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Ortsporträt Siegelbach

Ein Stadtteil mit hoher Wohnqualität

In Siegelbach fühlen sich Einwohner aus 26 Nationen wohl

Ein Stadtteil mit hoher Wohnqualität

Die private Paul-Gerhardt-Schule unterrichtet Kinder aus der ganzen Region. FOTO: OSW

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Kaiserslauterer Stadtteil Siegelbach im Jahre 1233, als er im Besitz der Herren von Hoheneck auf Burg Hohenecken war. Danach unterstand er wechselnden Herrschaften. Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde der Ort im Jahre 1969 in die Stadt Kaiserslautern eingegliedert. Die hohe Wohnqualität wissen die rund 3.000 Einwohner zu schätzen. Sie kommen aus 26 verschiedenen Nationen. Das neue Baugebiet „Zwerchäcker“ brachte mit rund 150 Wohneinheiten einen deutlichen Zuzug in den Ort. Auch wirtschaftlich hat sich der Stadtteil positiv entwickelt. Auf dessen Gemarkung befindet sich das Industriegebiet Nord. Geselligkeit wird in Siegelbach großgeschrieben. 17 Vereine zählt der Stadtteil, darunter als ältester Verein der Sportclub aus dem Jahre 1894 mit über 800 Mitgliedern. 

Ein Aushängeschild ist der Frauenfußball. Die Damen spielen in der Regionalliga Süd, der dritten Liga. 485 Mitglieder sind im Verein Kerwe-Kultur-Jugend zusammen und sorgen für die Erhaltung des Brauchtums. Am dritten Wochenende im September schlägt mit der Kerwe die große Stunde des Vereins. Es gibt zahlreiche Freizeitangebote wie die Wanderwege, die Grillhütte oder der Zoo, in dem 112 Tierarten zu sehen sind. Die Siegelbacher werden auch „Feiermeis“ genannt. „Als Wahrzeichen wurde Anfang der Jahrtausendwende der durch Spenden von Bürgern und Geschäftsleuten finanzierte Feiermausbrunnen geschaffen, dessen Sandsteinstele mit kleinen Bronzemäusen versehen ist“, erzählt Ortsvorsteher Robert Gorris. osw