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Domspitzen

Milder Raps, markante Tanne

Heimische Honige aus verschiedenen Pflanzen und Regionen sind mehr als nur süß

Naturgärten mit vielen Blumen und auch etwas „Unkraut" sind besonders bienenfreundlich. FOTO: DJD/DEUTSCHER IMKERBUND E.V./MANFRED MAN  

7.05.2021

Die Menschen in Deutschland sind echte Honigesser: Mit rund einem Kilogramm pro Kopf und Jahr belegen sie einen Spitzenplatz im weltweiten Verbrauch. Rund 80 Prozent des Honigangebotes stammt dabei aus Importen, vor allem aus Südamerika, Südosteuropa und auch China. Diese Honige kommen meist als „Mischung aus EU und Nicht-EU-Ländern“ in den Handel.

Im Gegensatz dazu stehen die eigenen Honigernten mit ganz unterschiedlichen Geschmacksrichtungen – von süß bis malzig, von sanft bis kräftig. Die deutschen Landschaften mit ihrer reichen Flora bieten zudem eine Vielfalt von fast 30 verschiedenen Sorten.

Aleco

Honig ist nicht gleich Honig

Sortenhonige haben eine spezifische botanische oder geografische Herkunft. So kommt zum Beispiel von den ausgedehnten Rapsfeldern Norddeutschlands der hellgelbe, mildaromatische Rapshonig. Violett blühende Heidelandschaften liefern eine herb-würzige Sorte, weitläufige Wälder etwa in Bayern und im Schwarzwald markant-malzigen Tannenhonig. Und auch Klee-, Akazien-, Linden- und Edelkastanienhonig haben ihr jeweils ganz eigenes Aroma. Nicht unbedingt von nur einer Pflanzenart, aber geografisch definiert sind beispielsweise der dunkle Waldhonig oder Gebirgsblütenhonig, der alleine von Pflanzen aus den Bergen stammen darf. Es gibt auch Mischformen, etwa Sorten aus mehreren Pflanzenarten wie Tannen- und Fichtenhonig oder solche mit einer unspezifischen sowie einer spezifischen botanischen Herkunft wie Frühjahrsblüte mit Akazienhonig.

„Echter Deutscher Honig
„Echter Deutscher Honig" wird besonders streng auf Qualität und Sortenreinheit kontrolliert. FOTO: DJD/DEUTSCHER IMKERBUND E.V.

Honigvielfalt, die unter der Marke „Echter Deutscher Honig“ angeboten wird, erfüllt die strengen Qualitätsvorgaben des Deutschen Imkerbundes. So wird neben physikalischen und chemischen Eigenschaften auch unter dem Mikroskop anhand der enthaltenen Pollen genau geprüft, ob er in Deutschland gewonnen wurde.

Bienen im eigenen Garten helfen

Leider konnten Imker in den letzten Jahren oft weniger ernten als früher, da durch Trockenheit und Klimawandel Blüten teilweise ausgefallen sind. Den Bienen kann jeder Garten- oder Balkonbesitzer helfen. So lieben Bienen Naturgärten, in denen auch Wildkräuter Platz haben, sowie Wildwiesen ,Obstgehölze und spätblühende Pflanzen. Wer in seiner Grünoase bienenfreundliche Ecken schafft, schützt die Natur, bietet Wild- und Honigbienen Habitate und sichert reiche Honigernten. djd/msw

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