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Ortsporträt Hohenecken

Lebendige Geschichte, idyllische Umgebung und eine gute Infrastruktur

Eingebettet in herrliche Natur am Fuß der Burgruine ist Hohenecken lebenswert und immer einen Ausflug wert

Burg Hohenecken FOTO: MWL
Burg Hohenecken FOTO: MWL

Hohenecken ist ein Stadtteil von Kaiserslautern, der bis ins Jahr 1969 selbstständig war. Der Ort ist eng verbunden mit der Burg Hohenecken auf dem Schlossberg, die gegen Ende des 12. Jahrhunderts erbaut wurde. Am Fuße des Burgberges entstanden dann die Talgemeinden, so auch Hohenecken. Der Ort stand immer unter der Herrschaft der Burgherren. Außer im Bauernkrieg, als die Burg von aufständischen Bauern eingenommen wurde. Ende des 18. Jahrhunderts endete die Herrschaft über die Burg und somit auch über den Ort. Hohenecken gehörte zum Beginn des 19. Jahrhunderts zur Französischen Republik und anschließend war es Teil des Napoleonischen Kaiserreichs. 

Es gab, wie in der Pfalz üblich, etliche Veränderungen und Zuständigkeiten und zuletzt gehörte die Ortschaft zum Königreich Bayern. 

Im Laufe der Jahre wurde Hohenecken gut an das Verkehrsnetz angebunden, einmal über die Landstraße nach Pirmasens und dann über die Bibermühlbahn. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich der Ort rasant zu einem attraktiven Dorf mit einer guten Infrastruktur entwickelt, darunter auch die Burgherrenhalle mit Platz für rund 1.000 Besucher. 

Der Stadtteil ist immer einen Ausflug wert: Hohenecken ist in herrliche Natur eingebettet. Der Gelterswoog, im Mittelalter künstlich aufgestaut, lädt zum Wandern, Verweilen und zum Baden ein. Zudem lockt die Gastronomie. 

Der Vereinsring ist aktiv und bietet etliche Veranstaltungen. Mit dem Erlös daraus finanziert er die mehrtägige Zeltkerwe auf dem Parkplatz vor der Burgherrenhalle. osw