Anzeigensonderveröffentlichung

Energie und Mobilität der Zukunft - Ludwigshafen

Wie sollen E-Busse klingen?

Ausschreibung an Studierendenwerk – E-Busse auch in Ludwigshafen

E-Busse können in nächtlichen Ruhezeiten aufgeladen werden. FOTO: MAXIM CHUEV/STOCK.ADOBE.COM

13.06.2022

Mit der Einführung von Elektrobussen im ÖPNV werden die Geräuschemissionen des Fahrzeuges während der Fahrt verändert und vermindert. Die bekannte Geräuschkulisse vom Verbrennungsmotor entfällt. Das birgt Chancen: Durch die künftig überwiegend elektrische Antriebstechnik können sowohl klima- und atemwegsschädigende als auch Lärmemissionen deutlich vermindert werden. Die Sicherheitserfordernisse für alle anderen Verkehrsteilnehmer – insbesondere von sehbehinderten Menschen, Fußgängern oder Radfahrern – müssen jedoch berücksichtigt werden, denn E-Busse sind bei geringer Geschwindigkeit zu leise. Um im Außenbereich rechtzeitig wahrgenommen zu werden müssen sie aus Sicherheitsgründen nach EU-Norm hörbar auf sich aufmerksam machen.

Hersteller bieten bereits Lösungen mittels Fahrzeuggeräusch-Generatoren (Acoustic Vehicle Alert System – AVAS) an. Der VDV und die Branche wollen jedoch einen deutschlandweit akustischen Industriestandard setzen. Gesucht wurde ein charakteristischer Marken-Klang „Made in Germany“, der unverkennbar außerhalb der Fahrzeuge – also zum Beispiel bei der Anfahrt von Haltestellen – gehört werden kann, um den EU-Vorgaben zu genügen. In Zusammenarbeit mit dem FOAM Institute Berlin hatte der VDV daher einen Studierenden-Wettbewerb ausgerufen, um Soundideen für Deutschlands E-Bus-Sound der Zukunft einzureichen.

Gewonnen hat Lukas Esser von der Universität der Künste Berlin. Sein Sound steht für die akustische Identität des E-Busses, die durch Attribute wie einzigartig, umweltfreundlich und modern gekennzeichnet ist. Der Siegersound wird laut VDV der neue akustische Industriestandard für E-Busse deutschlandweit und im Juli präsentiert.

In den vergangenen Wochen gingen laut rnv übrigens auch in Ludwigshafen 15 E-Busse an den Start. Sie sollen dem Stadtverkehr nicht nur ein neues Gesicht geben, sondern auch für eine bessere Luft sorgen, zudem den Klimaschutz vorantreiben und lokale Emissionsfreiheit anstreben. Die Busse des Typs E-Citaro werden in der Region produziert und stellen für den Öffentlichen Verkehr den richtigen Schritt in Richtung Zukunft dar.

Auf dem rnv-Betriebshof in Ludwigshafen-Rheingönheim entstanden in den vergangenen Monaten 15 Ladepunkte im Busdepot. So kann die Batterie über Nacht mit 100 Prozent Ökostrom geladen werden.

Die neuen Fahrzeuge sind Teil einer Beschaffung von insgesamt 30 E-Bussen für das gesamte Verkehrsgebiet, für die sukzessive alte Dieselbusse in Rente geschickt werden. Langfristig soll der gesamte Fuhrpark auf alternative Antriebe umgestellt werden. msw