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Studie bescheinigt Intervallfasten Vorteile für die Gesundheit

Abnehmerfolg nicht besser als bei klassischen Diäten – Unterschiedliche Auswirkungen auf Blutzuckerspiegel

Mit dem sogenannten Alternate Day Fasting, einer Variante des Intervallfastens, konnten übergewichtige bis adipöse Personen genauso erfolgreich abnehmen wie mit einer klassischen Diät – dies zeigten die Ergebnisse einer aktuellen Studie, wie das Deutsche Gesundheitsportal berichtet. Vorteil des Intervallfastens: Nüchtern-Blutzucker und Insulinresistenz konnten demnach durch das Alternate Day Fasting deutlicher verbessert werden als mit der klassischen Diät.
  

Der sichtbare Abnehmerfolg auf der Waage ist bei klassischen Diäten und Intervallfasten gleich. FOTO: NANCYMURE/PIXABAY
Der sichtbare Abnehmerfolg auf der Waage ist bei klassischen Diäten und Intervallfasten gleich. FOTO: NANCYMURE/PIXABAY

Ein neuer Diättrend ist das sogenannte Alternate Day Fasting. Diese Diät ist eine Variante des Intervallfastens, bei der abwechselnd gefastet und normal gegessen wird. Da unmittelbar auf einen Fastentag ein normaler Ess-Tag folgt, soll es besonders einfach sein, diese Diät durchzuhalten.

Wissenschaftler untersuchten einem Bericht des Deutschen Gesundheitsportals zufolge, wie erfolgreich übergewichtige/ adipöse Personen mit einer solchen Diät abnehmen können. Dazu verglichen die Wissenschaftler das Alternate Day Fasting mit einer klassischen Diät, bei der die Kalorien täglich reduziert werden. Alle Teilnehmer der Studie waren insulinresistent – dies bedeutet, dass sie nicht mehr richtig auf das Hormon Insulin ansprechen, welches nach der Nahrungsaufnahme ausgeschüttet wird, um den Zucker aus dem Blut in die Zellen aufzunehmen, wo er verbraucht wird. Eine Insulinresistenz ist ein bedeutsamer Risikofaktor für Typ-2-Diabetes.

Eine kleine Studie verglich das Alternate Day Fasting mit einer klassischen Diät: 43 Personen nahmen an der Studie teil. Die Personen wurden auf drei verschiedene Gruppen aufgeteilt. Gruppe eins war diejenige mit dem Alternate Day Fasting – an Fastentagen sollten die Teilnehmer ihre Kalorienzufuhr auf 25 Prozent des Kalorienbedarfs beschränken und an normalen Ess-Tagen durfte etwas mehr , etwa 125 Prozent des Kalorienbedarfs, gegessen werden als üblich.

Gruppe zwei hielt sich an eine klassische Diät, bei die Kalorien täglich um ein Viertel reduziert wurden (auf 75 Prozent der Kalorienbedarfs). Gruppe drei war die Kontrollgruppe ohne Diät.Die Studie ging über zwölf Monate. Insulinresistenz besserte sich in einem größeren Ausmaß, wenn die Personen das Alternate Day Fasting anwendeten. Nach den zwölf Monaten verzeichneten die Wissenschaftler folgende Ergebnisse. Im Vergleich zu den Personen aus der Kontrollgruppe nahmen die Personen aus den Gruppen eins und zwei erfolgreich Gewicht ab. Die Abnehmerfolge der Personen aus den beiden Diätgruppen waren ähnlich. Allerdings wiesen die Personen mit dem Alternate Day Fasting im Vergleich zu den Personen mit der klassischen Diät und den Personen aus der Kontrollgruppe eine deutlich größere Verbesserung des Blutzuckergehalts im nüchternen Zustand und der Insulinresistenz auf. Andere untersuchte Messwerte wie der Blutdruck oder die Blutfette blieben in allen drei Gruppen unverändert.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass übergewichtige bis adipöse Personen mit Insulinresistenz nach zwölf Monaten Diät gleich gute Erfolge beim Abnehmen mit dem Alternate Day Fasting und einer klassischen Diät erzielten. Allerdings sahen die Wissenschaftler laut Deutschen Gesundheitsportalbeiden Personen, die das Alternate Day Fasting anwendeten, deutlich größere Verbesserungen des Nüchtern-Blutzuckers und der Insulinresistenz. Beide Aspekte sind für den Schutz vor Typ-2-Diabetes relevant. msw


Bewegung bei Kniearthrose wichtig und oft sogar schmerzlindernd

Leichte Übungen stärken die Beinmuskulatur und verbessern die Funktion der Gelenke

Wenn das Knie schmerzt, können leichte Übungen hilfreich sein. FOTO: DPA/TMN
Wenn das Knie schmerzt, können leichte Übungen hilfreich sein. FOTO: DPA/TMN

Bei Kniearthrose kann Bewegung die Schmerzen lindern. Wenn die Knie wehtun, hält sich die Lust auf Sport oft in Grenzen. Mancher Betroffene fürchtet auch, seinen Gelenken durch Training zu schaden. Doch die Sorge ist unbegründet. Im Gegenteil: Bewegung tut Gelenken gut.

Auch wenn es erst mal weh tut: Menschen mit Kniearthrose brauchen Bewegung. Kräftigungs- und Beweglichkeitsübungen könnten Schmerzen lindern, die Gelenke stärken und ihre Funktion verbessern, erläutert das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) auf seinem Portal gesundheitsinformation.de. Ideal seien zwei bis drei Mal pro Woche 45 Minuten. Für Menschen mit Gelenkschmerzen sei es besonders wichtig, ein Training auszusuchen, das Spaß macht – nur so bleibt man dabei.

In ein Fitnessstudio gehen müssen Betroffene dafür nicht unbedingt. Das IQWIG schlägt für zu Hause nach einem kurzen Aufwärmprogramm – zum Beispiel fünf bis zehn Minuten zügiges Gehen – unter anderem diese beiden Übungen für die Beinmuskulatur vor:

1. Einen Fuß auf die erste Stufe einer Treppe stellen. Nun den anderen Fuß ebenfalls auf die Stufe heben und gleich wieder auf den Boden senken. Die Übung eine Minute lang ausführen, dann die Seite wechseln.

2. Auf einen Stuhl setzen und die Beine im 90-Grad-Winkel leicht gespreizt aufstellen. Die Arme vor der Brust kreuzen und den Oberkörper leicht vorbeugen. Dann langsam aufstehen und wieder hinsetzen. Eine Minute lang durchhalten, kurze Pause, dann die Übungszeit Stück für Stück verlängern.

Vor allem am Anfang können bei solchen Übungen leichte Schmerzen auftreten. Auf einer Skala des persönlichen Schmerzempfindens von Null bis Zehn sollten sie aber nicht stärker sein als eine Fünf. Außerdem wichtig: Die Schmerzen sollten nicht noch Stunden anhalten und die Gelenke dürfen nicht am Folgetag geschwollen sein. Ist das der Fall, sollte das Training durch weniger Wiederholungen oder leichtere Übungen angepasst werden. Hilfreich sei es, eine Fachkraft zu fragen, ob man die Übungen richtig ausführt. Der behandelnde Arzt oder Physiotherapeut hilft auch bei der Wahl des Trainingsprogramms. dpa/tmn
  

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