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Ausbildung & Beruf - Speyer

So wird man Ausbilder

Das Begleiten von Auszubildenden will gelernt sein

So wird man Ausbilder

Jedes Handwerk verlangt seinen Meister? Nicht ganz. In Deutschland gibt es auch Handwerksberufe, die ohne Meisterbrief auskommen. Wer bildet die Lehrlinge dann aus? Und wie wird man eigentlich Ausbilder?     

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Auch wer kein Meister ist, kann Azubis ausbilden. Dazu muss man allerdings eine Prüfung als Ausbilder ablegen. FOTO: LYZS/WESTEND61/DPA

Wer in Deutschland ein Handwerk erlernt, kann nach der Ausbildung einen Meister anschließen. Der Abschluss befähigt dazu, einen eigenen Betrieb zu eröffnen und sein Wissen an Lehrlinge weiterzugeben. Das gilt für den Maler genauso wie für die Bäckerin oder den Friseur. Doch nicht in allen Handwerksberufen ist eine Meisterqualifikation notwendig. Dazu gehören zum Beispiel Schuhmacherinnen, Buchbinder oder Fotografen.

Wer Ausbilder oder Ausbilderin werden möchte, braucht laut der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) einen sogenannten AdA-Schein, also eine Ausbildung für Ausbilder. Für die meisterpflichtigen Handwerksberufe ist dieser Schein Teil der Meisterprüfung, alle anderen müssen sich selbst für die Prüfung anmelden.

Und das können nicht nur Handwerker mit einer Ausbildung sein, sondern auch Hochschulabsolventen, die einen Abschluss in einer entsprechenden Fachrichtung haben.

Ulrich Brand von der Handwerkskammer Düsseldorf bereitet den Ausbilder-Nachwuchs im Handwerk auf die AEVO-Prüfung vor, und das seit über 30 Jahren. „Wer Ausbilder werden möchte, braucht eine persönliche und eine fachliche Eignung“, sagt er. Die persönliche Eignung – darunter versteht Brand die Bereitschaft, Wissen an jüngere Kollegen weiterzugeben und das Interesse, die Ausbildungsinhalte didaktisch aufzubereiten.

Die meisten Handwerker, die sich zum Ausbilder ausbilden lassen, seien zwischen 22 und 30 Jahre alt. Sie haben bereits Berufserfahrung gesammelt, gleichzeitig aber ihre eigene Ausbildungszeit noch präsent.

Inhaltlich werde in der Prüfung auf die rechtliche Situation als Ausbilder vorbereitet, sagt Brand. Das umfasst Wissen über Arbeitsschutz, das Berufsbildungsgesetz, Urlaubs- und Pausenregelungen. Auch die volks- und betriebswirtschaftliche Bedeutung des Handwerks werde vermittelt. Nicht zuletzt müssen die Prüflinge beweisen, dass sie ihr Handwerk gut weitergeben können. Das zeigen sie vor dem Prüfausschuss, in dem sie eine selbst konzipierte Lerneinheit vorstellen, die sie vorher an Mitschülern erproben.

Wer zu der AEVO-Prüfung zugelassen wird, entscheiden die Handwerkskammern sowie die IHK. Sie nehmen die Prüfungen ab. In der Regel sind eine bestandene Gesellenprüfung oder eine bestandene Abschlussprüfung einer deutschen Hochschule in einer dem Ausbildungsberuf entsprechender Fachrichtung Voraussetzung – wie etwa bei den Architekten oder Ingenieuren.

Um sich auf die Prüfung vorzubereiten, kann man Vorbereitungskurse besuchen. 115 Stunden sind laut Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) empfohlen.

Inzwischen spielt es auch eine Rolle, die Ausbildung attraktiver und zeitgemäßer zu gestalten, um mehr junge Leute dafür zu begeistern. Digitale und soziale Medien werden daher in der Ausbildung verstärkt ausprobiert, etwa durch Erklärvideos, und auch nachhaltiges Wirtschaften spiele eine immer größere Rolle, sagt Heiko Weber vom Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb).

Die größte Herausforderung sei die Heterogenität der Azubis, betont er. Von Ausbildern wird heute verstärkt verlangt, immer individueller auf die einzelnen Stärken und Schwächen der Azubis eingehen. Das Bild des Meisters, der alles vormacht und seinen Lehrling instruiert, sei überholt. Ausbilder sind heute vielmehr Begleiter. Auch erfahrene Ausbilder müssen sich da umstellen. dpa

INFO
Die Ausbildereignerverordnung findet sich unter www.gesetze-im-internet.de/ausbeignv_2009. Weitere Informationen gibt es auch beim Zentralverband des Deutschen Handwerks
           

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Einzigartige Chancen

BG Klinik Ludwigshafen

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„Spitzenmedizin menschlich“: bei der BG. FOTO: BG KLINIK

„Spitzenmedizin menschlich“: Mit diesem Leitsatz sind rund 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BG Klinik Ludwigshafen jeden Tag für eine bestmögliche Patientenversorgung im Einsatz. Als traumatologische Schwerpunktklinik der Maximalversorgung trägt die BG Klinik Ludwigshafen maßgeblich zur medizinischen Versorgung im industriellen Ballungsraum Rhein-Neckar und weit über dessen Grenzen hinaus bei.

Für die Traumapatienten wird die gesamte Versorgungskette vom Unfallort bis zur beruflichen Wiedereingliederung sichergestellt. In den Bereichen Unfallchirurgie und Orthopädie, Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie mit Schwerbrandverletztenzentrum sowie der Neurochirurgie, Schmerztherapie, und der Rehabilitationsmedizin gehört die BG Klinik zu den renommiertesten Adressen in Deutschland. Die Klinik verfügt zudem über ein interdisziplinär ausgerichtetes Wirbelsäulenzentrum und ist spezialisiert auf die Behandlung von Querschnittlähmungen.
         

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Um diese Versorgungsqualität erbringen zu können, legen wir höchsten Wert auf den Qualifikationsgrad der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den wir mit einem umfangreichen Angebot an Aus-, Fort- und Weiterbildungen stetig verbessern möchten.

Fachliches Wissen, soziale Kompetenz und hohe Motivation unserer Mitarbeiter sind Eckpfeiler einer optimalen medizinischen und pflegerischen Patientenversorgung. In unserer Klinik finden Sie beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Berufsstart!

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann besuchen Sie uns gerne auf unserer Website unter www.bgu-ludwigshafen.de.

BG - Unfallklinik Ludwigshafen
Ludwig-Guttmann
Straße 13

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Weiterqualifizieren lohnt sich

Bachelor-Abschluss für sozialpädagogische Fachkräfte

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Bietet neue Impulse: das Studium an der ISBA. FOTO: ISBA

Immer mehr Erzieher*innen, auch mit dem Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung sowie Heilerziehungspfleger* innen entscheiden sich für eine akademische Aus- oder Weiterbildung, denn die Karrieremöglichkeiten, die sich für die genannten Fachkräfte durch ein zusätzliches Bachelor- Studium ergeben, sind vielfältig: Sie können sich zum Beispiel für Leitungsaufgaben qualifizieren, in die Forschung gehen, in Bildungsinstitutionen eingesetzt oder beratend tätig werden.

Das berufsintegrierende Studium „Organisations- und Sozialpädagogik“ (in Akkreditierung) der Internationalen Studien- und Berufsakademie ISBA am Studienort Heidelberg bietet einen neuen, zeitsparenden Weg zum Bachelorabschluss – sowohl für angehende als auch für berufserfahrende Fachkräfte.

Wer als ausgebildete Fachkraft bereits im Berufsleben steht, kann sich seine Ausbildung anrechnen lassen und das Studium in Heidelberg berufsintegrierend in Blockwochen verkürzt absolvieren – im Idealfall in zwei Jahren. Der Vorteil: Man kann durchgehend weiterarbeiten, Geld verdienen und seine Praxiserfahrung im Studium reflektieren.

Dank des modularen Konzeptes steht die Doppelqualifikation auch allen offen, die noch in Ausbildung sind oder ihre Ausbildung nicht bei der F+U absolvieren. Darüber hinaus können bei der F+U Ausbildung und ISBA-Studium kombiniert werden.

Im Herbst beginnen die angehenden Sozialpädagogen mit ihren Ausbildungen. Für jene, die im 3. Jahr ins Berufspraktikum starten oder bereits als Fachkraft arbeiten und das ISBA-Studium aufnehmen wollen, beginnt der Blockwochenunterricht in Heidelberg im Januar 2020. Studieninteressierte können sich noch beraten lassen und bewerben. Gelegenheit dazu bietet etwa die Studieninformationsveranstaltung am 14. November 2019 am Bildungscampus Heidelberg.

Info: www.isba-studium.de
   

MESSEN

Karlsruhe
„Nacht der Ausbildung“, Do 26.9., 16.30-22 Uhr, Bustour ab Messplatz zu 24 Ausbildungsbetrieben, Info: www.ka-nda.de „Einstieg“, Ausbildungs- und Studienmesse, Fr/Sa 27./28.9., Fr 9-14 Uhr, Sa 10-16 Uhr, Gartenhalle, Info: www.einstieg.com/karlsruhe

Mannheim
„JuBi“ Jugendbildungsmesse für Schüleraustausch, Highschool, Sprachreisen, Praktika, Au-Pair, Work & Travel und Freiwilligendienste, Sa 28.9., 10-16 Uhr, Karl-Friedrich-Gymnasium, auch in Karlsruhe, Info unter www.jugendbildungsmesse.de „Jobs for Future“, Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung, Do-Sa 13.-15.2., jeweils 10-17 Uhr, Maimarkthalle, www.jobsforfuture-mannheim.de

Mainz
„Making Future“, Karriere-Event für Absolventen, Studierende und Young Professionals, Di 22.10., 10-18 Uhr, Halle 45, www.dfvcgevents.de/making-future/ „Horizon“, für Studien- und Berufsorientierung nach dem Abi, Sa/So 23./24.11., je 10-16 Uhr, Rheingoldhalle, www.horizon-messe.de

Landau
„Katapult“, Die Messe für Bildung und Beruf, Sa 9.11., 10-16 Uhr, Jugendstil-Festhalle, www.katapultmesse.de

Kaiserslautern
„Bonding“-Firmenkontaktmesse, Mo-Mi 18.-20.11., je 9.30-16.30 Uhr, Technische Universität, https://kaiserslautern.firmenkontaktmesse.de (auch in Karlsruhe) msw

JOB

IHK in Rheinland-Pfalz unterstützen Gründer

Mit der „Gründungswerkstatt“ unterstützen die Industrie- und Handelskammern (IHK) in Rheinland-Pfalz Gründungswillige und Jungunternehmen bei der Planung und Umsetzung ihrer Geschäftsidee. Auf der Internetplattform können sich angehende Gründer persönlich mit einem integrierten Informations-, Lern- und Beratungsangebot während des gesamten Gründungsprozesses begleiten lassen. Über das Gemeinschaftsprojekt deutscher Industrie- und Handelskammern wurden bereits mehr als 80.000 Gründungsvorhaben unterstützt und jährlich kommen rund 5800 Neuregistrierungen hinzu. msw/Quelle: IHK Pfalz

INFO
Weiteres unter www.rlp-gruendungswerkstatt.de