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Vielversprechender Fingerabdruck

  

Genetische Analysen helfen zunehmend, die Behandlung von Blutkrebserkrankungen zu verbessern.

5.08.2021

Wer an einer Blutkrebserkrankung (Leukämie) erkrankt ist, der muss sich einer Chemotherapie unterziehen – diese Annahme war lange in vielen Köpfen verankert. Unter Umständen ist eine solche Behandlung jedoch nicht mehr zwingend notwendig. Mittlerweile können, in Abhängigkeit von der Art der Leukämie, auch andere Therapieformen angewendet werden. Voraussetzung für die Wahl der Behandlung ist eine genaue Charakterisierung der Blutkrebserkrankung. Diese beinhaltet genetische Untersuchungen.

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„In den letzten Jahren hat sich in der Onkologie ein Paradigmenwechsel vollzogen. Dazu trug vor allem bei, dass wir Krebs zunehmend als eine ,Erkrankung der Gene‘ sehen“, erläutert Prof. Dr. Peter Paschka, Chefarzt der Medizinischen Klinik A am Klinikum Ludwigshafen. Mit dieser Erkenntnis hat sich die Behandlung von Krebserkrankungen – darunter auch Blutkrebs – grundlegend gewandelt. Heute ist es möglich, Krebserkrankungen auch ohne Chemotherapie erfolgreich zu behandeln. „Die akute myeloische Leukämie, kurz AML, ist die häufigste Form der akuten Leukämie im Erwachsenenalter“, erklärt Prof. Dr. Paschka. „Auch hier konnten wir inzwischen den Erkenntnisgewinn zu den Ursachen der Leukämie-Entstehung in die Entwicklung von neuen, zielgerichteten Medikamenten ummünzen und eine Verbesserung der Behandlungsergebnisse erzielen – nicht zuletzt bei älteren Patientinnen und Patienten, die für eine intensive Chemotherapie oft nicht ,fit‘ genug sind.“


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„Genetische Analysen sind bei der akuten myeloischen Leukämie entscheidend für die individuelle Therapiewahl und Therapiesteuerung.“

PROF. DR. PETER PASCHKA, Chefarzt der Medizinischen Klinik A


Meilenstein in der Behandlung der AML

Vor der Auswahl der optimalen Behandlung der AML müssen spezielle molekulargenetische Analysen erfolgen. „Hier lautet das Stichwort: Biomarker. Das heißt, wir untersuchen die Blutkrebszellen auf molekulargenetischer Ebene und können so bestimmte Veränderungen feststellen. Dieser ,genetische Fingerabdruck‘ der Leukämiezellen ermöglicht nicht nur eine Risikoklassifikation der Leukämie, sondern erlaubt auch eine individuelle Therapiewahl. Das hat die Heilungschancen der AML-Patientinnen und -Patienten verbessert“, erklärt Prof. Dr. Paschka.


"Die akute myeloische Leukämie (AML) ist die häufigste akute Blutkrebsform im Erwachsenenalter."


Stetige Entwicklung Wie so vieles, befindet sich auch die Krebsforschung in stetiger Entwicklung. Es gilt, fortwährend auf der Suche nach neuen Erkenntnissen zu sein und an klinischen Studien teilzunehmen, denn nur durch Ergebnisse und Schlussfolgerungen kann ein therapeutischer Fortschritt erzielt und neue Medikamente zugänglich gemacht werden. „Das Klinikum Ludwigshafen ist auf die Behandlung der AML spezialisiert. Wir haben alle Voraussetzungen, um Betroffene mit den höchsten Standards zu behandeln und gehen dabei immer auf die individuelle Situation ein“, betont Prof. Dr. Paschka. „Als Zentrum der ,Acute Myeloid Leukemia Study Group‘ – kurz AMLSG – leisten wir einen kontinuierlichen Beitrag zur Krebsforschung und können so den Patientinnen und Patienten mit AML in der Region innovative Behandlungsangebote machen“, erklärt der Chefarzt der Medizinischen Klinik A.

Onkologie
Sekretariat Frau Ina Janson-Külbs
0621 503-3901
kuelbsi@klilu.de

Das Onkologische Zentrum des Klinikums Ludwigshafen (OZLU) wird jährlich durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) geprüft und zertifiziert.

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