen bei Onlineportalen hält Frank Wilke vom Oldtimer-Marktbeobachter Classic Analytics für hilfreich. „Allerdings nur, wenn es sich um Alltagsautos und Volumenmodelle handelt“, fügt er an. Anders sehe das bei Autos aus, die als Exoten gelten, wenig gebaut wurden oder eine sehr geringe Laufleistung aufweisen.

Krämer gibt mit Blick auf die Online-Bewertungen zu bedenken: Der genannte Preis sei meist ein Händlereinkaufpreis und damit deutlich niedriger als der Preis, den ein Privatkäufer zahle. „Der Preis liegt eher an der unteren Schwelle“, sagt der Experte. Außerdem werden bei den Bewertungen nur selten Sonderausstattungen wie bestimmte Felgen, Scheinwerfer oder Entertainment-Systeme berücksichtigt, sodass eine exakte Bewertung nicht möglich ist.

Eine andere Variante zur Wertermittlung: Auf den Plattformen nach ähnlich ausgestatteten Modellen suchen. So bekommt man ein Gefühl, was andere Verkäufer für dieses Auto verlangen und erhält auf diese Weise ebenfalls einen ungefähren Wert. Regionale Unterschiede werden allerdings hierbei nicht berücksichtigt.

Autoverkäufer, die den genauen Wert ihres Autos wissen wollen, kommen um eine kostenpflichtige Fahrzeugbewertung kaum herum. Diese rentiert sich eher für teure und wertvolle Autos oder für spezielle Fahrzeuge wie Oldtimer. Kurzgutachten bei Anbietern wie Classic Data oder Classic Analytics kosten zwischen 120 und 200 Euro.

Um später beim Verkauf einen möglichst hohen Preis für den Gebrauchten zu erzielen, empfiehlt Hannes Krämer, ihn regelmäßig zu Inspektionen zu fahren, Rechnungen zu sammeln und abzuheften und die HU-Protokolle aufzubewahren. Eine frische HU-Plakette macht den Wagen für Käufer generell attraktiver.

Frank Wilke empfiehlt, die vorhandenen Dokumente wie Betriebsanleitung und Scheckheft zu fotografieren und in die Bildergalerie des Inserats einzupflegen – dazu Detailfotos von Motor, Unterboden und einem sauberen Innenraum.

Denn Äußerlichkeiten zählen ebenfalls: Ein sauberer Lack und ein gepflegter Innenraum erhöhen den Wiederverkaufswert des Fahrzeugs. „Das Auge kauft mit, die Nase übrigens auch. Eine gute Aufbereitung ist deshalb empfehlenswert“, sagt Ansgar Klein vom BVfK.

Anbieter wie Dekra oder Tüv bieten kostenpflichtige Gebrauchtwagen-Checks an, bei denen unabhängige Sachverständige den Zustand des Autos kontrollieren – Verkäufer können damit werben und so ihre Seriosität erhöhen. dpa


So läuft der Reifenwechsel von Sommer auf Winter rund

Sobald die Straßen eisig sind, ist eine Winterbereifung Pflicht – Bei Einlagerung wird oft Entscheidendes falsch gemacht

Sobald sich Schneematsch, Eis oder Glätte auf den Straßen befindet, ist eine Winterbereifung gesetzlich vorgeschrieben. Doch am besten kümmern sich Autofahrer frühzeitig um den Reifenwechsel – also bevor die Winterwitterung eintritt, rät Torsten Hesse vom Tüv Thüringen.

Spätestens ab Mitte November sollten Autofahrer mit Winter-Pneus unterwegs sein. Denn dann können sich die Temperaturen auch tagsüber dauerhaft im Frostbereich bewegen. Wer die Reifen in Eigenregie wechseln will, muss sich gut auskennen. Den Wagenheber sollte man nur auf einem ebenen und festen Untergrund ansetzen, um Schäden im Schwellerbereich der Karosserie sowie Verletzungen zu vermeiden. Und beim Anziehen der Radmutter sollte man sich nicht nur auf sein Gefühl verlassen – dabei muss man unbedingt den vorgeschriebenen Drehmoment beachten, warnt Hesse. Ein weiterer kritischer Punkt: Beim Montieren können Unwuchten in den Rädern entstehen. Und diese können dazu führen, dass das Reifenprofil ungleichmäßig abgefahren wird.

Beim Einlagern sollte man die Reifen genau kontrollieren und dabei auf Schäden achten. Dazu gehört auch, kleine Steinchen aus dem Reifenprofil zu entfernen. Auch die Profiltiefe sollte man prüfen. Sie muss den Vorschriften entsprechen – in Deutschland sind mindestens 1,6 Millimeter vorgeschrieben, den Grenzwert sollte man aber nicht ausreizen. Vor dem Einlagern ist es ratsam, die Reifen und Felgen zu säubern.Und laut Herstellerempfehlung sollte man den Reifendruck um 0,5 bar erhöhen. Sinnvoll ist es auch, die Reifen vor dem Einlagern zu markieren – etwa mit Kreide auf die Reifenflanke VR für vorne rechts, und HL für hinten links schreiben. So ist sofort klar, wie man sie montieren muss, wenn der nächsten Wechsel ansteht.

Wichtig ist es auch, die Räder in einem geeigneten Raum zu lagern. Idealerweise sind die Reifen dort weder direktem Sonnenlicht noch Temperaturschwankungen ausgesetzt. Beides schadet dem Material. Reifen ohne Felge kann man stehend aufbewahren – dann aber einmal im Monat die Reifen etwa eine Viertel Drehung bewegen. Auf Felge aufgezogene Reifen kann man hingegen liegend lagern und übereinander stapeln. Um die Reifen zu entlasten, bieten sich für die Lagerung auch Felgenbäume oder spezielle Wandhalterungen an. dpa
   

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