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Mutterstadt

Neue Pächter in der „Hundehütte“

Ehepaar Heisler hat im Januar die Vereinsgaststätte des Schäferhundevereins übernommen

Tatkräftig: die neuen Pächter in der „Hundehütte“ (von links): Koch Paolo Magliano, Nicole Heisler, Kim Schneider und Robert Heisler vom Lieferservice, Tino Heisler. FOTO: ACL

18.02.2021

„Zur Hundehütte“ heißt die Vereinsgaststätte der Ortsgruppe des Schäferhundevereins, die seit 1. Januar von einer neuen Pächterfamilie geführt wird. Mit Nicole und Tino Heisler haben zwei Vereinsmitglieder diese Aufgabe übernommen. „Wir wollten etwas Neues machen und freuen uns auf die Herausforderung“, sagt Tino Heisler.

Gemeinsam mit dem Koch Paolo Magliano, der seit vier Jahren als Küchenchef in der „Hundehütte“ fungiert, bieten die neuen Pächter eine umfangreiche Speisekarte mit Pizza, Pasta, Fleischgerichten und Salaten „to go“ an. Dienstag bis Sonntag kann man von 13 bis 20 Uhr bestellen und die Speisen abholen, zwischen 17 und 20 Uhr gibt es auch einen Lieferservice im Umkreis von Mutterstadt.

„Wenn wir wieder regulär öffnen können, werden wir noch eine zusätzliche Karte mit wechselnden Gerichten anbieten, auf der auch pfälzische Gerichte vertreten sein werden“, erklärt Tino Heisler. Nach der Übernahme der Gaststätte hat das Ehepaar die Räumlichkeiten renoviert, wobei das Ambiente des Vereinsheims erhalten geblieben ist. „Dies soll auch so sein, denn die Vorgänger haben in den 1970er-Jahren die Gaststätte mit viel ehrenamtlichem Engagement errichtet“, sagt Andrea Sendrowski, Vorsitzende des Schäferhundevereins.

Die Vereinsmitglieder, die auf dem Gelände mit ihren Hunden trainierten, hätten das Angebot schon gut angenommen und freuten sich, wenn Gaststätte und Terrasse wieder besucht werden könnten. Zwischen Ludwigshafen und Pfälzerwald gelegen, biete sich die Vereinsgaststätte als Rastpunkt zum Beispiel für Fahrradtouren an. Großzügige Räumlichkeiten bieten außerdem Platz für Feierlichkeiten. acl

INFO

„Zur Hundehütte“:
Im Grund 1, 67122 Mutterstadt
Telefon: 06234 2357
Bestellungen: Di bis So 17 bis 20 Uhr


Der Mensch steht im Mittelpunkt

Faire Lieferketten sind schon lange ein Muss für Weltläden

Was jetzt im Bundestag beschlossen wurde, ist für Weltläden schon immer eine Verpflichtung: Die Lieferkette für ein Produkt muss so organisiert sein, dass es nicht zu Verletzungen der Menschenrechte kommt. „Weltläden stehen für fair gehandelte Produkte sowie die Vision einer gerechteren Welt“, betont Vorstandsmitglied Christa Scheid vom Verein Initiative Eine Welt, die den Weltladen in Mutterstadt betreibt.

Der Weltladen in der Oggersheimer Straße 17 ist derzeit wie gewohnt geöffnet. Die Kunden können Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs erwerben. Was Weltläden wie das Geschäft in Mutterstadt auszeichnet: Sie setzen sich für ein faires Miteinander auch entlang der Lieferkette ein, „wobei der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht der Profit“, erklärt Christa Scheid.

Wer im Weltladen einkauft, unterstützt damit kleinere Kooperativen in den Ländern vor Ort. So verwendet GEPA, einer der Hauptlieferanten für Fairen Handel, für seine Schokoladen etwa Bio-Kakao von der Kooperative CECAQ-11 auf São Tomé, einem Inselstaat im Golf von Guinea, berichtet Scheid. Der Kooperative gehören viele Kleinbauern an, so auch Cristina Sanchez da Silva, für die durch die Kooperative so vieles besser wurde, da sie über den Fairen Handel von CECAQ-11 statt 36 Cent für ein Kilogramm frischen Kakaos rund 64 Cent erhält. Dieser Kakao wird in Deutschland mit fair produzierter Naturland-Milch zu Schokolade weiterverarbeitet und in den Weltläden angeboten.

Das Prinzip der Zusammenarbeit mit kleinen Kooperativen oder Genossenschaften gilt für alle Produkte in den Weltläden, insbesondere auch für Kaffee und Tee. Durch die Öffnung der Weltläden auch während des Lockdowns werde sichergestellt, dass die Lieferketten nicht abreißen und Produzenten, die auf keine staatliche Unterstützung hoffen können, eine sichere Einnahmequelle behalten. mmö
                      

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