Steinmetze und Steinbildhauer gestalten Grabmale individuell und persönlich. Darüber hinaus fühlen sie sich für den Friedhof - den Ort der Trauer und Erinnerung - verantwortlich und engagieren sich für eine nachhaltige Entwicklung und die Erhaltung dieser wichtigen Gedenkorte in unserem Kulturkreis.
Die Erinnerungskultur ist vielfältiger geworden. Das individuell gestaltete Grabmal ist und bleibt aber ein zentrales und sehr nachhaltiges Element gegen das Vergessen.
Neben persönlichen Trauerhandlungen am Grab ist das Grabmal ein Ausdruck individueller Erinnerung – aber nur wenn es als solches verstanden und gestaltet wird. Solches veranschaulicht eine Broschüre des Bundesverbandes deutscher Steinmetz/, die Beispiele besonderer Grabdenkmäler enthält, in erster Linie aus nachhaltigem Material, dem Naturstein.
In einer zunehmend hektischen und digitalen Welt bieten Friedhöfe einen festen, physischen Raum, der den Verstorbenen gewidmet ist und den Lebenden die Möglichkeit gibt, innezuhalten, sich zu erinnern und Trost zu finden.
Ein individuell gestaltetes Grab ist weit mehr als nur eine letzte Ruhestätte. Es ist ein Ort der Reflexion und der Verbindung zwischen den Lebenden und den Verstorbenen. Unabhängig von der jeweiligen Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung bleibt ein Grab ein wichtiger Anlaufpunkt, der die Möglichkeit bietet, Trauerrituale zu vollziehen und den Verstorbenen in der Erinnerung lebendig zu halten.
Gerade in Zeiten, in denen Trauer oft im Stillen und Verborgenen erlebt wird, ist es umso bedeutender, dass Friedhöfe als Orte des Gedenkens erhalten bleiben. Sie bieten den Hinterbliebenen einen Rückzugsort, um in der Stille der Natur zur Ruhe zu kommen und um sich den eigenen Gefühlen zu widmen. Ein Grabstein gibt dem Verstorbenen dabei einen dauerhaften Platz in der Welt und dient den Hinterbliebenen als sichtbares Zeichen der Erinnerung und des Respekts.
Individuell gestaltete Gräber zum Beispiel mit dem Lieblingsblumen des Verstorbenen oder dem Logo des Fußballvereins reflektieren nicht nur das Leben des Verstorbenen, sondern bieten auch den Trauernden eine persönliche Verbindung und einen Ort, an dem Erinnerungen greifbar werden.
Friedhöfe und Grabstätten bleiben wichtige Orte der Besinnung – unabhängig von der kulturellen oder religiösen Prägung. Sie bieten Raum für Trauer, Erinnerung und den persönlichen Abschied von geliebten Menschen. red
INFO
Mehr Infos gibt es hier: www.steinmetz-grabmal.de
Sorglos durchs Jahr - Angebot der Dauergrabpflege nutzen
Rund 4000 Friedhofsgärtnereien sichern die gute und zuverlässige Pflege für eine Vielzahl von Grabstätten
Wer kümmert sich eigentlich um die Pflege der Friedhöfe? Das sind die Gärtner/nnen der Fachrichtung Friedhofsgärtnerei. Neben der Gestaltung und Bepflanzung der Grabstätten, kümmern sich die Gärtner/innen der Fachrichtung Friedhofsgärtnerei ebenfalls um den Grabschmuck, die Kultivierung der Grabbepflanzung und die allgemeine Pflege der Friedhöfe. Friedhöfe sind die “grünen Lungen“ und natürlichen Ruhezonen in der Stadt.
In Deutschland sichern rund 4.000 Friedhofsgärtnereien in 23 Treuhandstellen und Genossenschaften für Dauergrabpflege, die gute und zuverlässige Pflege für eine Vielzahl von Grabstätten. Wer einen Pflegevertrag bei seinem Friedhofsgärtner abschließt, hat mit Sicherheit das ganze Jahr ein gut gepflegtes Grab. Neben Jahrespflegeverträgen bietet der Gärtner am Friedhof auch Dauergrabpflege als Serviceangebot an. Über die Vorteile von Dauergrabpflegeverträgen kann der Friedhofsgärtner viel berichten. Die Beweggründe für den Abschluss eines Dauergrabpflegevertrages sind vielseitig. Oft fehlt die Zeit sich sorgfältig um das Grab der Lieben zu kümmern.
Heute leben auch viele Angehörige oft nicht mehr am selben Ort der Grabstelle. Eine Grabstätte aus der Ferne zu pflegen ist nicht einfach. So wird über den am Ort der Ruhestätte ansässigen Friedhofsgärtner ein Vertrag abgeschlossen. Das eingezahlte Kapital wird bei der Treuhandstelle/Genossenschaft sicher und nach festen Kriterien angelegt. red