Der Verein zeigt auf dem Fluggelände in Quirnheim, wie moderne Vereinsarbeit, gelebte Inklusion und kameradschaftliches Miteinander auch in luftiger Höhe fest verankert sein können. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein vielfältiges „Open Airport“ Programm freuen, welches Tradition und neue Impulse verbindet - sowohl am Boden als auch in der Luft. Geboten werden zahlreiche Kunstflugvorführungen, Schnupperflüge und Oldtimer-Fly-in. Mit dabei ist wie immer das Motorradund Technikmuseum Leiningerland, das eine Oldtimer-Sternfahrt sowie eine beeindruckende Oldtimer-Ausstellung präsentieren wird.
Musikalischer Auftakt am Samstagabend
Erstmals ist wieder nach einigen Jahren für den Samstagabend ein abwechslungsreiches Programm geboten, mit Beginn um 20 Uhr, Einlass um 19 Uhr. Unter dem Motto „Rock im Hangar“ bestreitet die Band „xxtra“ den musikalischen Teil. Der Abend steht zugleich im Zeichen des 1255-jährigen Jubiläums der Ortsgemeinde Quirnheim. Hier verbinden sich Geschichte, Technik, kameradschaftliches Miteinander und Livemusik in idealer Weise. In der Spielpause werden die Gäste mit einem Segelkunstflug zum Staunen gebracht.



Ein besonderer Aspekt des „Open Airport“ 2026 ist, dass der Traditionsclub Luftfahrtverein Grünstadt e. V. im kommenden Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert. Das diesjährige Flugplatzfest versteht sich daher auch als eine Art Generalprobe, um im nächsten Jahr ein noch größeres Fest für die gesamte Öffentlichkeit auf die Beine zu stellen.
„Stars der Lüfte“ live als Hauptprogramm
Zentraler Bestandteil des Hauptprogramms am Sonntag sind die Flugvorführungen. Darbietungen im Segelkunstflug und spektakuläre Manöver mit Motorflugzeugen werden die Zuschauer begeistern. Allein zwei Dutzend Flugzeuge aus dem Oldtimerbereich sind für das Flugplatzfest Luftfahrtvereinsvorstand angesagt. Nils Brand kann in diesem Jahr ein außergewöhnliches Highlight ankündigen: eine zweimotorige Beech 18 aus dem Jahr 1942. Das Flugzeug wurde ursprünglich als Schulflugzeug für die US-Streitkräfte gebaut und später auch als Transportflugzeug eingesetzt. Im Jahr 2020 wurde es von den USA nach Deutschland überführt. Wie alle weiteren Starts und Landungen, ist alles am Flugtag selbstverständlich stark wetterabhängig.
Dazu zählt als besonderes Highlight der Auftritt einer Christen Eagle II, eines wendigen Kunstflug-Doppeldeckers, der seine akrobatischen Fähigkeiten in eindrucksvollen Vorführungen unter Beweis stellen wird.
Die Liste der angekündigten historischen Flugzeuge wird unter anderem fortgeführt mit einer Stinson, einer Piper Club, einer Bölkow Bo 207 sowie einer Spitfire Replikat. Wie Nils Brand betont, hofft der Luftfahrtverein Grünstadt auch auf den Besuch eines Hubschraubers vom Typ Bell UH1 Iroquois, Flugbegeisterten bekannt als „Huey“, was aber noch unter Vorbehalt steht. Der legendäre Helikopter aus Mainz, einst unter der Leitung von Dornier in Deutschland gebaut, ist ein echtes Stück Luftfahrtgeschichte - und wäre somit einer der Stargäste des Quirnheimer Flugplatzfestes.
Darüber hinaus sorgt der Veranstalter bei gutem Wetter selbstverständlich wieder für ausreichend Schatten- und Abkühlungsmöglichkeiten. Für Kinder wird es ein eigenes Programm geben, unter anderem mit einer Hüpfburg im Schatten sowie Kinderschminken. Eine Tombola mit zahlreichen Gewinnen ergänzt das familienfreundliche Veranstaltungsprogramm.
Für das leibliche Wohl der Gäste ist natürlich gesorgt. Die Öffnungszeiten des Flugplatzfests sind am Samstag ab 19 Uhr und am Sonntag ab 10 Uhr. end