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Sonne tanken – aber richtig

Mitarbeiter der Schlich-Apotheken geben Tipps fürs richtige Sonnenbaden – Spezielle Produkte für Allergiker und Kinder

Wissen, wie lange man mit welchem Sonnenschutzmittel in der Sonnen verweilen darf: Stefanie Bremehr (links) und Marei Schlich in der Sebastian-Apotheke.
FOTO: CLEMENS

30.07.2020

Bei Sonnenschutz für die Haut denkt man zunächst an Urlaub im Süden und Strand: Aber nicht nur dort ist der Schutz der Haut vor zu intensiver Sonnenstrahlung wichtig. Egal ob an der See, in der Bergen, ob beim Sport, Sonnenbaden oder einfach beim Aufenthalt im Schatten ist man UV-Strahlung ausgesetzt. Vor allem die kurzwelligen UV-B-Strahlen sorgen für Schäden der Haut, wie dem akuten Sonnenbrand, die langfristig sogar zu Hautkrebs führen können.

„Man sollte nicht länger als zehn bis 20 Minuten ohne Sonnenschutz in die Sonne gehen“, sagt Apothekerin Marei Schlich von den Schlich-Apotheken in Dannstadt-Schauernheim und Rödersheim-Gronau. „Dabei sind zehn Minuten Sonne ohne Schutz täglich sogar sehr gut, da unser Körper nur mit Sonneneinstrahlung Vitamin D produzieren kann, welches wichtig ist für den Kalziumhaushalt und die Mineralisation der Knochen.“

Sonnenschutzmittel gibt es heute in große Bandbreite: für jeden Hauttyp, wasserfest, auf physikalischer oder chemischer Basis. „Das wichtigste ist der Lichtschutzfaktor, der angibt, wie viel Mal länger man mit dem Sonnenschutzmittel in der Sonne bleiben kann“, erklärt die Apothekerin. Die Zeitspanne errechnet sich aus der Eigenschutzzeit ab, die wiederum vom Hauttyp abhängig ist, multipliziert mit dem Lichtschutzfaktor. Kann jemand vom Hauttyp her beispielsweise zehn Minuten ungeschützt in die Sonne und verwendet eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50, so ergeben sich daraus 500 Minuten, wobei man aber auch nach cremen sollte.

„Ich empfehle den Kunden in der Regel Lichtschutzfaktor 50, um einen möglichst guten Schutz zu erreichen“, sagt Marei Schlich. Berücksichtigen sollte man dabei aber auch immer, ob es, wie etwa am Wasser oder im Schnee noch eine Intensivierung der Sonnenstrahlung durch Reflexion gibt.

Sonnenschutzmittel unterscheiden sich aber nicht nur aufgrund des Lichtschutzfaktors, sondern auch aufgrund der Darreichungsform. Es gibt sie als Spray, Gel und Lotion, wobei Gels besonders für Allergiker geeignet seien. Ebenso gibt es spezielle Schutzmittel für Kinder, Allergiker, Menschen mit Pigmentstörungen und sogar Anti-Aging-Produkte. Für die Lippen stehen Lippenstifte mit Lichtschutzfaktor zur Verfügung. „Es gibt sogar transparente Sprays für Sportler und Menschen mit wenig oder keinen Haaren, die nicht so ölig sind und beim Schwitzen nicht zerlaufen.“

Verwendet man auch noch einen Mückenschutz, so sollte man erst die Sonnencreme und dann den Mückenschutz auftragen oder auf ein Kombipräparat zurückgreifen, rät die Apothekerin. Genau so wichtig wie das Eincremen vor dem Sonnenbad sei es, der Haut hinterher Feuchtigkeit zuzuführen. „Entweder mit einer Lotion oder mit speziellen After-Sun-Produkten die zusätzliche einen Kühlungseffekt haben.“ acl

INFO

Kurpfalz-Apotheke:
Weinbietstraße 16, 67125 Dannstadt-Schauernheim
Telefon: 06231 7900

Sebastian-Apotheke:
Walter-von-Vilbell-Straße 2, 67127 Rödersheim-Gronau
Telefon: 06231 2713

Internet: www.schlich-apotheken.de

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