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22.06.2019 Drucken

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Komplettservice für letzte Ruhestätte

Verein für gärtnerbetreute Grabanlagen Ludwigshafen

   

Die Memoriam-Gärten, hier der in Rheingönheim, sind parkähnlich gestaltete Grabfelder, die Ruhe und Harmonie ausstrahlen. FOTO: VEREIN/FREI
Die Memoriam-Gärten, hier der in Rheingönheim, sind parkähnlich gestaltete Grabfelder, die Ruhe und Harmonie ausstrahlen. FOTO: VEREIN/FREI

Geschwungene Wege, Gräser, Büsche und Bodendecker: Die Memoriam-Gärten in Ludwigshafen sind parkähnlich gestaltete Grabfelder, die Ruhe und Harmonie ausstrahlen. Hier sind Erd- und Feuerbestattungen möglich. Sie werden vom Verein für gärtnerbetreute Grabanlagen Ludwigshafen betreut und bieten ein „Rundum-Sorglos-Paket“ für den Trauerfall.

Es ist 10 Uhr, rund um die Grabstätten herrscht reges Treiben. Die Friedhofsgärtner sind im Einsatz, pflegen die Grünanlage und pflanzen Sommerflor. „Hier gibt es keine ungepflegten Gräber“, betont Claus Litz, Vorsitzender des Vereins für gärtnerbetreute Grabanlagen Ludwigshafen. Um mittlerweile fünf Memorian-Gärten kümmern sich die fleißigen Gärtner in Ludwigshafen: auf dem Hauptfriedhof, in Oppau, Maudach, Friesenheim sowie seit November 2018 auch auf dem Rheingönheimer Friedhof. Das Besondere an dem Angebot des Vereins: Die Memoriam-Gärten bieten den Hinterbliebenen ein „Rundum-Sorglos-Paket“ mit Grab, Grabstein und Pflege während der gesamten Liegezeit. Auch die Vorsorge für den Todesfall ist möglich und wird oft genutzt.

Der Grundgedanke bei allen Grabstätten ist trotz individueller Gestaltung gleich: Die Gemeinschaftsgrabfelder sind parkähnlich gestaltet und von Beginn an komplett bepflanzt. Geschwungene Wege erschließen die Fläche, Gehölze, Bodendecker und Stauden säumen die Gräber. Diese sind dabei nicht, wie sonst üblich, voneinander abgegrenzt, sondern gehen in einer Parkanlage auf. „Mit der parkähnlichen Gestaltung werten Memoriam-Gärten die Friedhöfe auf und bereichern das Bestattungsangebot“, sagt Claus Litz. „Wir haben Anlagen gestaltet, die von den Bürgern angenommen werden, wo sie sich wohlfühlen und ihre Trauer bewältigen können“, ist er sich sicher.


Keine anonymen Beisetzungen möglich


In den Memoriam-Gärten sind verschiedene Beisetzungsformen möglich – mit einer Ausnahme: Es gibt keine anonymen Beisetzungen. Daher ist bei allen Grabformen ein einfacher Grabstein mit bis zu 30 Buchstaben im Preis inbegriffen, sodass der Bezug zum Grab und ein fester Ort zur Trauer immer gegeben sind. Wenn gewünscht, ist auch ein aufwendigerer Stein möglich. „Wir trennen den Vorsorge- und Bestattungsfall. Das ist verbraucherfreundlich“, erläutert Thorsten Wenzel, Vorstandsmitglied des Vereins.

Für die günstigste Bestattungsform, eine Urnen-Gemeinschaftsgrabstätte mit Namensnennung am Gemeinschaftsgrabmal und ohne saisonale Wechselbepflanzung, sind für das 20-jährige Nutzungsrecht 1545 Euro zu zahlen, mit saisonaler Wechselbepflanzung beträgt der Preis 1970 Euro. Eine Urnen-Reihengrabstätte mit einer Bestattung und 20 Jahren Nutzungsrecht kostet ohne saisonale Wechselbepflanzung 4040 Euro, mit Wechselbepflanzung 4295 Euro.

Bei Partnergrabstätten – egal ob Erd- oder Feuerbestattungen – liegt das Nutzungsrecht bei 30 Jahren. Die Urnen-Partner-Grabstätte schlägt etwa mit 5805 Euro zu Buche, die Erd-Partner-Grabstätte mit 9480 Euro – inklusive saisonaler Wechselbepflanzung.

Ermöglicht wird dieses neue Bestattungsangebot durch eine Kooperation der Stadt Ludwigshafen, der Genossenschaft der Friedhofsgärtner Rheinland-Pfalz eG sowie der Friedhofsgärtner vor Ort. In Ludwigshafen wurde für die Umsetzung des Angebots eigens der Verein für gärtnerbetreute Grabanlagen Ludwigshafen gegründet.

Mehr Infos gibt’s im Internet unter www.memoriam-garten-ludwigshafen.de oder unter Telefon 0621 5454149.

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