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Ostern in Oppau-Edigheim-Pfingstweide

Fahrrad-Saison hat längst begonnen

Martin Böhn verkauft im Radhaus Böhn in Oppau Pedelecs und Spezialräder – Umrüstung auf luftlose Reifen

Fahrrad-Saison hat längst begonnen

Weiterhin begehrt sind klassische City- und Tourenräder: Martin Böhn kann bei der Auswahl helfen. FOTO: SCHENK

Mit dem Frühjahr beginnt die Fahrradsaison. Viele Gründe sprechen dafür, auf den Drahtesel umzusteigen. Mit dem Rad ist man im Stadtverkehr oftmals schneller als mit dem Auto, Parkplatzsuche und Parkgebühren fallen weg und vor allem die Anschaffungs- und Betriebskosten gegenüber einem Auto sind äußerst günstig. Besonders gefragt sind E-Bikes. Diese verkauft Martin Böhn im Radhaus in der Rosenthalstraße 1.

„Die Saison hat schon im Februar begonnen“, berichtet Fahrradhändler Martin Böhn aus Oppau. Da habe es eine ganze Reihe schöner Tage gegeben, und das habe die Kundschaft animiert. So seien schon jetzt viele Fahrräder, insbesondere Pedelecs, verkauft worden. Im Verkaufsraum haben sich die Reihen der ausgestellten Räder sichtlich gelichtet. Bei Boschantrieben für E-Bikes gebe es sogar Lieferengpässe, informiert Böhn. Deshalb empfiehlt der Händler Kunden, dessen Wunsch-Rad nicht im Laden vorrätig ist, rechtzeitig vorzubestellen. „Wer auf E-Antrieb umsteigen will, sollte sich jetzt informieren und bald entscheiden“, empfiehlt Böhn, denn es könnte zu einem zweiten Run auf die komfortablen Räder kommen, dann seien die Kontingente möglicherweise bald wieder erschöpft.

Im Trend liege das geleaste E-Bike als Firmenfahrrad für den Arbeitsweg sowie für die private Nutzung. Viele Firmen, so etwa SAP und die Deutsche Bahn AG unterstützten ihre Mitarbeiter. Selbstständigen gewähre der Staat einen steuerlichen Vorteil. Böhn arbeitet mit dem größten Anbieter für Betriebsleasing, der Firma Jobrad in Freiburg, zusammen.

Ebenfalls begehrt sind klassische City- und Tourenräder, aber auch Spezialräder, wie Klapp-, Falt- und Lastenräder. „Viele Kunden wollen ein individuelles Rad“, berichtet Böhn. Mit der Firma Böttcher aus Heide in Schleswig-Hostein bietet er diesen Kunden die Möglichkeit, ihr Fahrrad selbst zu gestalten. Aus vielfältigsten Einzelkomponenten kann ein echtes Unikat kreiert werden. Auszuwählen gibt es die Farbe, das Modell und einzelne, ergänzende Komponenten: Das ergebe über 100.000 verschiedene Varianten. Die Grundausstattung gebe es ab 800 Euro, das Fahrrad könne auch als Pedelec geliefert werden.

Noch eine weitere Neuheit hat Böhn im Angebot: Seit einem Jahr erleichtere ein Schlauchsystem des Herstellers Schwalbe das Radfahren. „Hier treffen sich ein BASF Hightech-Produkt mit der pfiffigen Innovation eines Fahrradreifenproduzenten.“ Der luftlose Reifen mache lästiges Aufpumpen überflüssig, Flicken erübrige sich, da kein Plattfuß mehr vorkomme. In den Mantel werde der aus Polyurethankügelchen aufgeschäumte Schlauch eingepresst, dann kann wartungsfrei gefahren werden, bis das Material erschöpft ist. Und das kann tausende Kilometer dauern. Böhn bietet die Umrüstung für eine Pauschale von 199 Euro für beide Reifen inclusive Montage an. Voraussetzung seien Standardfelgen in gutem Zustand. Möglich ist diese Umrüstung vorerst nur für Räder mit 28 Zoll-Reifen. enk

INFO

Das Radhaus Böhn 
Rosenthalstraße 1 (Ecke Edigheimer-Straße)
67069 Ludwigshafen
Telefon: 0621 6573976
Internet: www.fahrrad-boehn.de


Zahnärztinnen bieten auch Chirurgie und Implantologie an

Klaus Dann übergibt nach über 30 Jahren seine Praxis – Lea Wüsthoff und Sarah Kühn haben gemeinsam studiert

Praxisübergabe: Sarah Kühn (links) und Lea Wüsthoff haben zum ersten April die Praxis von Klaus Dann übernommen. FOTO: SCHENK
Praxisübergabe: Sarah Kühn (links) und Lea Wüsthoff haben zum ersten April die Praxis von Klaus Dann übernommen. FOTO: SCHENK

Am 1. April haben die Zahnärztinnen Lea Wüsthoff und Sarah Kühn die Praxis von Dr. Klaus Dann in der Oppauer Austraße 4 übernommen. Mit Chirurgie und Implantologie werden sie die Angebotspalette erweitern. Das bei Dr. Dann übliche herzliche Verhältnis und den Umgang mit den Patienten auf Augenhöhe wollen sie weiterhin pflegen.

In der Einfahrt zu dem Anwesen in der Oppauer Austraße 4 steht eine vielsagende Skulptur. Den „Zahn der Zeit“ hatte der Zahnarzt, Heilpraktiker und Zahntechniker Klaus Dann auf einer Wanderung bei einem Pfälzer Bildhauer in Ramsen entdeckt und später gekauft.Heute grüßt der überdimensionale Zahn Patienten und Passanten. Nun hat der „Zahn der Zeit“ auch den Zahnmediziner ereilt, der jetzt in den Ruhestand geht. Über 30 Jahre war er in Oppau tätig, zunächst in der Weiherhofstraße, seit elf Jahren am jetzigen Standort. „Mein Schwerpunkt ist die ganzheitliche Medizin“, sagt er. Er habe nicht nur die Zähne, sondern stets den ganzen Menschen im Auge gehabt.

Genau das hat auch die jungen Zahnärztinnen Lea Wüsthoff und Sarah Kühn beeindruckt, die gemeinsam in Leipzig studiert haben. „Das ist eine sehr gute Uni und eine tolle Unistadt dazu“, resümiert die gebürtige Chemnitzerin Kühn. Schon damals war klar, dass sie gemeinsame eine Praxis betreiben möchten. Nach dem Studium haben sie in der Südpfalz gearbeitet, nach langem Suchen nach einer Praxis seien sie in Oppau fündig geworden.

„Wir sind beide städtisch geprägt“, erläutert Kühn, auch die BASF in der Nachbarschaft störe sie nicht. Der herzliche Umgang mit den Patienten und die Begegnung auf Augenhöhe in der Praxis von Klaus Dann überzeugen Kühn und Wüsthoff. Mit ihrem Einzug werden auch einige Neuerungen umgesetzt. „Wir werden das gesamte Spektrum anbieten und zusätzlich Chirurgie und Implantologie neu einführen“, verrät Wüsthoff, die in Mannheim aufgewachsen ist.

„Viele Patienten haben hier ihre Angst vor dem Zahnarzt verloren“, sagt Dann. Das beeindruckt auch Kühn. „Ich arbeite gerne mit Angstpatienten“, erklärt sie. Es sei einfach toll, wenn man diesen Patienten, Stück für Stück die Angst vorm Zahnarzt nehmen kann.

Dabei helfen sicherlich auch weitere Innovationen, die die Zahnärztinnen auf dem Plan haben. Dazu gehört die abdruckfreie Prothese. Der Kiefer wird dazu mit einer Minikamera gescannt und danach die Prothese hergestellt. Eine weitere Innovation sei das 3-D-Röntgen, ergänzt Wüsthoff: „Das gibt uns die Chance, den Kiefer und den Zahn räumlich zu sehen und in allen Ebenen zu betrachten.“

Am ersten April wurde der Generationenwechsel offiziell vollzogen. Kühn arbeitet schon sei Februar in der Praxis. Dann wird noch zwei Monate dabeibleiben, um den Übergang zu unterstützen. Doch dann plant er,wiedermehr Fahrrad zu fahren und im Pfälzerwald zuwandern. Selbstverständlich mit seiner Frau Steffi, die mit ihm als „gute Seele“ in der Praxis gearbeitet und die Verwaltung übernommen hatte. enk

INFO
Zahnarztpraxis Kühn und Wüsthoff 
Austraße 4
67069 Ludwigshafen
Telefon: 0621 633108
E-Mail: info@kuehn-wuesthoff.de

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