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Tag der Pflege - Pirmasens

Extras für Hörgeräte im Kurzcheck

Hörhilfen heute oft kleine Hightech-Computer – Für individuelle Bedürfnisse aufrüstbar – Welches Zubehör ist sinnvoll?

Miniaturisierung: Manche Im- Ohr-Hörsysteme sind so groß wie ein Knopf. FOTO: SASCHA GRAMANN/ BIHA/DPA-TMN

14.05.2021

Klobig und unattraktiv: Dieses Klischee zu Hörgeräten war einmal. Heute können die kleinen Knöpfe im Ohr als Mini- Computer Erstaunliches leisten.

Standardmäßig sind moderne Hörsysteme mit mindestens drei Hörprogrammen, vier Kanälen, digitaler Technik und Unterdrückung von Störgeräuschen und Rückkopplungen ausgestattet. Weiteres Zubehör, dass der Bequemlichkeit, dem Komfort oder der Ästhetik dient, müssen gesetzlich Krankenversicherte oft selbst bezahlen. Hier kommt eine Auswahl an Zubehör mit Einordnung.

Über Fernbedienungen können verschiedene Hörprogramme und Lautstärken des Hörsystems eingestellt werden. „Das ist komfortabel, wenn der Betroffene etwa eine eingeschränkte Feinmotorik durch Gicht oder Arthrose hat“, sagt die Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker, Marianne Frickel. Nach Einschätzung des HNO-Mediziners Bernhard Junge-Hülsing aus Starnberg sind Fernbedienungen für Hörgeräteträger bis 75 Jahre eine gute Investition.

In Sachen Ästhetik hat sich eine Menge getan. Laut Frickel seien nahezu alle Modelle dezent in der Form und bequem zu tragen. Manche seien sogar kleiner als 2-Cent-Stücke. Individuell gefertigte Im-Ohr-Hörsysteme (IO) sind sehr unauffällig. Aber: Grundsätzlich bekomme man bei Systemen für hinter das Ohr (HdO) mehr Technik für das gleiche Geld als bei IO, sagt Junge-Hülsing.

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Manche Hörsysteme können via Bluetooth mit dem Smartphone oder TV verbunden und gesteuert werden. „Die Infos und Worte können so selbst bei Umgebungslärm deutlich verstanden werden“, sagt Frickel.

Die allermeisten Hörsysteme sind heutzutage digital und leiten den Schall teils in Echtzeit weiter. „Um sich auch auf unterschiedliche Hörsituationen einstellen zu können, verfügt jedes System über mindestens drei Programme“, sagt Frickel. High- End-Geräte erkennen die Geräuschsituation auch automatisch. Diese Funktion ist laut Junge-Hülsing für alle Hörgeräte zu empfehlen. Für Musikliebhaber ist zudem eine gute Breitbandqualität eine Überlegung wert.

Reinigungssets gibt es zur Pflege von Hörsystemen. „Weil die Mikrofoneingänge nur wenige Zehntelmillimeter groß sind, können sie bei Verschmutzung leicht zusetzen“, erläutert Frickel. Für die Aufbewahrung nach dem Tragen gibt es Trockenboxen – beides ist unverzichtbar. Die Nutzung setzt aber eine Einweisung durch den Hörakustiker voraus. dpa

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