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Sonderseite Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim

Das Leben zu Hause einfacher und schöner machen

Herz-Licht-Alltagshilfe: Regionale Anlaufstelle zur Vermittlung von Betreuungskräften

Das Leben zu Hause einfacher und schöner machen

Ein Familien-Team: Carolin Fußer, Gabriela Fußer und Marco FuBer von Herz-Licht. FOTO: ANDREA CLEMENS

Seit dem vergangenen Sommer gibt es mit der Herz-Licht Betreuungsvermittlung eine regionale Anlaufstelle zur Vermittlung von Betreuungskräften für ein Leben zu Hause. Dabei geht die Arbeit der neuen familiengeführten Agentur mit weiteren Unterstützungen bei der Organisation des Alltags, Beratung bei finanziellen Fragen rund um die Unterstützmöglichkeiten sowie engen persönlichen Kontakten weit über die reine Vermittlungstätigkeit hinaus.

Viele Menschen möchten auch im Alter so lange wie möglich in ihrem gewohnten Zuhause ihren Alltag sicher und selbstbestimmt gestalten. Wenn allerdings zur Bewältigung des Alltags Unterstützung benötigt wird, stehen die Senioren und ihre Angehörigen vor der Herausforderung, eine passende Betreuungskraft zu finden. Nachdem Gabriela Fußer aus vielen Gesprächen mit Betroffenen von deren Schwierigkeiten bei der Suche erfahren hat, entschloss sie sich gemeinsam mit ihren Kindern Marco und Carolin Fußer, eine Agentur zur Vermittlung von 24-Stunden-Kräften zu gründen. Dabei legen die drei größten Wert auf persönliche Betreuung und Nähe, sowohl zu den Senioren wie auch zu den Betreuungskräften. 

„Am Anfang steht ein Besuch bei den Senioren, für den wir uns Zeit nehmen, um die individuellen Bedürfnisse und Wünsche festzustellen“, erklärt Marco Fußer. „Besonders berührend ist, dass es in diesen Gesprächen schnell persönlich wird und die Menschen aus ihrem Leben von schönen wie auch von schweren Momenten erzählen“, berichtet Gabriela Fußer. „Diese Teilhabe ist immer eine große Ehre für uns“, ergänzt Marco Fußer. Es bleibt aber auch nicht bei dem ersten Gespräch, sondern während der gesamten Betreuungszeit gibt es immer wieder persönliche Besuche, in denen über aktuelle Anliegen und weiteren Unterstützungsbedarf gesprochen wird. 

Ebenso stehen die Fußers den Betreuungskräften, die aus Polen, Rumänien, Ukraine, Weißrussland oder Tschechien stammen stets als Ansprechpartner zur Seite, helfen bei organisatorischen Fragen und auch schon mal bei der Gestaltung der Freizeit. „Wir arbeiten mit mehreren Partneragenturen in Osteuropa zusammen, zu denen wir inzwischen ein vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut haben“, so Gabriela Fußer. Durch diese engen persönlichen Kontakte zu allen Seiten können in einem guten Miteinander Veränderungen aber auch etwaige Probleme schnell erkannt und für alle Seiten auf gute Weise behoben werden. 

„In gegenseitiger Wertschätzung können sich Senioren, Angehörige und Betreuungskräfte gleichermaßen ernst genommen fühlen und von- und miteinander profitieren“, erläutert Gabriela Fußer die Philosophie von Herz-Licht. 

Bei der 24-Stunden-Betreuung lebt die Betreuungskraft für einen bestimmten Zeitraum im Haushalt der zu betreuenden Person und unterstützt diese im Alltag, damit diese möglichst selbstständig in ihrer vertrauten Umgebung leben kann. „Menschen, die in ihrer gewohnten Umgebung leben, bleiben länger fit“, berichtet Carolin Fußer. 

Die Betreuungskraft unterstützt flexibel im Haushalt, in der Grundpflege oder im Alltag wie mit Begleitung zum Arzt oder bei Spaziergängen. Voraussetzung ist die Bereitstellung einer Unterkunft und Verpflegung, Internetanschluss und Einhaltung der Ruhezeiten, denn für die Betreuungskräfte gelten eine maximale Arbeitszeit von 40 Stunden, tägliche Ruhezeiten und mindestens ein freier Tag pro Woche. In dem meist harmonischen Miteinander profitieren alle und auch Angehörige sind in der Regel erleichtert, wenn sie die Senioren gut umsorgt wissen. acl


Spiel, Spaß und Action in den Herbstferien

Seit dem laufenden Schuljahr gilt der Ferienbetreuungsanspruch – Der Anbieter „Xund ins Leben“ begeisterte mit tollem Programm

In den gerade zu Ende gegangenen Herbstferien fand die Premiere der Ferienbetreuung nach dem Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) statt. Insgesamt 15 Kinder aus der Verbandsgemeinde, verteilt auf die beiden Wochen 5. bis 9. Oktober. und 12. bis 16. Oktober, wurden in der Zeit von 8 bis 16 Uhr von dem „Xund ins Leben“-Team betreut. 

Ob Naturbilder aus Steinen, Ästen und Blättern gestalten, den Gemüsespielplatz in Dannstadt entdecken oder zusammen den Essenstisch decken und auch wieder abräumen: Die Herbstferienbetreuung auf dem Gelände der Kurpfalzschule nahm die teilnehmenden Mädchen und Jungen aus der ersten Klasse mit in eine spannende und abwechslungsreiche Ferienzeit.

Die beiden Betreuer des Anbieters „Xund ins Leben“ – Sportlotse Yannick, der ein Studium für das Grundschullehramt absolviert, und Abiturient Julian – begleiteten gemeinsam mit Fiona Minke, Absolventin eines Freiwilligen Sozialen Jahres in der Grundschule Hochdorf-Assenheim, die Kinder der beiden Ferienwochen. Die bewährte Schulmensakraft, Nandakumar Ponnukone, sorgte für den reibungslosen Ablauf bei der Verpflegung. 

Ganz ohne elektronische „Hilfsmittel“ wie Smartphone, Tablet oder TV gestalteten die drei jungen Leute die Zeit mit ihren Ferienkindern. Stattdessen hatten Basteln und Zeichnen, Ball- und Fangspiele, Seilklettern, Geschicklichkeits- und Gleichgewichtsübungen und vor allem kreative Bewegungsübungen – wie auf einem Transportroller rund um gelbe Kegel durch die Turnhalle flitzen – die Nase vorn. Mit wenigen Mitteln, viel Kreativität und einem vertrauensvollen Umgang bereitete das „Xund ins Leben“-Team den Erstklässlern eine unvergessliche Herbstferienzeit. 

Am Ende jeder Ferienwoche gab es für die Eltern der teilnehmenden Kinder eine Aufführung, bei der die Mädchen und Jungen zeigen konnten, was sie alles gelernt haben. „Die Rückmeldungen der Eltern waren durchweg positiv auf dieses erstmals durchgeführte Camp, und die Nachfrage für die nächsten Ferien ist auch schon da“, sagt Brigitte Seyfried, die bei der Verbandsgemeindeverwaltung für den Bereich Betreuende Grundschulen zuständig ist. Information. Seit dem Schuljahr 2026/2027 besteht ein gesetzlich verankerter Betreuungsanspruch für Erstklässler für die Zeit von 8 bis 16 Uhr, inklusive Mittagessen. Dieser Anspruch gilt nicht nur an den Schultagen, sondern auch in den Ferien. In der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim wird diese Ferienbetreuung auf dem Gelände der Kurpfalzschule in Dannstadt seit diesem Jahr durch den Anbieter „Xund ins Leben“, einem anerkannten freien Träger der Jugendhilfe, durchgeführt. Das Mittagessen wird vom Caterer „apetito“ geliefert, der auch während der Schulzeiten dafür zuständig ist. red