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Mutterstadt

Mit Augenmaß und Zuversicht ins neue Jahr starten

Gewerbevereinsvorsitzender Volker Reimer hofft auf Aktionen 2022 – Rückblick fällt durchwachsen aus

Hofft auf ein gutes Jahr 2022: Gewerbevereinsvorsitzender Volker Reimer. ARCHIVFOTO: SRÄ

20.01.2022

„Mit Augenmaß und Zuversichtindasneue Jahr starten“, so formuliert Gewerbevereinsvorsitzender Volker Reimer den Ausblick auf 2022 für Handel, Gewerbe, Gastronomie und Dienstleistungen in Mutterstadt. „Wir vomGewerbeverein würden dieses Jahr gerne wieder die Kerwe und den verkaufsoffenen Sonntag veranstalten, werden dies aber wohl nur kurzfristig angehen können.“

Aktiv ist der Gewerbeverein auch in Coronazeiten in seinem Schwerpunktbereich: der Vertretung der Interessen der Mitglieder im Ort in allen Belangen, die das Gewerbe betreffen. „Vorstandssitzungen finden dann schon mal über soziale Medien und über Rundmails statt“, beschreibt er die beschrittenen neuen Kommunikationswege.

2021 seien die rund 80 Mitglieder des Gewerbevereins, ebenso wie 2020, stark von den Corona-Einschränkungen betroffen gewesen. „Nicht nur der Gewerbeverein konnte seine Veranstaltungen nicht durchführen, auch die Einzelhändler und Gewerbetreibenden konnten keine Events machen.“ So fanden sowohl 2020 wie 2021 die Mitgliederversammlungen des Gewerbevereins, die traditionell im Dezember mit einer Adventsfeier verbunden sind, ebenso wie das vereinsinterne Herbstfest nicht statt. „Einerseits wollten wir niemanden ausschließen, andererseits auch nicht die Verantwortung für ein Treffen im größeren Kreis übernehmen“, bedauert Reimer den Ausfall. „Wir dürfen uns in dieser besonderen Situation nicht unvernünftig verhalten, auch wenn es unangenehm ist.“

Besonders betroffen gewesen sei auch in Mutterstadt die Gastronomie, und das nicht nur von den Schließungen im Lockdown, sondern auch durch die entsprechenden Zugangsregelungen wie etwa 2G plus, die den Restaurant- und Hotelbetrieb erschwert hätten. „So hat es vor Weihnachten etliche Absagen von Firmen- und Familienfeiern gegeben“, resümiert Reimer. Sich schnell verändernde Regelungen in Verbindungen mit Absagen ermöglichten kaum Planungen hinsichtlich Vorhalten von Speisen, Getränken und Personal. Im Hotelbereich kommen besondere Erschwernisse hinzu, wenn ausländische Firmenmitarbeiter beherbergt werden sollen, die nur unzureichend über die aktuellen Corona-Bestimmungen informiert sind. „Allein die Vielzahl der verschiedenen Regelungen in den verschiedenen Bundesländern sorgt ja schon hier in Deutschland für Verwirrung“, plädiert Reimer für bundeseinheitliche Verordnungen.

Etwas besser sei die Lage im Handwerk, das zwar im Bereich Bauen, Renovieren und Saniereneine stärkere Nachfrage verzeichnete, das aber unter Lieferengpässen und Personalmangel zu leiden gehabt hätte. „Personalmangel gab es sowohl in Form von Fachkräftemangel als auch durch einen coronabedingt erhöhten Krankenstand oder Quarantänemaßnahmen.“ Lieferengpässe würden fast alle Branchen betreffen, wobei der Baubereich zusätzlich durch den momentanen Bauholzmangel betroffen sei. |acl

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