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PROCURA - Ludwigshafen

Neue Wege

Kathetertechnik statt Herz-Operation

Die minimal-invasiven Eingriffe mittels Kathetertechnik werden im Herzkatheterlabor durchgeführt.
                      

4.11.2020

Wer eine Erkrankung am Herzen hat, muss heutzutage nicht unbedingt operiert werden. Dank den Entwicklungen in der interventionellen Kardiologie sind mittlerweile viele Herzerkrankungen auch ohne OP minimalinvasiv behandelbar. Dies bietet – allen voran älteren Patientinnen und Patienten – große Vorteile.

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko bei und nach größeren chirurgischen Eingriffen am Herzen. Die Nachwirkungen sind in der Regel größer und viele Patienten brauchen länger, um wieder „fit“ zu werden. Eine Alternative bietet die interventionelle Kardiologie. Dabei werden Behandlungen mittels minimalinvasiver Kathetertechnik über einen arteriellen oder venösen Gefäßzugang durchgeführt – zumeist nur unter lokaler Betäubung. Die interventionelle Kardiologie umfasst ein ganzes Spektrum an minimalinvasiven Behandlungen, dazu zählen unter anderem Unterbereiche wie die Herzklappentherapie oder Rhythmustherapie. Die Kardiologen werden zu diesem Zweck im Klinikum Ludwigshafen, das zertifiziertes Zentrum für interventionelle Kardiologie ist, in einer Spezialausbildung von vier bis fünf Jahren zum interventionellen Kardiologen ausgebildet.

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Möglichkeiten und Grenzen

Laut Prof. Dr. Ralf Zahn, Chefarzt der Kardiologie im Klinikum Ludwigshafen, sind die Entwicklungen im Bereich der interventionellen Kardiologie in den letzten Jahren rasant – und die Möglichkeiten groß. Allerdings hat die Methode auch ihre Grenzen und ist nicht immer die erste Wahl. Das hängt unter anderem mit den verwendeten Materialien zusammen: Bei der interventionellen Herzklappentherapie kommen biologische Materialien zum Einsatz, die weniger lange halten als Kunststoff, der zum Teil bei chirurgischen Eingriffen Verwendung findet. Bei jüngeren Patienten, um die 50 bis 60 Jahre etwa, bei denen die Haltbarkeit über einen längeren Zeitraum gewährleistet sein muss, zieht man darum eher „klassische“ chirurgische Maßnahmen vor. Auch bei Patienten, die einen Kombinationseingriff benötigen, ist oft Mittel der ersten Wahl ein chirurgischer Eingriff. Ebenso wie bei Erkrankungen, die von einer bakteriellen Entzündung herrühren. Limitiert ist der Einsatz der interventionellen Kardiologie auch von der Technik und der Größe der einzusetzenden Materialien – zum Beispiel der Herzklappen.


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«Die Entwicklungen im Bereich der interventionellen Kardiologie sind rasant.»

PROF. DR. RALF ZAHN, Chefarzt der Kardiologie


Jede Situation wird individuell betrachtet

Keine Einschränkung besteht allerdings in Punkto Alter nach oben: Hier entscheidet eher das biologische und nicht das tatsächliche Alter. „Auch fitte 100-jährige können noch erfolgreich mit Hilfe der interventionellen Kardiologie behandelt werden“, erläutert Prof. Dr. Zahn. In der Kardiologie des Klinikums Ludwigshafen wird darum jeder Patient von einem Spezialistenteam, zu dem auch ein Herzchirurg gehört, individuell betrachtet, um dann die geeignete Therapieform – interventionell, medikamentös oder chirurgisch – oder eine Kombination daraus, festzulegen. Die seit 1. Januar dieses Jahres vollzogene Zertifizierung zum Herzschwächezentrum überregionales Herzinsuffizienzzentrum trägt dem Rechnung.

Kardiologie
Medizinische Klinik B
Sekretariat Frau Steinecke, 0621 503-4001
steineckes@klilu.de

Das Heart Failure Unit Zentrum (HFU) des Klinikums Ludwigshafen wird jährlich durch die DGK geprüft und zertifiziert.

ALLWETTER-GESUNDHEIT

4 TIPPS

Der Herbst bringt für den Körper so manche Herausforderung mit sich: Wetterumschwünge, Regentage, kalte Winde und die Grippe- und Erkältungssaison beginnt. Das ist die passende Zeit, sein Immunsystem zu stärken. Hier einige Tipps:

1 BEWEGUNG UND TRAINING bringen nicht nur die Muskulatur, sondern auch die körpereigene Abwehr in Schwung. Dabei muss es nicht gleich der Leistungssport sein, regelmäßige Spaziergänge, leichte Körperübungen oder Yoga tun es auch.

2 LACHEN IST GESUND Da ist was Wahres dran. Der Gemütszustand wirkt sich unter anderem durch Hormone auf das Immunsystem aus. Also sollte man es sich gerade im Herbst und Winter richtig gut gehen lassen.

3 Küssen macht nicht nur Spaß, es ist auch ein Pluspunkt in Sachen Abwehrkräfte und trainiert das Immunsystem quasi direkt. Durch den Austausch von Erregern in geringen Mengen sorgt es dafür, dass der Körper lernt, diese Erreger effektiver zu bekämpfen.

4 Ausgewogene Ernährung unterstützt die Abwehrkräfte. Vor allem Nahrungsmittel mit Vitaminen wie A, C und E und Stoffen wie Eisen, Zink oder Selen wirken positiv auf das Immunsystem und verringern die Anfälligkeit für Infekte.