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05.12.2019 Drucken

Ludwigshafen-Oggersheim

Weihnachtsmarkt im Pfarrzentrum Adolph Kolping

31. Auflage mit umfangreichem Rahmenprogramm - Handarbeiten und Spezialitäten - Bastelaktion für Kinder

Am zweiten und dritten Adventswochenende jeweils von 15 bis 20 Uhr findet im Pfarrzentrum Adolph Kolping, Mannheimer Straße 19, der 31. Weihnachtsmarkt im Stadtteil Oggersheim statt. Besucher können sich wieder auf schöne Hand- und Bastelarbeiten und etliche Spezialitäten freuen.
  

Hat sich für den 7. Dezember in Oggersheim angekündigt: der Nikolaus. FOTO: RIBIC
Hat sich für den 7. Dezember in Oggersheim angekündigt: der Nikolaus. FOTO: RIBIC

Anders als bei vielen anderen Weihnachtsmärkten gibt es auf dem Weihnachtsmarkt im Pfarrzentrum Adolph Kolping zum Ausruhen und Aufwärmen das „Schloss-Café“ mit großer Kuchen- und Getränkeauswahl.

Aber auch sonst hat dieser Weihnachtsmarkt für Genießer viel zu bieten: Es gibt Glüh- und Fruchtwein, Bratwurst, Kartoffelpuffer, Flammkuchen, Lángos, Chili con Carne sowie Maronen, Alpenkäse, Hausmacher Wurst und Zimtwaffeln. In der Kinderbude werden Tee, Kinderpunsch und Süßigkeiten angeboten.

Außerdem gibt's wieder eine Tombola, den Stand des Weltladens, Perdita Mathesmit selbstgefertigtem Schmuck, Ingeborg Frank mit Häkeltieren, den Maudacher Kalender von Ulrike Schröder und Weihnachtskarten von der Oggersheimer Klosterkrippe sowie einen großen Bücherflohmarkt.

Zusätzlich ist ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm vorgesehen. Am Samstag, 7. Dezember, 16 Uhr, singen Kinder der Kindertagesstätte Maria Himmelfahrt. Danach hat sich der Nikolaus angekündigt. Von 16.30 bis 18.30 Uhr basteln die Kinder, um 18 Uhr ist der Singverein 1842 zu hören. Am Sonntag, 8. Dezember, 18 Uhr, musiziert die Kolpingmusikkapelle Oggersheim. Am Samstag, 14. Dezember, 16 Uhr, singen die Kinder der Langgewannschule weihnachtliche Lieder. Von 16.30 bis 18.30 Uhr sind Kinder wieder zum Basteln eingeladen. Am Sonntag, 15. Dezember, 17.30 Uhr, findet die Tombola-Nieten-Ziehung statt, bei der noch mal Preise gewonnen werden können. Um 18 Uhr singt der Kirchenchor St. Cäcilia. Um 18.30 Uhr musiziert die Kolpingmusikkapelle Oggersheim.

30 Jahre lang waren zunächst Alois Drieß sowie Armin Müller und später Maria Vogel für die Planung und Durchführung des Weihnachtsmarktes verantwortlich. Nun haben sich Margarete Eschli und Stefan Grimmeisen in den Dienst der Sache gestellt. Zum einen freuen sich die Teams verschiedener Missionsprojekte über die Erlöse der Weihnachtsmärkte, zum anderen bleibt Oggersheim eine besondere Veranstaltung im Jahreslauf erhalten. jbö


Klosterkrippe zu sehen

Festes Domizil in der Wallfahrtskirche

Stationen der Weihnachtsgeschichte stellt die Oggersheimer Klosterkrippe wieder in der Wallfahrtskirche dar. Der Ursprung dieser Krippe reicht bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück.

Nachdem man sich Anfang der 1980er-Jahre an die Krippe erinnert hatte und sie bis 1985 restaurierte, wurde sie anschließend im Schillerhaus, im Stadtmuseum und im HeinrichPesch-Haus gezeigt. Schließlich erhielt sie in der Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt ein festes Domizil.

Im Gotteshaus, wo sie sich vermutlich bereits zu Anfang befand, wurde für sie ein Schaukasten installiert. Seit dem 1. bis zum 21. Dezember ist darin die Szene Mariä Verkündigung zu sehen. Danach stehen von 22. Dezember bis 3. Januar die Geburt Christi, von 4. bis 18. Januar die Anbetung der Könige, von 19. Januar bis 6. Februar die Szene im Tempel, von 7. bis 20. Februar der Kindermord von Bethlehem und die Flucht nach Ägypten, von 21. Februar bis 14. März das Haus Nazareth und von 15. bis 30. März die Hochzeit zu Kanaa im Blickpunkt. jbö


Konzert in der Markuskirche

Zuhörer dürfen am vierten Advent Weihnachtslieder mitsingen

Bekannte und unbekanntere Advents- und Weihnachtslieder wird die Markuskirche auch in diesem Jahr bei ihrem beliebten Mitmach-Konzert am vierten Advent, 17 Uhr, in der Markuskirche zu Gehör bringen.

So ist unter anderem die großartige Fassung der Weise „Vom Himmel kam der Engel Schar“ von Johann Schelle, einem Vorgänger Bachs als Thomaskantor in Leipzig, zu hören. Aus der Renaissance erklingt die meisterhaft kontrapunktisch komponierte Motette „Videte Miraculum“ von Thomas Tallis. Romantisch wird es mit einer der „russischsten“ Kompositionen für einen großen Chor bei der ganznächtlichen Vigil von Sergej Rachmaninov – daraus singt die Markuskantorei das Magnificat. Ein kleiner alpenländischer Block entführt Besucher akustisch in die weihnachtliche Stimmung der österreichischen Bergwelt.

Als Hirten, Engel und gläubige Menge sind unter anderem die Solisten Viola Elges, Christiane Richter (beide Sopran), Nicola Aeschbach (Alt), Aurelien Valicon, Ingo Wackenhut (Tenöre) und die beiden Bässe Emmerich Pilz und Thomas Stadler, die Markuskantorei Oggersheim und viele Instrumentalisten im Einsatz. Die Leitung für das Konzert hat Lemi Reskovac.

Das Besondere an diesem Konzertformat: Viele Advents- und Weihnachtslieder werden in den bekannten „alten“ Sätzen gesungen – und die Zuhörer dürfen hier Mitsänger werden. So erklingen etliche Lieder im großen „Singkreis“ in der Markuskirche. Der Eintritt zum Mitmach-Konzert ist frei. Um Spenden wird gebeten. jbö


Katholische Frauen gegen Lebensmittelvernichtung

KFD Christ König spendet 1000 Euro an Stiftung „Mary’s Meals“ – Organisation ermöglicht Bildung und Schulessen

Lassen sich gut verarbeiten, ob sie der Handelsnorm entsprechen oder nicht: Zwiebeln. FOTO: KLAUS-DIETMAR GABBERT/DPA-TMN
Lassen sich gut verarbeiten, ob sie der Handelsnorm entsprechen oder nicht: Zwiebeln. FOTO: KLAUS-DIETMAR GABBERT/DPA-TMN

Unter dem Motto „Gegen Lebensmittelvernichtung“ haben Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) Christ König wieder Zwiebeln, die nicht der Norm des Handels entsprechen und sonst vernichtet worden wären, gegen einen geringen Beitrag abgegeben. Dank einer großzügigen zusätzlichen Spende konnte der Erlös auf 1000 Euro aufgestockt werden.

Das Spenden-Geld aus der KFD-Aktion ist für die „Mary’s Meals“-Stiftung bestimmt, die Kindern ein warmes Essen täglich und den Schulbesuch ermöglicht. Für 15,80 Euro kann ein Kind in den ärmsten Regionen der Welt laut „Mary’s Meals“ für ein Jahr die Schule samt Mittagessen besuchen. Die Stiftung ist nach Maria, der Mutter Jesu benannt, die ihren Sohn in Armut aufgezogen hat. Heute ist die Organisation in 13 Ländern weltweit aktiv und ernährt etwa 870.000 Kinder.

„Mary’s Meals“ ernährt Kinder, egal ob sie gläubig sind oder nicht. „Unser Ziel ist es, dass jedes Kind auf der Welt zumindest eine Mahlzeit am Tag erhält – an einem Ort der Bildung“, heißt es in einer Information über „Mary’s Meals“. Nahrung ermögliche Überleben, Bildung gebe Kindern die Chance, der Spirale der Armut zu entfliehen. „Mary’s Meals“ basiere auf dem Engagement von Freiwilligen – sowohl in den Geberländern als auch bei den Projekten vor Ort, bei denen über 60.000 Ehrenamtliche täglich die Mahlzeiten für die Kinder kochen.

Die Frauen der KFD Christ König besorgen „ihre“ Zwiebeln bei Bauer Mattern vom Ormsheimer Hof in Frankenthal. Initiatorinnen der Aktion sind Antonia Timmerhues und Brigitte Schmidt, die die Zwiebeln im Vorfeld abholen, aussortieren, säubern und in Tüten verpacken. jbö

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