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Tipps gegen den lästigen Schlafkiller

Überflüssige Pfunde reduzieren und Sport treiben gegen das Schnarchen

Nächtliche Folter: Schnarchen. FOTO:MARIDAV/STOCK.ADOBE.COM

19.10.2021

Viele kennen es: Gerade ist man eingeschlafen, da wird man auch schon wieder geweckt. Vom Schnarchen des Partners nämlich, der gerade seine Tiefschlafphase erreicht hat und das mit extra lauten Trompeten dokumentiert. Das weltweit wohl am weitesten verbreitete Phänomen kann nicht nur die Beziehung belasten, sondern auch der eigenen Gesundheit schaden. Doch es gibt auch Gegenmittel.

Dr. Leyh Zahnarzt und Implantologe

Die Statistik ist deutlich: Nach einer Forsa-Umfrage sollen 74 Prozent der Frauen und 61 Prozent der Männer darüber klagen, dass ihr Partner schnarcht. Sie erwehren sich mit Anstoßen, Aufwecken oder getrennten Schlafzimmern. Nur in fünf Prozent der Fälle wird jedoch ärztliche Hilfe gesucht.

Gefährlich: Apnoe

Kommt es über normales Schnarchen hinaus sogar zu Atemaussetzern wäre das aber angesagt: Dann sprechen Experten von „krankhaftem Schnarchen mit begleitender Schlafapnoe“. In diesem Fall empfiehlt sich ein Besuch in einem Schlaflabor, um die Ursache zu ergründen und gegenzuwirken. Ein Behandlungsschwerpunkt des interdisziplinären Schlafzentrums im südpfälzischen Klingenmünster beispielsweise liegt auf den schlafbezogenen Atmungsstörungen Das Focus-Magazin führte den Leiter des Zentrums, Hans-Günter Weeß, auf der Liste der Top-Mediziner für Schlafmedizin 2019.

Ein Behandlungsschwerpunkt des interdisziplinären Schlafzentrums im südpfälzischen Klingenmünster beispielsweise liegt auf den schlafbezogenen Atmungsstörungen. Das Focus-Magazin führte den Leiter des Zentrums, Hans-Günter Weeß, auf der Liste der Top-Überflüssige Pfunde reduzieren und Sport treiben gegen das Schnarchen Mediziner für Schlafmedizin 2019. Beim normalen Schnarchen können aber auch bereits einfache Hausmittel gute Dienste leisten: „50 Wege zur erholsamen Nacht“ zeigen beispielsweise Christoph Schöbel, Professor für Schlafmedizin, und Andreas Möller, Hals-Nasen- Ohren-Facharzt, in ihrem Büchlein im Hosentaschenformat auf. „Neben Anstoßen, Aufwecken und Nasezuhalten gibt es noch eine ganze Reihe von Tipps, wie Sie das Schnarchen reduzieren können“, schreiben die Autoren.

Abnehmen hilft

Und listen als erstes das Abnehmen. „Wenn Sie überzählige Pfunde loswerden, reduziert sich auch im Halsbereich überschüssiges Fettgewebe“, so die Experten. Dieses Fett könne den Rachenwegschlauch einengen, wodurch beim Atmen Töne erzeugt werden. Sie raten überdies zu Sport, um die Schlafqualität zu verbessern. Dieser solle allerdings drei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen erfolgen, weil sonst die beim Sport freigesetzten Stresshormone am Einschlafen hindern können. Die weiteren Tipps: kein schweres Essen und kein Alkohol am Abend sowie nicht auf dem Rücken, sondern mit leicht erhöhtem Oberkörper schlafen. Auch eine gute Schlafhygiene, also ein gut gelüftetes Schlafzimmer und ein fester Schlaf-Wach-Rhythmus könne helfen. Zudem gibt es spezielle Muskelübungen, die zur Verbesserung der Situation beitragen können. Nicht zuletzt gibt es etliche Hilfsmittel auf dem Markt, die Linderung versprechen. Das Autoren-Duo empfiehlt einige davon allerdings nur einige Matratze, ein gutes Kopfkissen und ein Positionstrainer mit Sensoren, die die Rückenlage erkennen. Weil es dabei allerdings auf die individuelle Ursache des Schnarchens ankommt, sollte der Partner auf Details achten, etwa in welchen Situationen das Schnarchen besonders laut wird und ob Atemaussetzer auftreten. |wig
   

INFOS

— Schlafzentrum in Klingenmünster: www.pfalzklinikum.de/angebote/angebote-im-krankenhaus/schlafzentrum, Telefon 06349 9002182, E-Mail schlafzentrum@pfalzklinikum.de

— Zum Weiterlesen: Schöbel/Möller, „Die 50 besten Schnarchkiller. So beenden Sie das nächtliche Sägen“, Trias, 2021, 96 Seiten, 9,99 Euro


Zur Sache: Gesundheitsrisiken

Die oberen Atemwege stellen einen Resonanzraum dar, ohne den das Sprechen nicht möglich wäre. Das führt aber auch zu unerwünschten Tönen beim Schlaf, dem Schnarchen. Entspannt sich die Muskulatur, wird der Rachen enger, der Atem dadurch schneller: Gaumen, Zäpfchen und Zunge beginnen zu vibrieren und rufen so das Schnarchgeräusch hervor. Schlafmediziner betonen, dass regelmäßiges Schnarchen auch ein Zeichen für schwerwiegendere Erkrankungen sein kann. Apnoe etwa kann Experten zufolge Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle, Diabetes, Depressionen und Demenz befördern, während normales Schnarchen vor allem beim Bettpartner gesundheitliche Auswirkungen zeigen kann, der nicht selten Durchschlafstörungen entwickelt. wig
   

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