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Mittwoch, 04.09.2019 Drucken

De Derkemer zum Wurstmarkt

Dubbeglasorden feiert Geburtstag

Zur Veröffentlichung des 20. Exemplars erscheint ein Jubiläumsheftchen – Weitere neue Souvenirs erhältlich

Dania Mayer feiert in diesem Jahr mit ihrem Dubbeglasorden ein Jubiläum: Es erscheint der 20. Orden, der sich dieses Mal dem Lieblingsmaß der Pfälzer widmet – dem Dubbeglas. Aber nicht nur den neuen Anstecker gibt es im iDubbe auf dem Festplatz zu erwerben. Die Designerin hat noch weitere Wurstmarktsouvenirs entworfen.
   

Neuer Stoff für Wurstmarktfans: Einkaufsbeutel, Rucksack und Lichterketten im Dubbeglasdesign. FOTO: LAI
Neuer Stoff für Wurstmarktfans: Einkaufsbeutel, Rucksack und Lichterketten im Dubbeglasdesign. FOTO: LAI

Von Anfang an hat Dania Mayer an ihre Idee geglaubt. „Sonst macht es ja auch keinen Sinn, Zeit und Geld zu investieren, wenn man nicht selbst an sich und den Erfolg der Idee glaubt“, erzählt Mayer, die sich freut, „dass eine ganze Wurstmarkt-Generation nun schon mit uns und unseren Orden groß geworden ist.“

Wie ihre Idee ihren Anfang nahm, weiß sie noch ganz genau: „Wer vor mehr als 20 Jahren über den Wurstmarkt lief, bekam seinen Schoppen zumeist in einer glatten Weinstange ausgeschenkt und von Souvenirs, die mit dem Wurstmarkt zu tun haben, keine Spur“, sagt sie. Das wollte sie gemeinsam mit ihrem Mann Reiner Wendt ändern, denn als Wurstmarkt- und Dubbeglasfans wollten die Dürkheimer etwas, das ihre Liebe zum Ausdruck bringt.

„Es sollte etwas Dezentes mit gewissem Niveau sein und natürlich unverwechselbar“, berichtet Mayer. Schnell war klar, dass das Dubbeglas als Dürkheimer Erfindung der Held des eigens kreierten Souvenirs sein sollte – zumal dieses Trinkgefäß ja auch perfekt zum Feiern passt, da es nicht so leicht aus der Hand rutscht. „An die Brust geheftet, sollte es jeden zum Helden des Wurstmarkts machen, der diesen genauso liebt wie wir“, erzählt die Dürkheimerin.
  

Alle 20 Dubbeglasorden auf einen Blick: Das Poster ist im iDubbe erhältlich. FOTO:MAYER/FREI
Alle 20 Dubbeglasorden auf einen Blick: Das Poster ist im iDubbe erhältlich. FOTO:MAYER/FREI

Nach zahlreichen Versuchen und Prototypen entstand ein Urorden, der auch in der Ausstellung im Stadtmuseum zu sehen ist. Bis zum ersten offiziellen Orden verging dann noch etwas Zeit, aber seitdem gehört der Dubbeglasorden fest zum Wurstmarkt. Das Besondere: Er erinnert nicht nur an den Besuch des größten Weinfests der Welt, sondern auch an das aktuelle Weltgeschehen des Erscheinungsjahrs. Die Geschichte zu allen Orden hat Mayer in einem kleinen Jubiläumsbüchlein zusammengefasst, das – wie alle anderen Souvenirs auch – im iDubbe auf dem Festplatz erhältlich ist.

Zum Jubiläum gibt es zudem eine Fanaktion: Die ersten 100 Besucher, die am 8. September um 20.20 Uhr am iDubbe ihre komplette Dubbeglasordensammlung präsentieren, erhalten eine Replik des letzten inoffiziellen Ordens, der parallel zum ersten offiziellen Orden erschienen ist. Dieser ist mit einem Weck versehen. „Wir hören immer wieder von Fans Geschichten, wie und wo sie ihre Orden das Jahr über aufbewahren, nun möchten wir das auch sehen“, sagt Mayer.

Neben dem neuen Orden können sich Wurstmarktliebhaber auf weitere Souvenirs freuen. So gibt es unter anderem Wackelbuttons, Dubbeglas-Lichterketten, die entweder bunt oder weiß erstrahlen, sowie einen Einkaufsbeutel und einen Rucksack mit lustigen Sprüchen. Außerdem soll es einen Fanschal geben. „Wir machen das, was uns selbst auch gefallen würde“, erzählt Mayer, die mit dieser Strategie bisher gut gefahren ist. Ansonsten würde der Dubbeglasorden in diesem Jahr sicherlich keinen runden Geburtstag feiern. lai


Zur Sache: Ausstellung im Stadtmuseum

Die ersten Kostüme von Dania Mayer und Reiner Wendt sind ebenfalls ausgestellt. Er symbolisiert den Rotwein, sie eine Mischung aus Weißwein und Rosé. Funfakt: Die Dürkheimer Zeitrechnung teilt sich in vor und nach Wurstmarkt. FOTOS: LAI
Die ersten Kostüme von Dania Mayer und Reiner Wendt sind ebenfalls ausgestellt. Er symbolisiert den Rotwein, sie eine Mischung aus Weißwein und Rosé. Funfakt: Die Dürkheimer Zeitrechnung teilt sich in vor und nach Wurstmarkt. FOTOS: LAI

Wie kam es letztendlich zum Dubbeglasorden? Wie sahen die Entwürfe der Urorden aus? Welcher Orden wird am meisten gesucht?Wer sich diese und noch viele weitere Fragen stellt, der findet im Dürkheimer Stadtmuseum nun seine Antworten.

In einer kleinen Schau wird die Entstehung des bei Sammlern mittlerweile äußerst beliebten Dubbeglasordens skizziert. Die Geschichten, die die Orden selbst erzählen, werden ebenfalls erläutert. Hinzu kommen Dokumente, die sich natürlich um das Dürkheimer Großereignis drehen: den Wurstmarkt.

So erfahren die Besucher, dass es in Bad Dürkheim schon um das Jahr 1868 eine eigene Zeitrechnung gab, die in vor und nach Wurstmarkt eingeteilt war. Das ist bei einigen Dürkheimern auch heute noch so.

Neben den Orden haben Dania Mayer und Reiner Wendt auch ihre ersten Kostüme dem Museum für die Ausstellung geliehen. Die beiden Wurstmarktfans haben ihre Liebe zum Wein in den Designs zum Ausdruck gebracht. So steht Wendts Robe für den Rotwein. Seine Frau symbolisiert eine Mischung aus Weißwein und Rosé. lai
  

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