Die „Pfalz-Pflege“ ist der verlässliche Partner für ambulante Pflege in Dudenhofen bei Speyer. Gegründet von Boris und Irene Hass betreut das Team Pflegebedürftige professionell, einfühlsam und rund um die Uhr erreichbar. Ob Grundpflege, häusliche Krankenpflege, Betreuung oder hauswirtschaftliche Versorgung: „Wir sind als verlässlicher Partner für Sie da“, heißt das Motto des seit 2013 bestehenden Pflegedienstes.
Es mache den Unterschied zu vielen anderen Pflegediensten, dass man als inhabergeführter Familienbetrieb sich im Team gegenseitig unterstützen könne, betont Arthur Hass, der im Betrieb für den operativen Bereich verantwortlich ist und zugleich eine Ausbildung als examinierter Pflegefachmann vorweisen kann. „Wir sind immer in Bereitschaft über das normale Spektrum hinaus, mit dem Bestreben unseren Patienten eine allumfängliche Fürsorge zu bieten. Als Familie sind wir mit Herzblut stets dabei, die breite Thematik des Pflegealltags zu meistern. Deshalb vertrauen uns so viele Menschen.“
Seniorchef Boris Hass, Inhaber und Geschäftsführer, ist ebenfalls ausgebildete Pflegefachkraft und sucht bei Bedarf gemeinsam im Team die betreuten Kunden und Kundinnen vor Ort auf. Seniorchefin Irene Hass zeichnet als approbierte Apothekerin verantwortlich für Arzneimittelsicherheit. Emily Hass, ausgebildete Psychologin, kümmert sich in der Verwaltung des Unternehmens um das Organisatorische. Die Dienstbereitschaft des „Pfalz-Pflege“-Teams umfasst weit mehr als das Übliche. Und ist auch nur möglich, weil die ganze Familie Hass in den Pflegebetrieb eingebunden ist. So übernehmen die rund 20 examinierten Pflegekräfte gerne weitere kleine Tätigkeiten im Alltag der Kunden, wie zum Beispiel Einkäufe, Apothekenbesuche oder Spaziergänge. Geschäftsführer Boris Hass: „Wir möchten, dass sich die uns anvertrauten Menschen bei uns geborgen und verstanden fühlen.“ end
Erinnerungen können helfen
Biografiearbeit im Pflegeprozess einsetzen
Biografiearbeit hat in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung in der Pflege gewonnen. Die bewusste Auseinandersetzung mit der Lebensgeschichte eines pflegebedürftigen Menschen hilft, Verhalten, Bedürfnisse, Gewohnheiten und Werte besser zu verstehen und so den Pflegeprozess möglichst individuell zu gestalten. Die Reise in die Lebensgeschichte kann Identität, Selbstwertgefühl und eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Pflegenden und Gepflegten stärken.
Die Biografiearbeit richtet den Blick über körperliche Bedürfnisse hinaus auf die Persönlichkeit und Lebenserfahrung eines Menschen. Im Alltag lassen sich Erinnerungen bewusst aufgreifen und gezielt in das tägliche Miteinander einbeziehen. Gespräche über frühere Lebensphasen, vertraute Musik, alte Fotos oder liebgewonnene Rituale können Orientierung geben und das Wohlbefinden stärken. Gewohnheiten, Vorlieben und Abneigungen lassen sich besser verstehen und in die Gestaltung des Tages integrieren. Oft macht das Wissen, warum ein Mensch bestimmte Pflegetätigkeiten ablehnt, oder auf eine bestimmte Weise erledigt haben möchte, den Pflegealltag leichter. Sei es, dass man Abläufe anders organisiert, weil das gewohnten und geliebten Routinen entgegenkommt, oder dass man Beschäftigungsmöglichkeiten neu entdeckt. Vielleicht legt die Hausfrau auch heute noch gerne Wäsche zusammen, weil ihr die Tätigkeit vertraut ist. Vielleicht hilft eine geliebte Schallplatte, stressige Situationen zu bewältigen. In der häuslichen Pflege durch Angehörige erhält Biografiearbeit zudem eine eigene Qualität. Vieles aus der Lebensgeschichte ist bereits bekannt, doch gerade dieses Wissen bleibt oft ungenutzt und wird unterschätzt. Indem Erinnerungen bewusst aufgegriffen werden, kann Nähe erhalten bleiben oder neu entstehen. mide