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15.01.2020 Drucken

Friesenheim

Handwerker mit Hang zu sportlichen Autos

Augenoptikermeister Klaus Hopfe mit ehemaliger Rallye-Karriere kennt sich mit Spezialbrillen aus

Handwerker mit Hang zu sportlichen Autos

Setzt die Brillen mit nostalgischem Spielzeug in Szene: Klaus Hopfe. FOTO: SCHENK

Das Schaufenster bei Augenoptik Hopfe in der Friesenheimer Kreuzstraße ist aufwendig dekoriert: Nostalgisches Spielzeug lässt Sammlerherzen höher schlagen. Da steht ein Kaufladen aus den 1950er-Jahren, ein Feuerwehrauto, eine Eisenbahn und eine Dampfmaschine, eine Luxuslimousine sowie ein Herd mit jeder Menge Blechtöpfen und anderen Küchenutensilien. Mit diesem reizvolle Ambiente setzt Klaus Hopfe sein eigentliches Angebot in Szene – die vielfältige Auswahl an Brillen für alle Anforderungen.

„Wir bearbeiten alle Brillengläser je nach Gestell individuell, dazu gehört zum Beispiel das Schleifen der Form“, betont der Augenoptikermeister. So stellt der Traditionsbetrieb auch Sicherheitsbrillen für die Industrie her, bei denen optisches Sicherheitsglas zum Einsatz kommt, das den Anforderungen der Berufsgenossenschaft entspricht.

Auch Brillen für den Bildschirmarbeitsplatz sind ein spezielles Feld des Optikerhandwerks. Hier sei, anders als bei den Gleitsichtbrillen, der Fernbereich auf einen kleinen, oberen Teil des Sichtfeldes reduziert. Deshalb seien diese Gläser auch nicht für das Führen von Fahrzeugen im Straßenverkehr geeignet, doch für die Arbeit im Büro, auch über die Bildschirmarbeit hinaus, durchaus zu empfehlen. Kunden, die die speziellen Brillen nicht kannten und dann ausprobierten, seien sehr zufrieden. Auch als Gleitsichtspezialist des Marktführers Rodenstock bietet die Augenoptikerwerkstatt Hopfe ihre Dienste an.

1959 ist die Familie von Klaus Hopfe aus Leipzig in den Westen und 1962 nach Ludwigshafen gekommen. Auch sein Vater Gerhard Hopfe war Optikermeister. Bei ihm hat er sein Handwerk erlernt. Und es war sein Wunschberuf. Das Schöne daran sei der Kontakt mit vielen Menschen und das Handwerkliche, das ihn fasziniere.

„Ich habe in Dortmund meine Meisterprüfung gemacht: Damals musste ich 40 einzelne Teile zusammenlöten und dann mit optischen Gläsern verglasen“, erinnert er sich. Die Handwerkstradition pflegt er auch heute mit Überzeugung. 1983 machte er sich selbstständig. Gerne erinnert er sich an die Zeiten in seinem Geschäft im Hemshof am Goerdelerplatz. Kundschaft vom BASF-Direktor bis hin zum einfachen Bewohner aus dem Hemshof habe er da gehabt. 1989 hat er dann das Geschäft in Friesenheim übernommen, wo er heute mit drei Mitarbeitern tätig ist.

Eine große Rolle im Leben von Hopfe spielte seine Liebe für schnelle Automobile. Damit hat er es bis zum professionellen Rallye-Fahrer gebracht und viele sportliche Erfolge errungen, unter anderem war er 1977 deutscher Rallye-Meister, 1983 Vizemeister und 1995 Dritter der Rallye-Europa. In dieser Zeit sei er von Dubai bis nach Schweden gekommen. Heute nimmt Hopfe mit einem Kleinwagen vorlieb, allerdings mit einem Fiat 500 Abarth – mit 180 PS, wie der Optikermeister augenzwinkernd einräumt. enk

INFO

Augenoptik Hopfe:
Kreuzstraße 1113
67063 Ludwigshafen

Telefon: 0621 695855


A-cappella-Chor, Mitmachkonzert und eine Ausstellung

Kulturkirche bietet im zehnten Jahre ihres Bestehens wieder viele Veranstaltungen an, auch solche für Kinder

Kommt im März nach Friesenheim: der A-cappella-Männerchor Vocapella. FOTO: LILL/VOCAPELLA/FREI
Kommt im März nach Friesenheim: der A-cappella-Männerchor Vocapella. FOTO: LILL/VOCAPELLA/FREI

In diesem Jahr feiert sie ihr zehnjähriges Bestehen: die Friedenskirche mit ihrem Konzept als Kultur- und Veranstaltungskirche in der Leuschnerstraße. Seit 2010 finden in der Kulturkirche, wie sie inzwischen auch genannt wird, kulturelle Veranstaltungen statt. Auch 2020 erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm.

Wie im multikulturellen New Yorker Stadtteil Harlem werden sich die Besucher der Kulturkirche, die am Freitag, 31. Januar, 20 Uhr, das Gospelkonzert besuchen, laut Ankündigung fühlen. Unter der Leitung von Grammy-Preisträger Gregory M. Kelly hat sich ein Chor firmiert, in dem prominente Sänger der US-Gospel-Szene „The Best Of Harlem Gospel“ präsentieren.

Ein Musik-Mitmach-Event der besonderen Art wird am Samstag, 8. Februar, um 19.30 Uhr geboten. Dann ist der Gitarrist Holger Knoblauch zu Gast, der Lagerfeuer-Klassiker von John Denver bis „Simon & Garfunkel“ spielt – was auch dem Konzert den Titel „Holger’s Campfire Sing-Along“ gegeben hat. Getreu dem Motto „Sei ein Teil der Performance, statt nur zuzuschauen“ lässt der Musiker aus Friesenheim das Publikum klatschen und schnipsen oder auch Instrumente und Geräusche imitieren.

Eine Ausstellung von Walter Schembs unter dem Titel „Menschenbilder“ ist von Samstag, 29. Februar, bis Sonntag, 29. März, in der Kulturkirche zu sehen. Ausgestellt werden Holzplastiken des Wormser Künstlers. Gottesdienste, Andachten und das Orgelkonzert „OrgelpunktKunst“ runden die Veranstaltung ab.

Ein Konzert für Kinder im Alter von vier bis acht Jahren steht Ende Februar auf dem Programm. Zu mehreren Aufführungen sind Schulklassen und Kindergärten eingeladen. Die Aufführungen am Samstag, 29. Februar, um 11 und um 12.30 Uhr, stehen Familien mit Kindern offen. Aufgeführt wird die Geschichte „Das Mädchen und der Zauberbaum“, in der es um die kleine Tabea geht, die ohne Eltern in der brasilianischen Wüste überleben muss und Hilfe von einem sprechenden Baum mit Zauberkraft erhält.

Geistliche Chormusik aus Renaissance, Romantik und Moderne präsentiert das Ensemble Vocapella Limburg, ein A-capella-Männerchor, der unter Leitung von Tristan Meister am Samstag, 14. März, um 19.30 Uhr auftritt. Im offiziellen Jubiläumsjahr von Ludwig van Beethoven anlässlich seines 250. Geburtstags bietet die Kulturkirche ein Klavierkonzert mit Mathis Bereuter. Der Pianist ist am Samstag, 30. Mai, um 18 Uhr zu hören.

Karten im Vorverkauf gibt es unter anderem im Gemeindebüro der Friedenskirche. mmö

INTERNET

www.kulturkirche-ludwigshafen.de

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